Förderverein "Anhaltische Gemäldegalerie und Georgengarten" Dessau e.V.
Anhaltische Gemäldegalerie | Sonderausstellungen und Veranstaltungen

Frühere Veranstaltungen:
Donnerstag, 01. Januar 1970 | Uhr |





Veranstaltungsort:

Donnerstag, 01. Januar 1970 | Uhr |





Veranstaltungsort:

Donnerstag, 01. Januar 1970 | Uhr |





Veranstaltungsort:

Donnerstag, 01. Januar 1970 | Uhr |





Veranstaltungsort:

30. Juni 2016 - 08. September 2013 | Sonderausstellung

Alt-Dessau und urbanes Leben mit dem Zeichenstift
Stadtansichten und Architekturentwürfe der Dessauer Künstler Pozzi, Beck und Korn

Anlässlich des Jubiläums DESSAU 800 zeigt die Anhaltische Gemäldegalerie Dessau aus ihren reichen Beständen Graphiken mit historischen Ansichten der Stadt. Sie sind nach der Zerstörung Dessaus durch die Luftangriffe 1944/1945 zudem von großem dokumentarischem Wert. Die Auswahl umfasst Werke der bedeutenden, in Dessau wirkenden Künstler Carlo Ignazio Pozzi (1766-1842) und Jacobo Pozzi (1814-1897), Johann Heinrich Beck (1788-1875) und Rudolf Beck (1811-1892) sowie Max Korn (1862-1936). // Die meist mit einer Vielzahl von Staffagefiguren versehenen Darstellungen geben einen Eindruck von dem urbanen Leben der alten Residenzstadt. Doch die Künstler haben Dessau nicht nur zeichnerisch festgehalten, sondern mit ihren Entwürfen auch unmittelbaren Einfluss auf die städtebauliche Entwicklung genommen. Der Architekt Carlo Ignazio Pozzi war von 1812 bis zu seinem Tod 1842 als Baurat mit der Leitung des gesamten Bauwesens in Dessau betraut. Er hat mit seinen spätklassizistischen Bauten in der Nachfolge Erdmannsdorffs die Stadt zu Beginn des 19. Jahrhunderts maßgeblich mit geprägt. Es handelt sich um gelungene Beispiele dieser Bauepoche von überregionaler Bedeutung. // Der Dekorationsmaler Max Korn hat zahlreiche Entwürfe für Innengestaltungen in öffentlichem Auftrag ausgeführt, insbesondere für den 1901 eingeweihten Rathausneubau, aber auch für mehrere Kirchenneubauten. Einzigartig sind seine wiederentdeckten Entwürfe für die 1906-1908 erbaute Neue Synagoge in Dessau, die als Neuerwerbungen in der Ausstellung erstmals gezeigt werden. Des Weiteren wird die Ausstellung durch Leihgaben aus Dessauer Privatbesitz und des Museums für Stadtgeschichte Dessau bereichert.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Sonntag, 22. Mai 2016 | 10 - 17Uhr | Tag der offenen Tür

Tag der offenen Tür im Schloss Georgium
Einblicke in die Baustelle

Anläßlich des Internationalen Museumstages werden die Türen des in Sanierung befindlichen Schlosses Georgium geöffnet, um den Besuchern einen Eindruck vom Stand der Baumaßnahmen und von dn Planungen der Neueinrichtung der Gemäldegalerie zu geben. Der neu eingebaute Aufzug, der mit Terrazzo ausgestattete neue Raum für Vorträge und Museumspädagogik, die neuen Klimafensterkonstruktionen, die Toilettenanlagen, Proben für den Parkettboden und Wandanstriche u.a.m. können besichtigt werden.

Veranstaltungsort: Schloß Georgium

Sonntag, 22. Mai 2016 | Uhr | Internationaler Museumstag 2016

Ausstellungs- und Führungsprogramm


Anlässlich des Internationalen Museumstags 2016 haben Besucher in der Interimsausstellung(Johannbau)und in den Sonderausstellungen in der Orangerie und im Fremdenhaus beim Schloss Georgium freien Eintritt! // In der Interimsausstellung finden um 11 Uhr (Dr. Michels) und um 15 Uhr (Schermuck-Ziesché) Führungen statt.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium, Johannbau (Museum für Stadgeschichte)

Samstag, 21. Mai 2016 | 19.00Uhr | Kammerkonzert

Klavierabend mit Thomas Benke
Werke von Beethoven und Rachmaninow

Thomas Benke spielt von Ludwig van Beethoven die Sonate c-moll "Grande pathétique", op. 13 und die Sonata quasi una Fantasia cis-Moll, op. 27,2 (Mondscheinsonate) sowie von Rachmaninow die "Moments musicaux, op. 16 // Karten-Telefon: 0340/2511222 (Besucherring im Anhaltischen Theater)

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium
© Anhaltische Gemäldegalerie

Mittwoch, 04. Mai 2016 | 18.30Uhr | Ausstellungseröffnung

Im Sinne Rousseaus.
Landschaften und Menschenbilder von Jean-Jacques de Boissieu (1736 - 1810)

Grußworte: Dr. Norbert Michels (Anhaltische Gemäldegalerie Dessau) // Dr. Robert Reck (Dezernent für Wirtschaft, Kultur und Sport der Stadt Dessau Rosslau) // Damien Chapuis (Kulturattaché, Institut francais,Sachsen-Anhalt) // Einführung: Dr. Stephan Brakensiek (Graphische Sammlung der Universität Trier) // Es musizieren: Laure Mourot (Traversflöte) und Daniell Trumbull (Cembalo)

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloß Georgium

Sonntag, 17. April 2016 | 11.00Uhr | Kammerkonzert

Haydn und Schubert
mit den Solisten Benke, Bogner, Giger, Lepetit, Manda und Park

Bei dem Konzert werden von Joseph Haydn das Klaviertrio G-Dur Hob.XV:25'Gypsy' und von Franz Schubert das Streichquintett C-Dur D.956 aufgeführt. Es spielen Thomas Benke (Klavier), René Bogner (Violine), Christian Giger (Violoncello), Claudius Lepetit (Violonvello, Michiaki Manda (Viola) und Sangmin Park (Violine). Eintritt: 15 Euro, ermäßigt 8 Euro (Studenten)

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Freitag, 05. Februar 2016 | Uhr | Filmabend und Künstlergespräch

Arno Bojak
"Welcome to the Paint"

Freitag, 05. Februar 2016 um 19.30 Uhr // Innerhalb der Ausstellung „Die Letzten ihrer Art” werden die Filme von Arno Bojak gezeigt. // Der Maler Arno Bojak startete 2002 gemeinsam mit den Dokumentarfilmerinnen Böller und Brot seine Filmreihe „Welcome to the Paint”, die mittlerweile fünfzehn Folgen umfasst. Darin zeigt er wie man eine Tapete und ein Dübelloch malt, aber auch, wie man sein letztes Hemd für die Kunst gibt oder ein Teil der Palette wird. An die legendären Erläuterungs- und Schulungsfilme von Bob Ross anlehnend, zeigt hier Bojak einmal mehr seinen Humor und schont weder sich noch seine Kunst. // Im Anschluss Künstlergespräch mit Arno Bojak.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

17. Januar 2016 - 28. Februar 2016 | Sonderausstellung

Arno Bojak
"Die letzten ihrer Art"

Eine Ausstellung des Anhaltischen Kunstvereins Dessau e.V. // Der Maler Arno Bojak fordert den Betrachter mit seinen dichten Bildern intellektuell und emotional heraus. Man muss sich für die großformatigen Werke Zeit nehmen, die vielen Details sehen, Bedeutungsebenen begreifen, um Bojaks intelligente Malerei zu verstehen und zu genießen. Ein diffiziler und zuweilen bitterer Genuß, denn Bojak schiebt humorvoll den Wohlstandsgrauschleier beiseite und verhandelt Sujets wie Kulturpessimismus, Gesellschaftskritik, Ängste, Identität, Untergang und Apokalypse. //Komposition, Farbwirkung, Kämpfe zwischen Linie und Fläche, die Konfrontation feiner Details mit aquarelligen Hintergründen, kurz: Arno Bojak ist absolut versiert in seiner Technik, er agiert und thematisiert souverän und kunstgeschichtlich fundiert und hat so eine ganz aussergewöhnliche und einzigartige Bildsprache in der zeitgenössischen Malerei. // Anläßlich dieser Ausstellung entsteht ein Katalog. // Vita // 1974 geboren in Wuppertal // 1994 – 2000 Studium der Malerei, Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Markus Lüpertz und Prof. Dieter Krieg 1999 Meisterschüler, Kunstakademie Düsseldorf – bei Prof. Dieter Krieg // 2000 Akademiebrief // seit 2012 Gastprofessor an der B-TU Cottbus-Senftenberg lebt und arbeitet in Berlin // Am 5.2.1016 findet um 19.30 Uhr ein Filmabend zur Ausstellung statt.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloß Georgium

