sonderveranstaltungsonderveranstaltungsonderveranstaltungsonderveranstaltungsonderveranstaltung Förderverein "Anhaltische Gemäldegalerie und Georgengarten" e.V.
Förderverein "Anhaltische Gemäldegalerie und Georgengarten" Dessau e.V.
Anhaltische Gemäldegalerie | Sonderausstellungen und Veranstaltungen

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14. August 2016 - 03. Oktober 2016 | Sonderausstellung

Hans Stein. Dessau - Berlin.
Gemälde und Graphiken aus sechs Jahrzehnten

In Dessau geboren erfuhr Hans Stein hier auch seine erste künstlerische Ausbildung 1955-1957 bei dem Maler Paul Emil Max Albrecht (1891-1970) sowie in Wolfen bei Walter Dötsch (1909-1987). Sein Studium hat er von 1957 bis 1964 in West-Berlin an der Hochschule für bildende Künste fortgesetzt. Als inzwischen arrivierter Künstler hat Hans Stein in späteren Jahren 1989-2000 an dieser Hochschule auch eine Lehrtätigkeit ausgeübt.Von Anfang an zeigt sich sein Schaffen in den kräftigen Konturen und der leuchtenden Farbgebung dem Expressionismus verbunden. Seine Bildkompositionen basieren auf der unmittelbaren eigenen Anschauung und dem persönlichen Erleben, wenn Hans Stein mit seinen Skizzenblättern als hellwacher Beobachter und aufmerksamer, kritischer Zeitgenosse unterwegs ist. Parallelen zum Expressionismus finden sich auch im dominanten Bildmotiv seines Schaffens – dem Großstadtbild, aber ebenso in seinem Interesse für die Landschaft. Er verfolgt subtil die Wandlungen und Änderungen städtischer Bauentwicklung und Atmosphäre. Hans Stein stellt seine Kunst insbesondere auch in den Dienst der Dokumentation und setzt die große Tradition Berliner Stadtmaler beeindruckend fort, wobei es ihmjedoch hauptsächlich um das Aufspüren des heutigen spannungsreichen, hektischenGroßstadtlebens geht und er den Betrachter an dieser Vitalität nicht nur visuell, sondern auch emotional teilhaben lässt.Eine besondere bildkünstlerische Herausforderung stellten für ihn die Grenzen des geteilten Deutschlands in Berlin und deren Überwindung mit der Wiedervereinigung dar. Diese Bildmotive ergeben eine eigene, spezielle Werkgruppe, die in ihrer geschichtlichen Authentizität beeindruckt. Seit über fünf Jahrzehnten in Berlin lebend, hat er jedoch einen intensiven Kontakt zu Dessau und dem Kulturleben in seiner Geburtsstadt beibehalten und hier immer wieder auch gezeichnet und gemalt. Die Ausstellung wird um Motive der Stadt und der sie umgebenden charakteristischen Auenlandschaft ergänzt. Berlin und Dessau – die Metropole und die von der Auenlandschaft geprägte Heimatstadt treten so in ein anschauliches künstlerisches Spannungsverhältnis. Ausstellungseröffnung in Anwesenheit des Künstlers am Sonnabend, 13. August 2016, 16 Uhr, in der Orangerie beim Schloss Georgium

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

19. Juni 2016 - 30. November 2016 | Sonderausstellung

Licht und Schatten im Fremdenhaus
Almut Glinin

In Beziehung zur Jahresausstellung historischer Graphik konzipiert Büro Otto Koch seit 2006 ein Programm von Kunst der Gegenwart, die aus der Beschäftigung mit der historischen Kulturlandschaft in Dessau entsteht. Der Park Georgium im Einklang von Landschaftsgarten und Architektur fasziniert die bildende Künstlerin Almut Glinin seit vielen Jahren. Für das Fremdenhaus entwickelte sie eine räumliche Inszenierung auf Wänden und Tischen, in Beziehung zu den Fensterausblicken und zum einfallenden Tageslicht. Es ist eine auf den Ort bezogene Konstellation aus ihren eigenen Werken der Malerei und Bilder erzeugenden Glasobjekten: „Zwei Zimmer des ehemaligen Gästehauses werden bestückt mit Gegenständen, die ihre direkte Umgebung und die Aussichten auf den Park auf immaterielle Weise bildlich wiedergeben, zugunsten einer Aufmerksamkeit für Ort und Zeit. Innen- und Außenraum verbildlichen sich in Reflexionen und Projektionen zu einer aus Licht und Schatten geformten Bildwelt, die sich teilweise durchschichtet, zum Modell komprimiert wird, gegenwärtig ist und gleichzeitig Erinnerungen weckt an historische Kenntnisse.“ // Vom 19.6.2016 bis 1.1.2017 ist „Licht und Schatten im Fremdenhaus“ zu sehen, im Wechsel der Jahreszeiten werden sich die Eindrücke verändern. // Die Ausstellung ist ein Projekt von Büro Otto Koch im Kiez e.V., gefördert vom Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt, von Lotto Sachsen-Anhalt und der Stadt Dessau-Roßlau. // Das Fremdenhaus ist jeden Sonntag von 12 bis 17 Uhr geöffnet, zusätzlich am Gartenreichtag 13. August 10-17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort: Fremdenhaus beim Schloss Georgium

