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nächste Veranstaltung / laufende Sonderausstellung:
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| Samstag, 02. Oktober 2010 | 16.00Uhr | Ausstellungseröffnung | "Zwischen Schwarz und Rot. Kunst des Informel"
| Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie
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| 15. Juni 2010 - 30. September 2010 | Sonderausstellung | Rom. England Zwei fotografische Essays von Hans-Wulf Kunze
Im Fremdnehaus beim Schloß Georgium, Ort der graphischen Sammlung der Anhaltischen Gemäldegalerie, sind Fotografien von Hans-Wulf Kunze ausgestellt. Sie entstanden im Rahmen des Programms "Orte/Reisen/Bilder - Kunst in Beziehung zum Georgium" von Büro Otto Koch. Der in Magdeburg lebende Fotograf unternahm 2007 seine erste Reise nach Rom, um auf den Spuren der Begründer des Georgiums das Forum Romanum zu besuchen. 1765 war Prinz Johann Georg mit den anderen Angehörigen des Dessauer Fürstenhofes auf seiner Bildungsreise nach Rom gekommen. Die Ruine des Saturntempels regte an zum Bau der "Römischen Ruine", den sogenannten "Sieben Säulen" am Rand des Georgengartens. 2008 reiste Hans-Wulf Kunze nach England. Hier war ein Ziel der Park von Stowe, dessen Erlebnis die Gründer des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches zu ihren Gestaltungen inspirierte. Hans-Wulf Kunze wählte jeweils 15 Fotografien von jeder Reise aus und stellte sie in festgelegter Anordnung zu einer zweiteiligen Mappe mit dem Titel "Rom.England" - zwei fotografische Esseys" zusammen. Es sind Bilder eines medienerfahrenen Reisenden des 21. Jahrhunderts, der in landschaftlichen und städtischen Räumen nach Bildern sucht, die menschliches Dasein, soziale Wirklichkeit erfahrbar machen. / Öffnungszeit: Di-So 10-17 Uhr (Sa/So nur nach Vereinbarung 0340-613874) / Zum Gartenreichtag am 7. August ist das Fremdenhaus von 10-17 Uhr geöffnet, um 15.30 Uhr wird zum Gespräch mit Hanms-Wulf Kunze geladen.
| Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Graphische Sammlung, Fremdenhaus beim Schloß Georgium
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| 26. März 2010 - 24. Oktober 2010 | Sonderausstellung | Videoinstallation von Judith Haman Alte Kunst im Dialog mit Gegenwartskunst
Im Spannungsbogen der Begriffe „Bilder. Sehen“ hat Büro Otto Koch 2009/10 Künstler aus Halle, Berlin, Köln, Hamburg, Stuttgart, Nijmegen u.a. nach Dessau eingeladen, damit sie die Anhaltische Gemäldegalerie kennen lernen und mit ihren jeweils eigenen Interessen und Arbeitsweisen darauf reagieren. / Im Sommer 2009 hat die Hamburger Künstlerin Judith Haman die großformatige Reproduktion eines Bildes aus der Dessauer Sammlung in die Situation einer belebten Einkaufsstraße in Hamburg-Altona eingebracht. / "Anbetung der Könige", Antwerpen 1520, Herkunft unbekannt / Das Bild schaut von der Fensterscheibe eines leerstehenden Kaufhauses in die Straße. / Die Architektur des Gebäudes steht nun in Zusammenhang mit diesem Bild. / Dieses Bild hängt hier nicht zu Werbezwecken für Düfte und Essenzen, wie man vielleicht vermuten könnte, sondern es schaut in seiner Konzentration der dargestellten Personen nur in sich selbst hinein. / Die dargestellten Personen, die nichts mit der Außenwelt gemein haben, bleiben beschäftigt mit ihrer Sache. / Während die vorbeifahrenden Radfahrer, die Passanten, die im Eissalon Sitzenden ihre Zeit verfolgen, bleibt dieses Bild in Zeit. damals und heute. Die dokumentierende Videoinstallation bringt mit kurzer Rast das Heute in das jahrhundertwährende Miteinander der Museumsexponate und hinterfragt die behauptete, gottgegebene Zeitlosigkeit des 16. Jahrhunderts.> (J.H.) / Das Programm "Bilder.Sehen" von Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V. wird gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt und der Stadt Dessau.