29. November 2015 - 06. Juni 2015 | Sonderausstellung

Andreas Peschka
Wortlandschaften von Andreas Peschka im Dialog mit Flämischer Malerei des 17. Jahrhunderts

Der “Geopoet” Andreas Peschka entwickelt mit digitalen Medien graphische Wortlandschaften, die in viele Gebiete aus- und übergreifen. In seiner Ausstellung >Landschaft Plan Vorstellung< im Fremdenhaus zeigt er die Serien PARADIESE (2012) und VOCKERODE (2014/15) im Dialog mit Flämischen Gemälden aus dem 17. Jh., die er aus dem Bestand der Anhaltischen Gemäldegalerie auswählte: Das Silberne Zeitalter, Das Eiserne Zeitalter, Der Turmbau zu Babel, dazu sichtbar das Fragment eines Stadtplans Londons auf der Rückseite des Bildträgers.Eingeladen von Büro Otto Koch im Rahmen des Programms „Landschaft Raum Zeit“ zu Arbeitsaufenthalten im Dessau-Wörlitzer Gartenreich, widmete der Künstler seine Aufmerksamkeit dem Ort Vockerode. In der Entstehungszeit des historischen "Gartenreichs" ein Fischerdorf, auf halbem Weg von Dessau nach Wörlitz, wurde der Ort an der Elbe im 20. Jahrhundert völlig verändert durch ein für die mitteldeutsche Industrie bedeutendes Kohlekraftwerk, bis 1993 auch Wärmelieferant für Wohngebiete u.a. in Dessau, und eine große Anlage zur industriellen Gemüseproduktion. Nach der Stillegung der Großbetriebe gab es Belebung durch große Ausstellungsprojekte im Kraftwerk Vockerode, dann allmähliche Entvölkerung, neuerdings Unterbringung von hunderten Asylsuchenden in einem leer stehenden Wohnblock. Im Zusammenhang mit der Ideenwelt der Aufklärung, den Auswirkungen von Industrialisierung und Deindustrialisierung und seinen aktuellen Erlebnissen vor Ort erarbeitete er eine neue Serie von Graphiken, u.a. „Pläne im Kopf des Fürsten“, „Phantomschmerz“, „Fremdenhäuser“, dazu kam seine Beschäftigung mit den ausgewählten Werken aus der historischen Sammlung. // Die Ausstellung ist ein Projekt im Programm >Landschaft Raum Zeit< von Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V., gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt, Stadt Dessau-Roßlau. Öffnungszeiten: jeden Sonntag 12-17 Uhr, Eintritt frei

Veranstaltungsort: Fremdenhaus beim Schloß Georgium

29. November 2015 - 06. Juni 2015 | Sonderausstellung

Andreas Peschka
Wortlandschaften von Andreas Peschka im Dialog mit Flämischer Malerei des 17. Jahrhunderts

Der "Geopoet" Andreas Peschka entwickelt mit digitalen Medien graphische Wortlandschaften, die in viele Gebiete aus- und übergreifen. In seiner Ausstellung zeigt er die Serien PARADIESE (2012) und VOCKERODE (2014/15) im Dialog mit Flämischen Gemälden aus dem 17. Jahrhundert, die er aus dem Bestand der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau auswählte: Das Silberne Zeitalter, Das Eiserne Zeitalter, Der Turmbau zu Babel, dazu sichtbar das Fragment eines Stadtplans Londons auf der Rückseite des Bildträgers. // Eingeladen von Büro Otto Koch im Rahmen des Programms "Landschaft Raum Zeit" zu Arbeitsaufenthalten im Dessau-Wörlitzer Gartenreich, widmete der Künstler seine Aufmerksamkeit dem Ort Vockerode. In der Entstehungszeit des historischen "Gartenreichs" ein Fischerdorf, auf halbem Weg von Dessau nach Wörlitz, wurde der Ort an der Elbe im 20. Jahrhundert völlig verändert durch ein für die mitteldeutsche Industrie bedeutendes Kohlekraftwerk, bis 1993 auch Wärmelieferant für Wohngebiete u.a. in Dessau, und eine große Anlage zur industriellen Gemüseproduktion. Nach der Stillegung der Großbetriebe gab es Belebung durch große Ausstellungsprojekte im Kraftwerk Vockerode, dann allmähliche Entvölkerung, neuerdings Unterbringung von hunderten Asylsuchenden in einem leer stehenden Wohnblock. Im Zusammenhang mit der Ideenwelt der Aufklärung, den Auswirkungen von Industrialisierung und Deindustrialisierung und seinen aktuellen Erlebnissen vor Ort erarbeitete er eine neue Serie von Graphiken, u.a. "Pläne im Kopf des Fürsten", "Phantomschmerz", "Fremdenhäuser", dazu kam seine Beschäftigung mit den ausgewählten Werken aus der historischen Sammlung. // Die Ausstellung ist ein Projekt im Programm >Landschaft Raum Zeit< von Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V., gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt, Stadt Dessau-Roßlau. Öffnungszeiten: jeden Sonntag 12-17 Uhr, Eintritt frei

Veranstaltungsort: Fremdenhaus beim Schloß Georgium

Samstag, 22. August 2015 | Uhr | Klavierkonzert mit Prof. Legotsky

Konzertpianist Prof. Legotsky zum ersten Mal zu Gast in Dessau


Prof. Legotsky, der inzwischen mehr als 2 300 Konzerte zu Gehör brachte, begeistert seine Zuhörer immer wieder aufs Neue durch sein leidenschaftliches, überwältigendes und präzises, künstlerisches Spiel. Der Prokofjew-Preisträger, Verdiente Künstler der Ukraine und Mitglied der Internationalen Akademie für Bildung und Kunst in Kalifornien wurde mit vielen Preisen im In- und Ausland ausgezeichnet. Prof. Legotsky wirkte über 30 Jahre, neben seiner Lehrtätigkeit an der Musikhochschule Donezk, als ständiger Solist in Kiew und Donezk an der Staatlichen Philharmonie. Seit 2000 lebt Prof. Legotsky in Deutschland. Bei seinem ersten Konzert in Dessau spielt der Konzertpianist Werke von Brahms, Rachmaninow und Liszt.22. August 2015, 15.30 Uhr, in der Orangerie beim Schloss GeorgiumKartenverkauf an der Konzertkasse am 22. August 2015

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

20. August 2015 - 27. September 2015 | Sonderausstellung

Moritz Götze
Malerei, Emaillen, Arbeiten auf Papier

Moritz Götze ist mit seinen Werken deutschlandweit bekannt, in Sammlungen renommierter Kunstmuseen und auch in Städtearchitekturen präsent. Mehrere Kunstbände und Monographien widmen sich dem Künstler und seinem facettenreichen Schaffen, das Gemälde, Graphiken, Papierarbeiten, Emaillen, Mosaiken und Skulpturen umfasst. Die Dessauer Schau bietet keinen Querschnitt seines Schaffens, sondern zeigt ausschließlich Arbeiten, in denen seine Auseinandersetzung mit Kunstströmungen vergangener Epochen und ihrem historischen Kontext im Mittelpunkt steht. Das Dessau-Wörlitzer Gartenreich und das Zeitalter der Aufklärung, in dem ein neues, bis in die Gegenwart reichendes Natur- und Menschenverständnis begründet wurde, sind auch für Moritz Götze von großer Faszination. So hat er sich mit Motiven der Zeit des Fürsten Franz auseinandergesetzt, aber auch seine kreativen Reflexionen auf das weltberühmte Bauhaus und seine Lage im Dessau-Wörlitzer Gartenreich sind als Brückenschlag zur Gegenwart einbezogen."IDYLLE" benennt Moritz Götze seine Ausstellung in der Orangerie - einem Ort, der sich als Tor zum Georgengarten im Dessau-Wörlitzer Gartenreich präsentiert. Gärtnerisch gestaltete Natur steht seit Menschengedenken für die Sehnsucht nach dem Paradies, nach einem harmonischen und unbeschwerten Dasein - einer Idylle. Sinnverwandt bestimmen "die Poesie einer letzten Unberührbarkeit" (Michael Freitag) auch das Bild-Universum von Moritz Götze. Weniger die Vanitas ist das Thema der Ausstellung, sondern der Charme des Vergangenen und das immer neu entstehende Schöne.Mit dieser Ausstellung setzt die Anhaltische Gemäldegalerie Dessau ihre Ausstellungskonzeption eines Dialoges fort, die den Blick auf Kunst vergangener Epochen um einen lebendigen Kontrast von Gegenwartskunst erweitert. Dabei erscheint von besonderem Reiz, weniger das Trennende als viel mehr das Verbindende zwischen Gestern und Heute zu visualisieren.Ausstellungseröffnung am 19. August 2015, 18 Uhr, in der Orangerie