12. Februar 2016 - 30. Dezember 2016 | Sonderausstellung

Theaterwelten der Franzzeit
Der Baumeister und Bühnenbildner Carlo Ignazio Pozzi (1766 – 1842) anlässlich seines 250. Geburtstages.

Der aus einer Tessiner Künstlerfamilie stammende Carlo Ignazio Pozzi, geboren in Mannheim, war nach dem Studium an der Mannheimer Akademie und längeren Aufenthalten in Frankreich und Italien, zunächst als Deckenmaler in Mannheim, Schwetzingen, Frankfurt und München tätig. Durch den Mannheimer Hofmaler Julius von Quaglio für die Bühnenmalerei gewonnen arbeitete er mit diesem am Münchener Hoftheater. In dieser Funktion gelangte er 1798 mit dem hier aushilfsweise tätigen von Quaglio nach Dessau, wo er u.a. den Plafond des von Erdmannsdorff neu errichteten Theaterbaus ausmalte. // Nach von Quaglios Rückkehr nach Mannheim übernahm Pozzi die Leitung des Dekorationswesens am Dessauer Hoftheater. In der Folge festigte er seinen Ruf als Entwerfer und Maler von Theaterdekorationen, um dann als Baumeister in die Fussstapfen Erdmannsdorffs zu treten. // Seit 1812 bis zu seinem Tod im Jahr 1842 war er als Leiter des Anhalt-Dessauischen Bauwesens tätig und prägte den Stil der wichtigsten öffentlichen Architekturen, aber auch das Festwesen der Stadt. Markante Beispiele stellen der Theatervorbau (1822/24), das Georg-Bernhard-Palais (1822/24), aber auch Kirchenbauten in Großkühnau, Raguhn, Wiendorf und Zerbst dar. Sein hohes Ansehen trug ihm auch Aufträge für Theaterdekorationen in Halle und Leipzig ein. //Neben Bauzeichnungen haben sich in den Beständen der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau Entwürfe für Brunnenskulpturen und insbesondere diverse Bühnenbildentwürfe erhalten. Es handelt sich um sorgfältig gezeichnete und fein lavierte Blätter, die einem lebendigen Eindruck von der damaligen Theaterszenerie geben. Der vorbildliche Klassizismus Erdmannsdorffs wird hier gleichsam in die Lebenswelt des klassischen Theaters übertragen. Dabei profitierte Pozzi von seiner großen Kenntnis italienischer und antiker Muster. // Über seine künstlerische Profession hinaus wurde der in Fremdsprachen und im gesellschaftlichen Umgang offenbar äußerst umgängliche Pozzi für das Herzoghaus auch in diplomatischer Mission tätig; dabei gelang es ihm insbesondere Auswirkungen von kriegerischen Feldzügen von Dessau und dem Gartenreich abzuwenden. // Geöffnet: nur sonntags von 12 - 17 Uhr oder nach Vereinbarung.

Veranstaltungsort: Fremdenhaus beim Schloss Georgium

01. Februar 2016 - 30. Dezember 2016 | Sonderausstellung

Interim
Meisterwerke der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau

Wegen der umfassenden Sanierung des Schlosses Georgium ist die Ständige Sammlung der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau seit dem 31.12.2011 bis auf weiteres geschlossen. Eine repräsentative Auswahl von Meisterwerken der deutschen, niederländischen und italienischen Malerei ist während der Sanierung des Schlosses Georgium in einer Interimsausstellung im Museum für Stadtgeschichte (Johannbau) zu sehen. Das auf die Ständige Sammlung bezogene Angebot von Führungen und Kursen für Besuchergruppen, Familien, Schüler, Kinder und Senioren ist auf Grund der Sanierungsarbeiten nicht durchführbar. Es können jedoch Gruppenführungen für die Interimsausstellung gebucht werden. // Geöffnet: mittwochs bis sonntags 10 - 17 Uhr

Veranstaltungsort: Johannbau (Museum für Stadtgeschichte)
© Anhaltische Gemäldegalerie

19. Juni 2016 - 01. Januar 2017 | Sonderausstellung

Almut Glinin. Licht und Schatten im Fremdenhaus



Veranstaltungsort: Fremdenhaus



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 letzte Änderung: 25.07.2016 | © by Förderverein