Förderverein "Anhaltische Gemäldegalerie und Georgengarten" Dessau e.V.
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Mittwoch, 23. November 2011
Mitgliederbrief 4/2011

Rückblick: Zwei bedeutsame, sich jährlich wiederholende Veranstaltungen, standen in den letzten Monaten im Mittelpunkt unseres Vereinslebens: das Sommerfest und die Jahresexkursion. Sommerfest: Am Gartenreichtag, 6.8.2011, feierten wir unser Sommerfest. Doch bevor es ans abendliche Feiern ging, haben wir am Nachmittag den traditionellen Tee- und Kuchennachmittag unter den Lindenreihen am Schloss durchgeführt. Der Zuspruch war wiederum riesig. Der von unseren Mitgliedern selbst gebackene Kuchen mundete den Dessauern und den durchradelnden Touristen vorzüglich. Ein ganz herzliches Dankeschön deshalb an alle, die mit großem Fleiß und viel Phantasie die große Auswahl von Kuchen und Torten gebacken haben. Wir haben mit unserem Tun einen guten Beitrag für die rund um das Schloss ablaufenden Veranstaltungen geleistet. Am Abend feierten wir dann unser eigentliches Sommerfest. Nach einführenden Worten des Vorsitzenden sprach Herr Dr. Norbert Michels, Direktor der Galerie. Er wies auf die vielen unklaren Details bei der Sanierung des Schlosses hin und bat die Mitglieder unseres Fördervereins um Mithilfe bei Arbeiten in der Galerie. Einige von uns erklärten daraufhin ihre Bereitschaft. Danach erfolgte die Eröffnung unseres reichhaltigen Büfetts. Auch hier noch einmal allen Mitgliedern, die es so vielfältig herrichteten einen herzlichen Dank. Die Musiker Jörg Neumann und Falk Röske rundeten einen gelungenen Abend stilvoll ab. Uns beeindruckte ein abwechslungsreiches Programm auf Musikinstrumenten der verschiedensten Kontinente. An Spenden erhielten wir an diesem gelungenen Tag 439 €. Darüber freuen wir uns sehr. Exkursion: In diesem Jahr haben wir zwei Parkanlagen im Harz, die wohl den meisten unbekannt waren, besucht. Der Landschaftspark Degenershausen, im bewegten Gelände gelegen, ist in den letzten Jahren mit Hilfe der Gemeinde und eines Fördervereines seinem ursprünglichen Aussehen wieder nahe gebracht worden. Herr Merz erläuterte uns detailliert die Entstehungsgeschichte der Anlage. Dafür ganz herzlichen Dank.Der andere Park, die Roseburg, ist Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden und enthält alle Elemente damaliger Stilrichtungen. Historismus, Gründerzeit und auch ein wenig Jugendstil sind hier zu finden. Der Architekt Sehring hat ihn geschaffen. Heute hat der Park einen privaten Eigentümer. Dieser wird von einem Förderverein unterstützt.Der Besuch beider Parkanlagen ist jederzeit weiter zu empfehlen. Herrn Valteich wieder herzlichen Dank für die gelungene Vorbereitung der Exkursion. Aktuelles: Wie schon Herr Dr. Michels ausführte, sind immer noch nicht alle Unklarheiten bei der Sanierung des Schlosses ausgeräumt. Die vorbereitenden Gremien finden sich wohl kaum zu einer gemeinsamen Auffassung. Auch wir wurden um unsere Meinung gebeten, die wir in einem Schreiben an den Oberbürgermeister dargelegt haben. Wir glauben, dass es falsch ist, den Hauptzugang auf die Giebelseite des Bauwerkes zu verlegen. Es würden also hier über den ehemaligen Dienstboteneingang künftig alle Besucher, Prominente sollen wohl ausgenommen sein, das Haus betreten. So etwas ist einfach unsinnig.Ein anderes Problem sind die Anordnung von Garderoben, WC usw. Wir meinen, dass es richtig ist, diese auch künftig im vorderen linken Eckraum mit viel Geschick einzufügen und dadurch das ehemalige Café und seine Nebenräume als Fest- und Veranstaltungsebene zu nutzen. Leider haben wir von der Stadtverwaltung zu unseren Darlegungen noch keine Antwort erhalten. Nun zum Park: Die Vorbereitungen zur Restaurierung der Athene haben in der Zwischenzeit begonnen. Ein Kostenangebot von Herrn Schellbach liegt uns inzwischen vor. Wir werden darüber in der nächsten Vorstandssitzung beraten. Die eigentlichen Bildhauerkosten betragen etwa 15.000 €. Darin enthalten sind nicht die Kosten für eine eventuelle Rekonstruktion des verlorengegangenen Kopfes.Zusätzlich werden für Farbuntersuchung, Salzreduzierung, Farbfassung, Sockelfertigung und Aufstellung noch einmal 8.000 € geschätzt.Erfreulich ist für uns, dass die Spenden anlässlich der Betriebsjubiläen der Galabau Dessau-Ziebigk GmbH und der GDZ Grünpflege GmbH insgesamt 2.845 € betragen. Den beiden Betrieben und den Spendern vielen Dank.Unsere nächsten Aufgaben sind die vorübergehende Übertragung der Athene von der Stadt an unseren Verein vorzubereiten und von der Unteren Denkmalschutzbehörde die denkmalrechtliche Genehmigung zur Restaurierung einzuholen. Unsere nächsten Veranstaltungen: Vortrag im Georgium: Am 8.11 2011, 19:00 Uhr halten unser Mitglied Herr Prof. Dr. Engelbert Seeber und sein Bruder Herr Prof. Dr. Hermann Seeber im Festsaal des Schlosses Georgium gemeinsam einen Vortrag zum Thema „Untersuchungen zur Krankengeschichte des Fürstenpaares Franz und Luise von Anhalt-Dessau“. Hier werden Ergebnisse und Erkenntnisse der Untersuchungen nach dem Hochwasser 2002 vorgestellt. Wir würden uns über einen zahlreichen Besuch dieses interessanten Abends freuen. Bahnfahrt nach Dresden: Der Vorstand weist nochmals auf die interessante, von Frau Dettmar für den 12.11.2011 organisierte, Galeriefahrt nach Dresden hin.Die Teilnehmer werden in den Staatlichen Kunstsammlungen Alte Meister die Ausstellung „Himmlischer Glanz“ sehen, die hochkarätige Madonnendarstellungen zeigt. Treffpunkt für die Bahnreise ist 7:15 Uhr im Hauptbahnhof. Alle weiteren Details entnehmen Sie bitte dem Ihnen gesondert zugegangenen Schreiben.Parkseminar: Unser diesjähriges Parkseminar findet am 19.11.2011 statt. Wir treffen uns dazu 9:30 Uhr vor unseren Büroräumen. Zu Beginn werden wir von der Stadtverwaltung wieder über den Unfallschutz belehrt. Danach werden wir in drei Gruppen tätig sein. Laub harken, Ergänzungspflanzungen an der Fürstenplatzhecke und Suchschachtungen nach dem Fundament der Athene sind die Aufgaben. Für die Verpflegung wird wie immer gesorgt. Wir freuen uns über eine große Teilnehmerzahl. Adventsveranstaltung: Wir werden auch in diesem Jahr wieder eine kleine Feier zum 1. Advent, 27.11.2011, 16:00 Uhr in unseren Büroräumen, ausrichten. Im Mittelpunkt soll wieder die Geschichte des Georgengartens und seines Umfeldes stehen. Wegen der begrenzten Platzanzahl bitten wir um eine Voranmeldung bei Frau Kühn. (WP, ES)
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