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

08. August 2015 - 15. November 2015 | Sonderausstellung

Pia Linz
Zeichnungen

Die künstlerische Methode von Pia Linz besteht in der zeichnerischen Bestandsaufnahme eines Areals. Ab 2013 zeichnete sie im Park Georgium. Hier widmete sie sich zuerst der Umgebung des Vasenhauses, danach des Fremdenhauses. Sie legt ihren Zeichnungen einen Plan der Wegeführung zugrunde. So wirken sie auf den ersten Blick wie Vogelperspektiven. Tatsächlich aber handelt es sich um ihre Fußgängerperspektive, aus der heraus Pia Linz von vielen verschiedenen Standorten die Ansichten in den Zeichnungen feinsinnig miteinander verschränkt. „Das Bild verstand ich als eine Vergleichzeitigung meiner subjektiven Eindrücke, durch die ich eine größtmögliche Annäherung an den Ort herstellte. Obwohl ich das Bild unmittelbar aus der Wirklichkeit schöpfte, handelt es sich letztlich und offensichtlich um eine Neuerfindung, eine Konstruktion, eine parallele Wirklichkeit.“ Der Betrachter entdeckt in den Zeichnungen auch schriftliche Notizen zu ihren Erlebnissen während des Zeichnens. „Die Faszination über das individuelle Erleben von Orten ist der Motor meiner Arbeit“. 2011 zeichnete Pia Linz im Central Park in New York City, den die Besucher nun auch im Fremdenhaus in einer großformatigen Zeichnung durchwandern können. Außerdem wird die zweiteilige „Blickfeldprojektionsstudie“ von 1999 gezeigt. Es ist ein künstlerisches Experiment, mit dem Pia Linz ganz grundsätzlich den Zusammenhang zwischen Raum und Selbstbild hinterfragt. Weitere Informationen: www.pia-linz.de // Kunst der Gegenwart korrespondiert im Fremdenhaus im Programm „Landschaft Raum Zeit“ von Büro Otto Koch (Kiez e.V.) mit der Jahresausstellung der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau „Wilde Natur und Gartenreich - Ansichten der Chalcographischen Gesellschaft Dessau von Christoph Nathe (1753-1806) und Heinrich Theodor Wehle (1778-1805)“. // Das Fremdenhaus ist jeden Sonntag 12-17 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.Am Samstag 8.8. (Gartenreichtag) ist 10-17 Uhr geöffnet, Pia Linz ist von 12-15 Uhr in ihrer Ausstellung und freurt sich auf Gespräche mit Besuchern.

Veranstaltungsort: Fremdenhaus beim Schloss Georgium

Freitag, 07. August 2015 | Uhr | Begleitprogramm zur Ausstellung


Ferienprogramm für Jung und Alt

Eine besondere Attraktion wird der diesjährige Ferientag der Mitteldeutschen Zeitung am 7. August (10 – 16 Uhr) darstellen; er ist dem Familien-Besuch der Landesausstellung und des Museums für Stadtgeschichte gewidmet. Ein Coupon ermöglicht einen verbilligten Eintritt verbunden mit einem Imbiss. Die Angebote der Cranach-Werkstatt stehen an diesem Tag auch zur Verfügung. Zudem kann der große Platz vor dem Johannbau zum Boule-Spielen genutzt werden. Die Angebote der Cranach-Werkstatt ermöglichen Eltern nicht zuletzt auch einen ungestörten Besuch der Landesausstellung, da die Kinder unter fachlicher Anleitung und Aufsicht bei „Cranach-Creativ“ verweilen können.

Veranstaltungsort: Cranach-Werkstatt im Johannbau

Samstag, 01. August 2015 | Uhr |





Veranstaltungsort:

10. Juli 2015 - 01. November 2015 | Sonderausstellung

Cranach-Creativ
Frerienprogramm zur Landesausstellung

Unter dem Motto „Cranach-Creativ“ können Kinder und Jugendliche aber auch Erwachsene auf vielfältige Weise auf den Spuren des Wittenberger Meisters schöpferisch tätig werden. Die hierfür eigens eingerichtete Cranach-Werkstatt im Johannbau (Museum für Stadtgeschichte) bietet eine Fülle von Möglichkeiten der Kreativität. Das Spektrum reicht vom farbigen Illuminieren Cranachscher Holzschnitte, über das Anfertigen von Wappen, Heiligenscheinen und Cranach-Collagen, bis hin zum Herstellen von Cranach-Buttons. Mit den beliebten Suchspielen können kleine Museumsdetektive auf die Reise durch die Ausstellung gehen und sogar ein „Diplom“ erwerben. Eine besondere Attraktion wird der diesjährige Ferientag der Mitteldeutschen Zeitung am 7. August (10 – 16 Uhr) darstellen; er ist dem Familien-Besuch der Landesausstellung und des Museums für Stadtgeschichte gewidmet. Ein Coupon ermöglicht einen verbilligten Eintritt verbunden mit einem Imbiss. Die Angebote der Cranach-Werkstatt stehen an diesem Tag auch zur Verfügung. Zudem kann der große Platz vor dem Johannbau zum Boule-Spielen genutzt werden. Die Angebote der Cranach-Werkstatt ermöglichen Eltern nicht zuletzt auch einen ungestörten Besuch der Landesausstellung, da die Kinder unter fachlicher Anleitung und Aufsicht bei „Cranach-Creativ“ verweilen können. Der Aufenthalt in der Cranach-Werkstatt ist täglich außer Montag von 14 bis 16 Uhr möglich und kostenfrei. Gruppenbesuche an Vormittagen bedürfen der Voranmeldung unter 0340/661260210 oder 5168433. Neben den Angeboten der „Cranach-Werkstatt“ finden weiterhin öffentliche Führungen durch die Cranach-Ausstellung statt und zwar samstags um 15 Uhr und sonntags um 11 Uhr. Die Teilnahme daran ist abgesehen von dem Eintrittsgeld für die Sonderausstellung ebenfalls kostenlos.

Veranstaltungsort: Cranach-Werkstatt im Johannbau

26. Juni 2015 - 01. November 2015 | Sonderausstellung

Cranach in Anhalt. Vom alten zum neuen Glauben
Korresponenzstandort der Landesausstellung 2015

Cranach in Anhalt – Landesausstellung Sachsen-Anhalt 2015 in Wittenberg, Dessau und Wörlitz // Im Rahmen des diesjährigen Jubiläums „Cranach 2015“ und der Wittenberger Landesausstellung „Lucas Cranach der Jüngere – Entdeckung eines Meisters“ stellt die von der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau ausgerichtete Ausstellung zum Thema „Cranach in Anhalt“ ein weiteres Highlight dar.Durch die enge Beziehung des Fürsten Georg III. von Anhalt zu Luther war Dessau ein besonders wichtiger Ort für die Ausbreitung des Protestantismus und ein Hauptschaffensort von Cranach d.J. Die Cranachfamilie zog es immer wieder aus dem 40 Kilometer entfernten Wittenberg hierher, um für das Fürstenhaus tätig zu werden. Allein für die Schloßkirche St. Marien entstand ein Emporenzyklus unter der Ägide Cranachs d.J., der 53 Tafeln umfasste.Geblieben ist noch heute ein reicher, für die Reformation programmatischer Bildbestand. Schönstes und eindrücklichstes Zeugnis dafür ist die Dessauer Abendmahltafel, auf der Luther, Melanchthon und Georg III. von Anhalt und andere Reformatoren sowie Hofmitglieder anstelle der zwölf Apostel gemeinsam mit Christus das Abendmahl feiern; Cranach d.J. setzt sich dabei als Mundschenk ins Bild. Ebenso bedeutend sind der Dessauer Fürstenaltar und der Katharinenaltar, die durch die vorzügliche Maltechnik der vorreformatorischen Zeit beeindrucken. Hervorzuheben sind auch die Bände der Dessauer Prachtbibel, die nicht zuletzt den Zusammenhang zwischen dem neuen Glauben und dem Gedanken des Gottesgnadentums herrschaftlicher Macht erkennen lassen.Mit den beindruckenden Epitaphien in der Johanniskirche, den Hauptwerken seines Vaters Cranach d. Ä., Werken altdeutscher Malerei aus der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau, mit den aus der Anhaltischen Landesbücherei Dessau stammenden wertvollen Buchbeständen der Georgsbibliothek sowie mit zahlreichen Leihgaben deutscher Museen zeichnet die Ausstellungein facettenreiches Bild des jüngeren Cranachs. Diese reichen Bestände erlauben es, den im Zeichen der Reformation von der Wittenberger Werkstatt vollzogenen Wandel der Bildsprache auf höchstem künstlerischen Niveau nachzuvollziehen. Die Ausstellung betrachtet die Entwicklung der Cranach-Werkstatt nicht allein kennerschaftlich. Ihr besonderes Anliegen ist es, die für die Kunst der Cranach-Werkstatt wegweisenden theologischen Hintergründe – die einer Revolution gleichkommenden konfessionellen Entwicklung vom Katholizismus zum Protestantismus – nachvollziehbar zu machen. Mit dem Johannbau, der zur Cranachzeit entstandene Residenz der anhaltischen Fürsten, findet die Ausstellung ihren passenden Rahmen und Präsentationsort.Zur Ausstellung erscheint ein von namhaften Wissenschaftlern erarbeiteter Katalog. Das umfangreiche Führungsprogramm zur Ausstellung sowie konkrete Angebote für Schulklassen und Reisegruppen sind im Internet unter den Adressen www.cranach2015.de oder www. wege-zu-cranach.de abrufbar.