| Veranstaltungsort: Schloss Georgium
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| 01. Januar 2010 - 02. Januar 2011 | Sonderausstellung | Anna Tretter Kunst der Gegenwart in der Anhaltischen Gemäldegalerie
Vor einem Fenster im Erdgeschoss, zwischen Landschaftsgemälden des 19. Jahrhunderts ist ein Videoloop zu sehen. Der Monitor steht auf einem Sockel, auf dessen Vorder- und Seitenflächen drei Textzeilen zu lesen sind: / gleichzeitig / ich sehe die Entfernung / und erinnere die Nähe / . Das Video zeigt nebeneinandergestellt zwei Aufnahmen des Georgengartens, vom gleichen Standort aufgenommen, doch in jeweils entgegengesetzter Blickrichtung. Im Park kann man diese Ansichten nicht gleichzeitig wahrnehmen. Die linke Hälfte bewegt sich langsam, unter Bäumen vorbei, die Wiese durchschreitend, geradeaus in die Tiefe, wo nach kurzer Weile das Blumengartenhaus zu sehen ist. Zufällige Passanten, Sonne, Wind, die Blätter fallen einzeln. Die Kamerafahrt führt zurück bis zum Anfang der virtuellen Reise. Nach kurzem Innehalten tunnelt sich nun das Pendant durch den Park in die Gegenrichtung und fokussiert den Ionischen Tempel, der im Rücken des Betrachters liegt. Die Ansichten transformieren sich jeweils durch ihre irritierende gemeinsame Präsenz, durch das Widerspiel zwischen dem ruhenden und dem sich bewegenden Bild. Annäherung und Entfernung, Erinnerung an Gesehenes und je neue Ansicht verschränken sich zu immer neuen, unbekannten Einblicken in die Gartenanlage, in das Außen und Innen der Architektur und der Bilder der Galerie. Eine in sich selbst begründete und geschlossene neue Wirklichkeit entsteht. Anna Tretter, geboren 1956 in Kirchzell/Odenwald, studierte Kunst an den Akademien in Stuttgart und München. Seit 2004 leitet die an der Universität in Kosice/Slowakei das Studio Neue Medien/Bildende Kunst. Ihre ortsbezogene Installation gehört zum Programm „Bilder.Sehen“ von Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V., das Kunst der Gegenwart in Beziehung zum Georgium bringt, gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt, der Stadt Dessau-Roßlau und wurde unterstützt vom Offenen Kanal Dessau.
| Veranstaltungsort: Schloss Georgium
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| 28. Oktober 2009 - 27. März 2011 | Sonderausstellung | Almut Glinin Kunst der Gegenwart in der Anhaltischen Gemäldegalerie
Als Tondo (lat.) bezeichnet man ein Bild von kreisförmigem Format. Zwei solcher Rundformate findet man im Raum mit flämischer Landschaftsmalerei. Jacob Grimmer (Antwerpen um 1525 - um 1590) malte diese aus der Vogelperspektive gesehene Landschaften, die eine Sommer- und eine Winterszene darstellen. Im gleichen Raum zeigt Almut Glinins "Tondo" dem Betrachter ebenfalls das Bild einer Landschaft: Himmel, Bäume, ein Gebäude. Man entdeckt es gleich nach Betreten des Ausstellungsraumes, im Fenster. Vor das Fenster ist ein mit Künstlerleinwand bespannter Holzrahmen gesetzt. In dieser Fläche gibt es eine runde Öffnung zum Tageslicht. Hier ist ein Hohlzylinder eingebaut, innen mit Spiegelfolie ausgekleidet. In diesem Rohr steht eine wassergefüllte Glaskugel. Reflektion und Spiegelung erzeugen hier ein Bild, das sich mit dem natürlichen Licht, mit Wetter, Tages- und Jahreszeit ändert. Im Herbst erschien wie durch Zauberhand ein Bild der neben dem Schloß Georgium gelegenen Parklandschaft mit dem Blumengartenhaus. Im Winter ließ die vereiste Fensterscheibe ein abstraktes Lichtbild entstehen. Almut Glinin thematisiert hier den Zusammenhang von Bild und Wirklichkeit, von Innen- und Außenraum, von Museum und Außenwelt. Die Installation ist Teil des Programms "Bilder.Sehen" von Büro Otto Koch im K.I.E.z. e.V., gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt, und die Stadt Dessau.
| Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Dessau
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| 01. August 2009 - 27. März 2011 | Sonderausstellung | Almut Glinin Kunst der Gegenwart in der Anhaltischen Gemäldegalerie
"Lichtbilder" von Almut Glinin können die Besucher im Kontext der historischen Kunstwerke entdecken (bis Sommer 2010). Im Raum mit Frankfurter Malerei der Goethezeit inszenierte die Stuttgarter Künstlerin auf einem Tisch ein Stilleben: Glas, Wasser und Tafeln unterschiedlicher Oberflächenwirkung brechen und reflektieren das einfallende Tageslicht zu Bilderscheinungen. Diese variieren mit den wechselnden Beleuchtungen und veranschaulichen komplexe Beziehungen zwichen Außenraum und Innenräumen, Standpunkt und Bewegung des Betrachters sowie mit den Gemälden der Sammlung.Die Installation ist Teil des Programms "Bilder.Sehen" des Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V. 2009/10, gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt und die Stadt Dessau-Roßlau.
| Veranstaltungsort: Schloß Georgium
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| 03. Oktober 2010 - 14. November 2010 | Sonderausstellung | Zwischen Schwarz und Rot. Kunst des Informel Sammlung Bretschneider. Stiftung Kunst und Recht ,Tübingen
Die kulturelle Barbarei des Nationalsozialismus und die immensen Zerstörungen des Krieges hinterließen nach 1945 in ganz Europa, aber insbesondere in Deutschland einen Zustand der Leere und Perspektivlosigkeit. Ein direktes Anknüpfen an kulturelle Werte der Vorkriegszeit, die das Verderben des Faschismus nicht verhindern konnte, schien unmöglich. Selbst das Vertrauen auf die Fortschrittlichkeit und Formrationalität des Bauhauses war nunmehr fragwürdig. /Das Infragestellen alles Überkommenen mündete zum einen in den Existenzialismus eines Jean Paul Sartre oder Samuel Becket, die das Absurde und Verderbliche der Sinnsuche des Daseins und des Strebens nach Freiheit erkannten. Zum anderen wurde von der Kunstavantgarde gleichsam in einer Flucht nach vorne eine neue elementare Befreiung geprobt. Beide Tendenzen mündeten in eine neue abstrakte Kunst, die sich zumindest im westlichen Europa und Nordamerika bis in die 60er Jahre zu einer „Weltsprache“ entwickeln sollte. /Ein Hauptziel des Informel war die absolute Befreiung der Farbe und der Malmaterialien von dominierender Form und Komposition. Das Kolorit sollte sich nicht mehr gestaltender Rationalität und geometrischer Abstraktion unterordnen oder von vorgefertigten Konzepten eingeschränkt werden. Es sollte vielmehr durch seine Eigendynamik, durch Materialcharakter, durch strukturelle Eigenheiten von Bildträgern und Malwerkzeugen am Schaffensprozess unmittelbar beteiligt sein. Es ging um Spontaneität, Automatismus, Zufälligkeit, die über impulsive Gestik und Dynamik, unüberlegte Schnelligkeit und wilden Aktionismus freigesetzt wurden.Farbe und Malmaterialien, ihre Strukturen, Spuren und Überlagerungen entstehen so um ihrer selbst willen. Sie eröffnen neue, unbekannte Welten mit einem eigenen Spiel von Kräften und Mächten, das ebenso emotionaler Reaktion, wie intellektueller Interpretation offen steht. /Die Ausstellung zeigt an Hand von ca. 140 Gemälden, Graphiken und Künstlerbüchern die Entwicklung und das gesamte Sprektrum der informellen Kunst auf. Der Beginn des Tachismus in Frankreich mit Künstlern wie Jean Dubuffet, Jean Fautrier oder Pierre Soulages ist ebenso nachvollziehbar, wie die spätere deutsche Entwicklung, so z.B. die Gruppe ZEN 49, zu der Fred Thieler, K.R.H. Sonderborg oder Fritz Winter zählten, die von Gerard Hoehme geleitete Gruppe 53 in Düsseldorf oder die Frankfurter Gruppe Quadriga mit K.