Veranstaltungsort: Johannbau

01. Juni 2015 - 27. September 2015 | Sonderausstellung

Nach 70 Jahren zurück in Dessau


Dank der Monuments Men Foundation in Dallas (USA) und ihres Stiftungspräsidenten Robert M. Edselkonnten 3 Gemälde der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau 70 Jahre nach Kriegsende nach Dessau zurückkehren. Sie waren zum Kriegsende im Frühjahr 1945 aus dem Salzbergschacht Solvayhall bei Bernburg, dem zentralen Auslagerungsort der Kunstwerke der Dessauer Gemäldegalerie seit 1943, von amerikanischen Soldaten gestohlen worden. Die Monuments Men Foundation hat es sich verdienstvoll zur Aufgabe gemacht, kriegsbedingt verschlepptes Kulturgut an die rechtmäßigen Eigentümer zurückzuführen. Am 5. Mai 2015 wurden im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im U.S.-Außenministerium in Washington dem Botschafter der Bundesrepublik Deutschland Peter Wittig diese 3 Gemälde, gemeinsam mit 2 weiteren Gemälden für das Schloss Fasanerie in Eichenzell, durch den Präsidenten der Monuments Men Foundation Robert M. Edsel übergeben. Wieder in Deutschland angekommen, erfolgte die offizielle Übergabe der Dessauer Gemälde am 1. Juni 2015. Die drei "Rückkehrer" können noch bis zum 27. September 2015 in der Orangerie beim Schloss Georgium im Rahmen der Sonderausstellungen besichtigt werden. Di - So 11 - 17 Uhr

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Sonntag, 10. Mai 2015 | 14.00 UhrUhr | Vortrag

Die Sprache der Blumen - Zur Pflanzensymbolik in der Malerei



Veranstaltungsort: Fremdenhaus beim Schloß Georgium

Sonntag, 10. Mai 2015 | Uhr | Vortrag

Die Sprache der Blumen - Zur Pflanzensymbolik in der Malerei
Dipl. phil. Margit Schermuck-Ziesché


Veranstaltungsort: Fremdenhaus beim Schloß Georgium

Samstag, 04. April 2015 | 18.00Uhr | Kammerkonzert

Bach, Beethoven und Brahms
Gabor Balint (Violoncello) und Thomas Benke (Klavier)

Programm: Johann Sebastian Bach, Sonate D-Dur BW1028 Nr.239 / Ludwig van Beethoven, Sonate A-dur Op.69 / Johannes Brahms, Sonate E-moll Op. 38 / Eintritt: 15,50 € / Ermäßgt 13,00 € / Vorbestellung: Anhaltischer Besucherring, Mo - Fr 9 - 17 Uhr, Tel. 0340/ 2511222

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

01. März 2015 - 26. Juli 2015 | Sonderausstellung

Blumengirlande
Olaf Wegewitz Blumengirlande im Dialog mit Niederländischen Stillleben des 17. Jahrhunderts

Der Dialog von Kunst der Gegenwart mit dem Dessau-Wörlitzer Gartenreich und den Schätzen der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau wird auch 2015 im Fremdenhaus beim Schloss Georgium fortgesetzt.Vom 1. März bis 26. Juli 2015 zeigt Olaf Wegewitz Werke, die sich einem besonderen Areal mitten im Dessau-Wörlitzer Gartenreich widmen, der Landschaft um Vockerode. In der Entstehungszeit des "Gartenreichs" ein Fischerdorf, auf halbem Weg von Dessau nach Wörlitz, wurde der Ort an der Elbe im 20. Jahrhundert völlig verändert durch ein Kohlekraftwerk und eine große Anlage zur industriellen Gemüseproduktion. Diese zuletzt auf 28 ha erweiterte volkseigene Gewächshaus-anlage Vockerode (etwa 1.000 Beschäftigte) wurde 1992 auf Weisung der Treuhand liquidiert. Nach der Demontage der gesamten Anlage entwickelte sich auf der großflächigen Brache eine neue Pflanzengesellschaft. Olaf Wegewitz, der Naturbeobachter, bildende Künstler und Poet, hat hier 2014 eine Bestandsaufnahme der Pflanzen vorgenommen. Sein daraus gestaltetes Künstlerbuch „des gartenreichs rand“ und seine „blumengirlande“ treten in Dialog zu vier Niederländischen Gemälden des 17. Jahrhunderts aus den Beständen der Gemäldegalerie und zur Jahresausstellung 2015 aus der Graphischen Sammlung „Wilde Natur und Gartenreich - Ansichten der Chalcographischen Gesellschaft Dessau von Christoph Nathe (1753-1806) und Heinrich Theodor Wehle (1778-1805). Zudem ist ein Buch aus der Sammlung der Anhaltischen Landesbücherei ausgestellt, Hendrik Adriaan van Reede tot Drakestein: “Hortus Indicus Malabaricus”, Amsterdam 1678-1703 mit Bildern des Pflanzenbestands der Malabarküste im Südwesten Indiens. Weitere Bände kann man im Lesesaal im Palais Dietrich betrachten.Werke von Olaf Wegewitz sind auch in der Künstlerbuchsammlung der Anhaltischen Landesbücherei Dessau vertreten. Im Lesesaal im Palais Dietrich, Zerbster Str.35, kann man sie betrachten, Mo/Di/Do/Fr 10-18 Uhr.Die Ausstellung ist Teil des Programms „Landschaft Raum Zeit“ von Büro Otto Koch im Kiez e.V., gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt und der Stadt Dessau-Roßlau.Öffnungszeiten: jeden Sonntag 12-17 Uhr, Sa 6.7. 18-23 Uhr, 7.7. 10-17 UhrDer Eintritt ist frei. 10. Mai 14 Uhr Vortrag von Dipl.-Phil. Margit Schermuck-Ziesché: „Die Sprache der Blumen – Pflanzensymbolik in der Malerei“

Veranstaltungsort: Fremdenhaus beim Schloss Georgium

Sonntag, 25. Januar 2015 | 11 UhrUhr | Öffentliche Führung

Sammeln und Zeichnen
Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff in Rom

Am letzten Öffnungstag der Sonderausstellung führt noch einmal die Katalogautorin Karen Buttler M.A..

Veranstaltungsort: Orangerie beim schloss Georgium

Mittwoch, 14. Januar 2015 | 18.00Uhr | Vortrag

„Die Reize des Schönen als Lockspeise des Guten" – Kunst für Jedermann.
Die Chalcographische Gesellschaft des Fürsten Franz von Anhalt-Dessau

Den Lichtbilder-Vortrag „Die Reize des Schönen als Lockspeise des Guten – Kunst für Jedermann. Die Chalcographische Geselllschaft des Fürsten Franz von Anhalt-Dessau“ hält der Direktor der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau, Dr. Norbert Michels. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Sonntag, 04. Januar 2015 | Uhr | Öffentliche Führung

Sammeln und Zeichnen
Erdmannsdorff in Rom

Es führt Karen Buttler M.A., Autorin des zur Ausstellung erschienenen Kataloges.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

06. Dezember 2014 - 25. Januar 2015 | Sonderausstellung

Sammeln und Zeichnen - Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff in Rom
Handzeichnungen aus dem Bestand der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau

Die Anhaltische Gemäldegalerie Dessau zeigt aus ihren reichen Handzeichnungsbeständen mit dem sogenannten Erdmannsdorff-Nachlass herausragende Werke, die vom 16. bis zum späten 18. Jahrhundert reichen. Dazu gehören als besondere Kostbarkeiten figürliche Vorzeichnungen von Federico Barocci, antikisierende Wandgestaltungen von Vincenzo Brenna sowie Romveduten von Charles-Louis Clérisseau und Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff. Die von Erdmannsdorff auf mehreren Italienreisen zusammengetragene Handzeichnungssammlung steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der von Fürst Leopold III. Friedrich Franz initiierten Gründung einer Landeszeichenschule und der Lehrmittelproduktion der Chalcographischen Gesellschaft Dessau. Diesen merkantilen und reformpädagogischen Kontext zeigt die Ausstellung auf. Die Bestände des Erdmannsdorff-Nachlasses sind ein eindrucksvolles und herausragendes Beispiel eines europäischen Kunsttransfers in früheren Epochen. Durch die gezielte Rezeption antiker Altertümer in Rom und Umgebung, für die ganz prominent auch ein anderes "Landeskind" - der aus Stendal stammende Johann Joachim Winckelmann - steht, wurde von Erdmannsdorff das neue klassizistische Stilideal in Deutschland eingeführt. Das im Auftrag des Dessauer Fürsten von Erdmannsdorff errichtete Wörlitzer Schloss ist das erste Beispiel für diese Entwicklung. An diesem lässt sich unmittelbar ablesen, wie der im Erdmannsdorff-Nachlass zusammengetragene Formenschatz für das Dekor einer neuen Architektur genutzt wurde. Die Bestände des Erdmannsdorff-Nachlasses zeigen mustergültig, wie stark das kulturelle Erbe Italiens im fernen Deutschland grundlegend für die Entwicklung eines neuen, modernen Stils war, der sich bewusst - und im Grunde auch politisch motiviert - von dem für alte Machtverhältnisse stehenden Barock und Rokoko absetzte. Die Ausstellung wird nach ihrer erfolgreichen Präsentation in der Casa di Goethe in Rom nun in der Orangerie des Schlosses Georgium gezeigt. Nach der Erdmannsdorff-Ehrung des Jahres 1986 handelt es sich um die erste repräsentative Ausstellung der Sammlung. Der zur Ausstellung erschienene Katalog bietet eine Fülle neuer Forschungsergebnisse und Neuzuschreibungen.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Samstag, 06. Dezember 2014 | 15.00 Uhr | Öffentliche Führung

Sammeln und Zeichnen
Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff in Rom

Es führt Karen Buttler, Autorin des zur Ausstellung erschienenen Kataloges. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

06. Dezember 2014 - 25. Januar 2015 | Sonderausstellung





Veranstaltungsort:

06. Dezember 2014 - 25. Januar 2015 | Sonderausstellung





Veranstaltungsort:

Freitag, 05. Dezember 2014 | 18.00Uhr | Ausstellungseröffnung

Sammeln und Zeichnen
Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff in Rom

Es Sprechen: Peter Kuras, Oberbürgermeister der Stadt Dessau-Roßlau / Dr. Sigrid Bias-Engels; Leiterin des Referats K2 bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien / Dr. Norbert Michels, Anhaltische Gemäldegalerie Dessau /Karen Buttler, Autorin des Ausstellungskataloges // Musikalische Umrahmung: Studierende der Hochschule für Musik und Theater, Leipzig

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

16. August 2014 - 28. September 2014 | Sonderausstellung

Geoffroy Gross
Die Verfertigung der Linie

Dem Kulturprogramm des Institut Français Sachsen-Anhalt verdanken die Anhaltische GemäldegalerieDessau und der Anhaltische Kunstverein e.V. die Ausstellung des französischen Künstlers Geoffroy Gross, die am 15.August 2014 um 18 Uhr in der Orangerie des Schlosses Georgium eröffnet wird. Der 1971 in Bourges geborene und dort auch lebende Künstler schafft aus vielen rechteckigen Tafelnzusammengesetzte Farb- und Zeichenobjekte. Der rationalen Geometrie farbiger Rechtecke wird vonihm die freie Bewegung von sich meist spiralförmig entwickelnden Zeichenlinien entgegengesetzt.Historisch gesehen knüpft Gross dabei zunächst an den Geometriekult der Moderne, an denKonstruktivismus eines Albers, Malewitsch oder Mondriaan an – hier liegt sein Bauhaus-Bezug. Demstarren Raster von rechtem Winkel und rechteckig zugeschnittenem Farbfeld läßt Gross einevergleichsweise organische Linie entgegenwirken – hier bringt er die in der französischen Moderne vonKünstlern wie Matisse oder Picasso fein und sensibel gehandhabte Kontourierung ins Spiel.Die Kunst von Gross entspricht somit in idealer Weise dem Anliegen des Institut Français französischeKultur in Deutschland nicht nur zu vermitteln, sondern zudem in einen reizvollen Dialog mit der vomBauhaus geprägten Formensprache der Moderne treten zu lassen.Zur Ausstellung erscheint eine Sondernummer der französischen Kunstzeitschrift LAURA. Nach derDessauer Station in der Partnerregion Sachsen-Anhalts, in der Region Centre im „Artboretum“ desOrtes Argenton sur Creuse gezeigt.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Sonntag, 03. August 2014 | 15.30Uhr | Öffentliche Führung

Sonderausstellung Sammlerglück!
20 Jahre Neuerwerbungen der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau - Teil 2 Ankäufe des Landes Sachsen-Anhalt und der Kulturstiftung der Länder

Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung "Sammlerglück!"

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Samstag, 28. Juni 2014 | 15.30Uhr | Öffentliche Führung

Sonderausstellung Sammlerglück!
20 Jahre Neuerwerbungen der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau - Teil 2 Ankäufe des Landes Sachsen-Anhalt und der Kulturstiftung der Länder

Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung "Sammlerglück!"

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

04. Juni 2014 - 03. August 2014 | Sonderausstellung

Sammlerglück!
20 Jahre Neuerwerbungen der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau - Teil 2 Ankäufe des Landes Sachsen-Anhalt und der Kulturstiftung der Länder

Die Bestände der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau sind in den letzten 20 Jahren durch zahlreiche Neuerwerbungen erweitert worden. Nachdem im vergangenen Jahr in einer breitgefächerten Auswahl die städtischen Ankäufe und Schenkungen aus privater Hand vorgestellt wurden, schließen sich 2014 in einem zweiten Ausstellungsteil die mit Landesmitteln ermöglichten Kunsterwerbungen an. Durch sie wurde der überregionalen Bedeutung der Sammlung entsprochen und an eine Landesförderung angeknüpft, die die seit 1927 als Landeseinrichtung gegründete Anhaltische Gemäldegalerie Dessau von Anbeginn erfahren hat. Der Kunsterwerb mit Mitteln des Landes hatte jedoch auf Grund der politischen Situation nach 1950 stagniert und konnte erst seit den 1990er Jahren auf nationalem sowie internationalem Niveau fortgesetzt werden. Dank dieser großzügigen Unterstützung durch das neugegründete Land Sachsen-Anhalt und der Kulturstiftung der Länder sind seitdem beachtliche Ankäufe gelungen. Dabei wurde dem schon seit der Gründung der Gemäldegalerie von seinem ersten Direktor, Dr. Ludwig Grote eingeführten Erwerbungskonzept entsprochen: Neben der Abrundung des Altbestandes mit seinem Schwerpunkt in der Deutschen und Niederländischen Malerei des 16.-19. Jahrhunderts wird auch eine exemplarische Erweiterung der Sammlung bis zur Gegenwart angestrebt. Eine besondere Herausforderung stellte der Rückerwerb von restituiertem privaten Kunstbesitz des Bestandes dar. Das Spektrum der erworbenen Werke reicht von Gemälden, Graphiken und Skulpturen des 16. Jahrhunderts bis hin zu Werken der jüngsten Vergangenheit. Alte und Neue Kunst kann dabei wirkungsvoll in einen Dialog treten.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Sonntag, 01. Juni 2014 | 10.00 - 17.00 Uhr | Baustellenbesichtigung und Parkfest