Ö. Götz und Bernard Schultze.Im Zentrum der Ausstellung steht das Werk von Gerard Hoehme, der aus Greppin bei Bitterfeld stammt und bereits 1952 nach seinem Studium in Halle an der Burg Giebichenstein sich gezwungen sah, wegen seines Eintretens für die informelle Kunst aus der DDR nach Westdeutschland überzusiedeln. Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bildet das Werk von dem aus Leipzig stammenden und bereits 1935 nach Paris emigrierten Hans Hartung sowie die Gemälde und Graphiken von Emil Schumacher. Mit diesen beiden Künstlern wird insbesondere der Durchbruch der Informellen Kunst im Jahr 1959 auf der Kasseler documenta II verbunden. Neben den französischen und deutschen Künstlern wird die Ausstellung durch weitere Exponenten, wie z.B. Sam Francis, Giuseppe Santomaso, Antoni Tàpies, Marc Tobey abgerundet, die für die Entwicklung des Informel in Italien, Spanien und in den USA stehen. /Das breite Spektrum der Ausstellung ist in erster Linie dem Hamburger Psychologen Kraft Bretschneider (1920-2000) zu verdanken, der schon in den frühen 50er Jahren als einer der ersten begann, eine Sammlung Informeller Kunst aufzubauen. Seine heute von der Tübinger Stiftung Kunst und Recht betreute Sammlung wurde in großzügiger Weise für die Ausstellung in der Anhaltischen Gemäldegalerie zur Verfügung gestellt und durch einige Werke aus dem Dessauer Bestand ergänzt.Zur Ausstellung liegen zwei Kataloge der Stiftung Kunst und Recht zum Preis von 10,00 € (42 S., mit zahlr. Farbabb.) und zum Preis von 20,00 € (136 S. mit zahlr. Abb.) vor. /Die Eröffnung findet am 2. Oktober um 16.00 Uhr statt. /Begleitprogramm: Öffentliche Führung, am 10. Oktober, um 15.30 Uhr Lesung und Diskussion von Texten zur Informellen Kunst, am 28. Oktober, um 18.30 UhrGruppenführungen nach Vereinbarung Museumspädagogische Kurse: Maltechniken des Informel mit Fridolin M. Kraska,für Jugendliche und Erwachsene, am 7. Oktober, um 17.00 Uhr für Kinder, am 8. Oktober, um 15.30 Uhr Vortrag zur Ausstellung: Prof. Dr. Martin Schieder - „Erst bei den Franzosen habe ich malen gelernt“. Deutsch-französisches Informel,am 7. November 2010, 16.00 Uhr
| Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie
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| Donnerstag, 07. Oktober 2010 | 17.00 Uhr | Museumspädagogischer Kurs | Maltechniken des Informel mit Fridolin M. Kraska für Jugendliche und Erwachsene
| Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie
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| Freitag, 08. Oktober 2010 | 15.30Uhr | Museumspädagogischer Kurs | Maltechniken des Informel mit Fridolin M. Kraska für Kinder
| Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie
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| Sonntag, 10. Oktober 2010 | 15.30Uhr | Öffentliche Führung | in der Sonderausstellung "Zwischen Schwarz und rot. Kunst des Informel"
Eintritt 3,00 €
| Veranstaltungsort: An haltische Gemäldegalerie - Orangerie
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| Donnerstag, 28. Oktober 2010 | 18.30Uhr | Lesung zur Sonderausstellung | "Zwischen Schwarz und rot. Kunst des Informel"
Lesung und Diskussion von Texten zur informellen Kunst
| Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie
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| Sonntag, 07. November 2010 | 16.00Uhr | Vortrag zur Sonderausstellung | "Erst bei den Franzosen habe ich malen gelernt". Deutsch-französisches Informel Vortrag von Prof. Dr. Martin Schieder
| Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie
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letzte Änderung: 03.09.2010 | © by Förderverein |
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