UNESCO-Welterbetag
Programm

10.00 - 14.00 Uhr Schloss Georgium Einblick in die Baumaßnahme Anhaltische Gemäldegalerie Dessau Veranstalter: Stadt Dessau-Roßlau und Amt für Kultur und Amt für Zentrales Gebäudemanagement Eintritt kostenfrei // 10.00 - 15.00 Uhr Georgengarten UNESCO-Picknick im Georgengarten mit LivemusikVeranstalter: Stadt Dessau-Roßlau, Amt für KulturEintritt kostenfrei // 10.00 - 17.00 Uhr GeorgengartenAusstellung „Gartenpoesie“ Skulpturen für Garten und Park & Raum Eike Knaul – Bildhauer Eintritt kostenfrei // 10.00 - 17.00 Uhr Orangerie am Schloß GeorgiumOpen-Air-Ausstellung „Spaziergang im Georgium“ Veranstalter: Förderverein „Anhaltische Gemäldegalerie und Georgengarten“ Dessau e.V. Eintritt kostenfrei // 10.30 - 11.30 Uhr Schloss und Garten Luisium „… und sonntags ins Luisium“Open-Air-Konzert der „Dessauer Blechbläser“Veranstalter: Freundeskreis des Dessauer Theaters e.V. // 12.00 - 14.30 Uhr GeorgengartenFührung im Biosphärenreservat und Gartenreich bis zum Beckerbruch Veranstalter: Biosphärenreservatsverwaltung Mittelelbe Die Führung erfolgt als Fußwanderung. Anmeldung per Telefon: 034904-4210 Führung und Eintritt kostenfrei // 14.00 - 18.00 Uhr Elbpavillon Das Biosphärenreservat Mittelelbe vom Wasser aus erleben – Kombinierte Kajak- und Fahrradtour auf und an der ElbeTreffpunkt: Elbpavillon; Einstieg Kajak im Leopoldshafen, Ausstieg in Brambach Elbterrassen; Rückfahrt (ca. 7 km) nach Dessau mit eigenen oder Leihrädern Veranstalter: Elbufercamp/ Flusskultur RadreisenPreis: ohne Leihrad 20 € pro Person, mit Leihrad 25 € pro PersonKinder bis 12 Jahre kostenfreiKontakt: Herr Lars Dähne vom Elbufercamp Dessau-Roßlau, Tel: 034901-598700 // 10.00 - 17.00 Uhr Fremdenhaus am Schloss GeorgiumNeue und alte Kunst im Fremdenhaus – Historische Graphiken aus der Sammlung der Anhaltischen Gemäldegalerie und der Kunst der Gegenwart in Beziehung zum Georgium Veranstalter: K.I.E.Z.e.V. und Anhaltische Gemäldegalerie Dessau Eintritt kostenfrei // 10.00 - 17.00 Uhr Blumengartenhaus am Schloss Georgium Kindertag im Blumengartenhaus – im historischen Blumengarten Pflanzen erkunden, zeichnen Honigbienen und Honigbienen kennenlernen Veranstalter: K.I.E.Z.e.V. Eintritt kostenfrei // 10.00 / 10.00 / 14.00 Uhr Obstwiese beim Schloss GeorgiumPollen, Nektar, Bienentänze – Wie leben Honigbienen? Wissenswertes rund um das Thema „Honigbienen“ mit Besuch der Bienenstöcke an der Obstwiese Veranstalter: Verein Kleinfolgenreich e.V. Eintritt kostenfrei // 10.00 - 17.00 Uhr Bauhausgebäude und Meisterhäuser Tag der offenen Tür u.a. Sonderausstellung „Dessau 1945: Moderne zerstört“ Mit Fotografien von Henri Cartier-BressonVeranstalter: Stiftung Bauhaus Dessau, BesucherdienstE-Mail: besuch@bauhaus-dessau.de Telefon: 0340-6508251 Eintritt kostenfrei, Führungen kostenpflichtig // 11.00 / 14.00 Uhr MeisterhaussiedlungEntdeckertour durch die Meisterhäuser – Farbworkshop für Kinder im Haus Kandinsky/Klee Veranstalter: Stiftung Bauhaus Dessau, Besucherdienst E-Mail: besuch@bauhaus-dessau.de Telefon: 0340-6508251 Dauer: 1,5 Stunden, um Anmeldung wird gebeten Alter: 6 – 10 Jahre Treffpunkt: Haus Gropius, Ebertallee 59, 06846 Dessau-Roßlau Kinder kostenfrei, Erwachsene 5 € // 10.00 - 18.00 Uhr WallwitzburgVon Apfelsaft bis Ziegenkäse – Picknick für Burgbesucher und Wanderung mit Ziegen für Groß und Klein // 11.00 / 14.00 / 17.00 Uhr Veranstalter: Wallwitzburg Dessau e.V. Treffpunkt: Wallwitzburg Eintritt kostenfrei 12.30 - 16.00 Uhr Orangerie am Schloss Georgium Geführte Radtour „Von Barock bis Bauhaus“ Veranstalter: Tourist-Information Dessau-RoßlauAnmeldung: Tourist-Information Dessau-Roßlau, Telefon: 0340-2041442(max. Gruppenstärke: 20 Personen). Preis 5 € Eintritt in das Schloss Oranienbaum // 15:00 – 16:30 Uhr Schloss Wörlitz„Vom Keller bis zum Belvedere“ Sonderführungen durch das Wörlitzer Schloss anlässlich des UNESCO-WelterbetagesVeranstalter: Kulturstiftung DessauWörlitzTreffpunkt: Schloss Wörlitz, Kirchgasse, 06785 Oranienbaum-Wörlitz, OT: WörlitzEintritt kostenfrei 15.00 - 18.00 Uhr Blumengartenhaus am Schloss Georgium Parkführung durch den GeorgengartenVeranstalter: Förderverein „Anhaltische Gemäldegalerie und Georgengarten“ Dessau e.V. Treffpunkt: Blumengartenhaus Führungsgebühr: 8 € Weitere Informationen: Tourist-Information Dessau-Roßlau Zerbster Straße 2 c, 06844 Dessau-Roßlau Tel. 0340/204-1442 E-Mail: touristinfo@dessau-rosslau.de

Veranstaltungsort: Schloß Georgium, Blumengartenhaus und Fremdenhaus

Samstag, 24. Mai 2014 | 15.30Uhr | Konzert

Schuhmann & Liszt
Klavierkonzert

Thomas Benke spielt von Robert Schuhmann die Sinfonischen Etuden Op. 13 und die Funérailles sowie Werke von Franz Liszt. Eintritt 13,50€ und erm. 10,50€

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

17. Mai 2014 - 17. August 2014 | Sonderausstellung

„Wachstum“ von Stephan Kurr und „Zeitverschiebung“ von Susanne Ahner
Kunst der Gegenwart

Spaziergänger können im Park Georgium eine sinnfällige Verbindung von Natur mit Kunst entdecken. Südlich vom Vasenhaus - links, wo der Weg zur Ruinenbrücke abzweigt – hat Stephan Kurr ein flaches Relief in einen großen Baumstumpf eingeschnitten. Den Querschnitt, der die Jahresringe als Zeugnis von Anfang und Ende der Lebenszeit dieser mächtigen Eiche sichtbar machte, überlagert nun eine Spirale - eine Allegorie auf die Unendlichkeit von Raum und Zeit. Vor Beginn des Schneidens, nach dem Glätten der Fläche, fertigte der Künstler einen Druck von dem Holzstock an, der die Struktur mit den Jahresringen zeigt und im Fremdenhaus zu sehen ist. An dieser Abbildung des jährlichen Holzzuwachses kann man das Alter der Eiche bestimmen, die einst in die historische Kulturlandschaft des Gartenreichs gepflanzt wurde. Stephan Kurr hat auch das von ihm geschnittene Relief wie einen traditionellen Holzschnitt gedruckt. Dieses ebenfalls im Fremdenhaus hängende große Blatt Japanpapier offenbart die Symbolik der Spirale, doch überraschend stellen sich auch landschaftliche Assoziationen ein. Susanne Ahner hat Bilder der Stadt Dessau aus fünf Jahrhunderten mit ihren Fotografien der Orte von 2013 zu Bildpaaren für ein Memory-Spiel zusammengestellt. Mit dieser „Zeitverschiebung“ lädt sie ein, eigene Erinnerungen zu beleben und die Stadt im Spiel und in der Wirklichkeit neu zu entdecken. Vier Gemälde aus den Beständen der Anhaltischen Gemäldegalerie aus vier Epochen erweitern und bereichern diese Ausstellung. Sie ist Teil des Programms „Resonanzen“ von Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V., gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt und der Stadt Dessau-Roßlau. // Das Fremdenhaus beim Schloss Georgium ist jeden Sonntag von 14-17 Uhr geöffnet, am UNESCO-Welterbetag 1. Juni und am Gartenreichtag 9. August von 10-17 Uhr, Eintritt frei.

Veranstaltungsort: Fremdenhaus beim Schloss Georgium

Samstag, 17. Mai 2014 | 16.00Uhr | Führung

Lucas Cranach und altdeutsche Meister
Internationaler Museumstag

Anläßlich des Internationalen Museumstages 2014 führt Dr. Norbert Michels durch die Interimsausstellung der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau im Johannbau. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort: Johannbau (Museum für Stadtgeschichte)

Donnerstag, 08. Mai 2014 | 18.00Uhr | Vortrag

"Die Reize des Schönen als Lockspeise des Guten."
Kunst für jedermann. Die Chalcographische Gesellschaft des Fürsten Franz

Dr. Norbert Michels stellt in seinem Vortrag Hauptwerke der von der Chalcographischen Gesellschaft Dessau als Edeldrucke herausgegebenen Reproduktionsgraphiken alter Malerei vor. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Frage, inwieweit Johann Friedrich von Erdmannsdorff mit dem Verlagsprogramm einen Geschmackswandel im Sinne des von ihm wegweisend eingeführten Neo-Klassizismus befördern wollte. Auch Fragen der Funktion von Reproduktionsgraphik und Ziele der Ästhetik des Idealismus kommen zur Sprache.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

03. Mai 2014 - 17. August 2014 | Sonderausstellung

Adolf von Heydeck und Friedrich Chapon
Arkadische und heimische Landschaften

Die von Elbe und Mulde geprägte einzigartige Auenlandschaft mit den Parkschöpfungen unter Leopold Friedrich Franz Fürst von Anhalt-Dessau übte in ihrer Symbiose von Natur und Ideal seit dem 18. Jahrhundert eine große Faszination aus und entwickelte sich zum zentralen Bildmotiv der Landschaftsdarstellungen in Anhalt. Wegweisend war hierbei die Landschaftsauffassung von Carl Wilhelm Kolbe (Berlin 1759-1835 Dessau).Kolbes Bilderfindungen wurden zum Vorbild für seine Zeitgenossen und nachfolgende Künstler bis in das 20. Jahrhundert hinein. Mit seinen Unterweisungen als drei Jahrzehnte tätiger Zeichenlehrer an der Hauptschule in Dessau prägte er Generationen von Schülern, zu denen Friedrich Chapon (Dessau 1797-1884 Dessau) in den Jahren 1809/1810 zählte, gemeinsam mit dem gleichaltrigen Franz Krüger (Großbadegast/Anhalt 1797-1857 Berlin). Die bisher im Fremdenhaus gezeigte kleine Auswahl an Kolbe-Graphiken findet nunmehr in der Präsentation ausgewählter Zeichnungen Chapons eine Fortsetzung. Von Beruf Kaufmann hat er sich mit beachtlichem künstlerischen Können intensiv dem Naturstudium und Landschaftszeichnen gewidmet. Eine Studienreise führte ihn 1836 in das Salzkammergut – wie zwei Jahrzehnte zuvor die Brüder Ferdinand und Friedrich Olivier, die als Entdecker dieser Landschaft für die deutsche Romantik anzusehen sind. Doch zurück in Dessau wird die heimische Auenlandschaft zum bestimmenden Bildmotiv in seinem zeichnerischen Schaffen. Den frühen Sepiazeichnungen folgten ab den 1840er Jahren fast ausschließlich Bleistiftstudien. Sein wichtigstes Studienobjekt war die Eiche in der Auenlandschaft von Elbe und Mulde, deren charakteristisches Erscheinungsbild er mit Akribie in zahlreichen Skizzen wiedergab. Der anhaltischen Landschaft widmete sich auch Adolf von Heydeck (Dessau 1787-1856 Dessau), ein Sohn von Prinz Albert von Anhalt-Dessau (1750-1811). Er wurde vor allem mit seinen Ideallandschaften bekannt, die sich der berühmte Motiven Gaspard Poussins (Dughet) (Rom 1613-1675 Rom) orientierten oder diese reproduzierten. Diese klassische Ausrichtung brachte ihm den Beinamen Poussin-Heydeck ein. Nach seinem ersten Italienaufenthalt 1813-1820 erschienen zwischen 1829 und 1849 seine Folgen von Landschaftsradierungen nach Poussin. 1837 folgte eine weitere Studienreise nach Rom. Heydeck schuf zudem romantische Ansichten aus den Umgebungen von Dessau und Wörlitz nach Vorlagen von Leopold Friedrich von Anhalt-Dessau (1797 – 1871).//Geöffnet:jeden Sonntag 14 – 17 Uhr, Eintritt frei

Veranstaltungsort: Fremdenhaus beim Schloss Georgium

28. März 2014 - 19. Mai 2014 | Sonderausstellung

Der Vogel und das Rad. Gemälde von Klaus Hartmann
Gastausstellung des Anhaltischen Kunstvereins e.V.


Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

01. Januar 2014 - 31. Mai 2014 | Sonderausstellung

Ludwig Grote und die Bauhaus-Moderne
Eine didaktische Ausstellung im Rahmen der Bauhaus-Triennale

Im Rahmen der Bauhaus-Triennale wird durch eine didaktische Ausstellung der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau die herausragende Rolle, die Ludwig Grote für die Etablierung des Bauhauses in Dessau und für die Rehabiltitierung der modernen Kunst in Deutschland nach 1945 hatte, aufgezeigt und gewürdigt. Dafür ist auf weitgehend unpubliziertes Material in Berliner, Münchener und Nürnberger Archiven zurückgegriffen worden. // Der aus Halle stammende Ludwig Grote (8.8.1893 – 3.3.1974) studierte Archäologie, Architektur und Kunstgeschichte. 1923 erhielt er einen Werkvertrag zur Herstellung eines Kataloges der Sammlung Alter Meister der Dessauer Amalienstiftung. 1924 wurde er Landeskonservator des Staates Anhalt, 1927 auch Direktor der vom Staat Anhalt neu gegründeten Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau. 1925 beriet er Fritz Hesse bei der Überführung des Bauhauses von Weimar nach Dessau, verhandelte persönlich mit Walter Gropius, 1930 auch mit Ludwig Mies van der Rohe. Die Nationalsozialisten und deren Presse brandmarkten Grote 1933 wegen seiner engen Verbindungen zum Bauhaus sowie seiner Ankaufspolitik für die Gemäldegalerie als „Kulturbolschewist“. In der Folge wurde „auf eigenen Wunsch“ in den Ruhestand versetzt. Nach freiberuflicher Tätigkeit in der Steinrestaurierung, schriftstellerischer Tätigkeit, Kunsthandel und Teilnahme am Zweiten Weltkrieg organisierte Grote ab 1945 eine Reihe von Aufsehen erregenden Ausstellungen im Münchener „Haus der Kunst“. 1951 erhielt er den Ruf als erster Direktor des Germanische Nationalmuseums, dessen Generaldirektor er 1958 wurde. Aufgrund eines Abkommens mit der Stadt Nürnberg setzte er seine Ausstellungstätigkeit zur modernen Kunst fort und machte sich als Wegbereiter der Klassischen Moderne in der Bundesrepublik verdient. Zudem verfasste er zahlreiche wegweisende Publikationen zur Gegenwartskunst. // Wie das Bauhaus war auch die 1927 gegründete Anhaltische Gemäldegalerie Dessau im Geiste eines neuen, demokratischen Kulturverständnisses in der Weimarer Republik entstanden. Geschaffen mit dem Anspruch, die Kunstsammlungen des Herzogshauses für die Öffentlichkeit zu erschließen und dem zeitgenössischen Schaffen ein Forum zu bieten, war die Galerie der Lehranstalt auf produktive Weise zugewandt. Davon zeugen neben den Ankäufen von Gemälden der Bauhaus-Meister mehrere Ausstellungen, die Grote für den Anhaltischen Kunstverein in den Galerieräumen durchführte. Dem Konzept Grotes, neben der Vermittlung alter Malerei und Graphik für eine neue Horizonte erschließende Wahrnehmung von Gegenwartskunst zu sorgen, sieht sich die Anhaltische Gemäldegalerie Dessau auch heute noch verpflichtet. Die Ausstellung über ihren ersten Direktor und Wegbereiter trägt somit dazu bei, den Bildungsauftrag des einzigen Kunstmuseums für alte Malerei und Graphik vor dem Hintergrund seiner Gründungsgeschichte zu erkennen und die daraus für die Gegenwart erwachsende Verpflichtung zu verstehen.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Donnerstag, 17. Oktober 2013 | 18.30Uhr | Begleitprogramm der Sonderausstellung

Der Maler Erhard Vogel (1935 – 2002). Persönliche Erinnerungen und Bildbetrachtungen


Im Rahmen des Begleitprogramms der Sonderausstellung „Sammlerglück! 20 Jahre Neuerwerbungen der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau“ spricht Liane Nelius M.A.zum Thema: „Der Maler Erhard Vogel (1935 – 2002). Persönliche Erinnerungen und Bildbetrachtungen“. Die gesellschaftskritischen Bilder Vogels stellen eine überraschende Neuentdeckung dar. Über viele Jahre hat Vogel als hochtalentierter Autodidakt seine großformatigen Gemälde im Verborgenen geschaffen. Neben den politisch motivierten Arbeiten umfasst sein Werk stimmungsvolle Landschaftsaquarelle der Elbeauen und des Flämings. // Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Samstag, 12. Oktober 2013 | Uhr | Öffentliche Führung

Führung durch die Sonderausstellung


am Sonntag, den 12.10.2013 um 15.30 führt Dr. Norbert Michels durch die Sonderausstellung "Sammlerglück! 20 Jahre Neuerwerbungen der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau". Der Schwerpunkt der Führung liegt auf dem Werk von Franz Markgraf. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss

30. September 2013 - 10. November 2013 | Sonderausstellung

"Sammlerglück!" 20 Jahre Neuerwerbungen der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau
Erster Teil - Schenkungen und städtische ankäufe

Die Bestände der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau sind in den letzten 20 Jahren durch zahlreiche Neuerwerbungen erweitert worden. Dabei wurde dem schon seit der Gründung des Kunstmuseums von seinem ersten Direktor, Dr. Ludwig Grote eingeführten Erwerbungskonzept entsprochen: Neben der Abrundung der Altbestandes und dem Ausgleich von Kriegsverlusten wird auch eine exemplarische Erweiterung der Sammlung bis zur Gegenwart angestrebt. Insgesamt sind nahezu 1000 Werke erworben worden; dabei handelt es sich um gut 100 Gemälde, mehr als 800 Handzeichnungen und Druckgraphiken, sowie um Skulpturen, Künstlerbüchern und Photographien. // Neben Dessauer Künstlern wie Benno Butter, Max Korn und Paul Riess sind auch Werke von überregional bekannten Altmeistern wie Geldorp Gortzius, Abraham de Lust oder Johann Kupetzky oder von namhaften Vertretern der Moderne und Gegenwartskunst, wie z.B. Thomas Demand, HAP Grieshaber oder Cornelia Schleime bei den Neuzugängen zu verzeichnen. Von besonderem Interesse dürften auch drei größere Werkgruppen von in oder bei Dessau geborenen Künstlern handeln, die entweder völlig im Verborgenen gearbeitet haben oder ihre Heimat verlassen haben. Dabei handelt es sich um die Künstler Karl-Heinz Lingner, Franz Markgraf und Erhard Vogel, deren teils spektakuläre Arbeiten als überraschende Neuentdeckung zu werten sind. // Das Spektrum der Ausstellung von Neuerwerbungen reicht somit von Gemälden, Graphiken und Skulpturen des 16. Jahrhundert bis hin zum Werken der jüngsten Vergangenheit. Alte und neue Kunst kann also wirkungsvoll in einen Dialog treten. Die zwischen der Kunst verschiedener Epochen sich ergebende Spannung oder festzustellende Korrespondenzen tragen zu historischer Erkenntnis durch Kunst bei. // Bei den für die Ausstellung zusammengestellten Neuerwerbungen handelt es sich ausschließlich um städtische Ankäufe und um großzügige Schenkungen aus privater Hand, die in den letzten Jahren vermehrt zu verzeichnen sind. Dieses private Engagement soll durch die meist erstmalige Ausstellung ausgewählter Werke gewürdigt und anerkannt werden. Im kommenden Jahr werden voraussichtlich in einem zweiten Teil der Ausstellung die ebenfalls zahlreichen, mit kapitalen Landesmitteln ermöglichten Kunsterwerbungen vorgestellt. // Die Ausstellung wird am Samstag den 28.9.2013, um 18.00 Uhr durch Bürgermeisterin Sabrina Nussbeck eröffnet.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloß Georgium

Sonntag, 08. September 2013 | 14.30Uhr | Öffentliche Führung

Führung durch die Sonderausstellung
mit Margit Schermuck-Ziesché

Die Führung findet im Rahmen des Begleitprogramms der Ausstellung "Alt-Dessau und urbanes Leben mit dem Zeichenstift" statt (Finissage).

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Sonntag, 08. September 2013 | 16.00Uhr | Vortrag

Reminiszenzen an Alt-Dessau - Bilder aus einer untergegangenen Stadt
mit Dr. Frank Kreißler, Leiter des Stadtarchivs Dessau-Roßlau

Der Vortrag findet im Rahmen des Begleitprogramms der Ausstellung "Alt-Dessau und urbanes Leben mit dem Zeichenstift" statt (Finissage).

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Donnerstag, 05. September 2013 | 15.30Uhr | Öffentliche Führung

Führung durch die Sonderausstellung
mit Margit Schermuck-Ziesché

Die Führung findet im Rahmen des Begleitprogramms der Ausstellung "Alt-Dessau und urbanes Leben mit dem Zeichenstift" statt.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Samstag, 31. August 2013 | Uhr | Festwoche

Festwoche des Kulturforums


Zuerst war es nur ein Treffen von Vertretern großer und kleiner Kulturträger der Stadt, um sich auszutauschen und besser zu vernetzen. Mittlerweile ist aus der ursprünglichen Idee des Kulturforums Dessau eine gemeinsam organisierte Festwoche entstanden. Erstmals wagen die Kulturinstitutionen in Dessau ein Experiment: Vom 31. August bis zum Bauhausfest am 7. September bietet das Kulturforum Dessau ein buntes Programm zur Entdeckung der Stadtkultur mit Ausstellungen, Konzerten, Workshops, Diskussionsrunden, Führungen und Lesungen. / So erleben Besucher beim Spaziergang durch den Georgengarten Theaterszenen, Musik und Originaltexte von Goethe und Klee, die in Dessau Spuren hinterließen. Zum Thema „Toleranz“ lädt die Evangelische Landeskirche Anhalts zu einem Kolloquium ein, bei dem unter anderem Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, Präsident der Humboldt-Universität Berlin, referieren wird. Die Energie-Avantgarde-Region Anhalt kann auf einer Exkursion mit Thomas Zänger, Geschäftsführer der DVV, und Philipp Oswalt, Direktor der Stiftung Bauhaus, erkundet werden. / Auf der Bauhausbühne erklingen vom erfolgreichen Julia Hülsmann Trio erstklassige Jazz-Arrangements von Weill-Songs. Ein weiterer musikalischer Höhepunkt ist das Eröffnungskonzert zur 219. Spielzeit des Anhaltischen Theaters Dessau. Am Ende der Woche wird es noch bunter. Unter dem Motto „Bunt gewürfelt“ bietet das diesjährige Bauhausfest mit experimentellen Projekten, Rauminstallationen, Musik, Tanz und Gastronomie wieder ein besonderes Festerlebnis. / Weitere kulturelle Angebote im Jahr des 800. Stadtjubiläums sind Ausstellungen über Neomoderne Architektur, Gegenwartskunst oder alte Ansichten Dessaus. Heiß diskutiert wird ebenso über Kultur- und Stadtpolitik, Literatur, Nachhaltigkeit und Globalisierung. Das Umweltbundesamt zeichnet den Weg eines T-Shirts rund um den Globus nach und erklärt dabei Un-Gerechtigkeiten des Weltmarktes. / Im unmittelbaren Vorfeld der Festwoche lädt das Kulturforum am 21. August um 13.00 Uhr in das Umweltbundesamt zum Pressegespräch ein. Ihre Gesprächspartner sind u.a. Thomas Holzmann (Vizepräsident des Umweltbundesamtes), Walter Prigge und André Bücker (Generalintendant des Anhaltischen Theaters Dessau).Weitere Informationen zum Programm und den Flyer der Festwoche zum Download finden Sie unter www.kulturforum-dessau.deZum Kulturforum Dessau zählen folgende Institutionen: Anhaltische Gemäldegalerie/ / Anhaltische Landesbücherei // Anhaltischer Kunstverein e.V. // Anhaltisches Theater Dessau // Brauhaus Verein Dessau e.V. // Ev. Landeskirche Anhalts // Förderverein Meisterhäuser e.V. // Hochschule Anhalt // K.I.E.Z. e.V. // Kurt Weill Zentrum // Stiftung Bauhaus Dessau // Umweltbundesamt Dessau

Veranstaltungsort: Bauhaus / Meisterhäuser / Georgenpark

31. August 2013 - 07. September 2013 | Sonderausstellung

Festwoche


Zuerst war es nur ein Treffen von Vertretern großer und kleiner Kulturträger der Stadt, um sich auszutauschen und besser zu vernetzen. Mittlerweile ist aus der ursprünglichen Idee des Kulturforums Dessau eine gemeinsam organisierte Festwoche entstanden. Erstmals wagen die Kulturinstitutionen in Dessau ein Experiment: Vom 31. August bis zum Bauhausfest am 7. September bietet das Kulturforum Dessau ein buntes Programm zur Entdeckung der Stadtkultur mit Ausstellungen, Konzerten, Workshops, Diskussionsrunden, Führungen und Lesungen. / So erleben Besucher beim Spaziergang durch den Georgengarten Theaterszenen, Musik und Originaltexte von Goethe und Klee, die in Dessau Spuren hinterließen. Zum Thema „Toleranz“ lädt die Evangelische Landeskirche Anhalts zu einem Kolloquium ein, bei dem unter anderem Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, Präsident der Humboldt-Universität Berlin, referieren wird. Die Energie-Avantgarde-Region Anhalt kann auf einer Exkursion mit Thomas Zänger, Geschäftsführer der DVV, und Philipp Oswalt, Direktor der Stiftung Bauhaus, erkundet werden. / Auf der Bauhausbühne erklingen vom erfolgreichen Julia Hülsmann Trio erstklassige Jazz-Arrangements von Weill-Songs. Ein weiterer musikalischer Höhepunkt ist das Eröffnungskonzert zur 219. Spielzeit des Anhaltischen Theaters Dessau. Am Ende der Woche wird es noch bunter. Unter dem Motto „Bunt gewürfelt“ bietet das diesjährige Bauhausfest mit experimentellen Projekten, Rauminstallationen, Musik, Tanz und Gastronomie wieder ein besonderes Festerlebnis. / Weitere kulturelle Angebote im Jahr des 800. Stadtjubiläums sind Ausstellungen über Neomoderne Architektur, Gegenwartskunst oder alte Ansichten Dessaus. Heiß diskutiert wird ebenso über Kultur- und Stadtpolitik, Literatur, Nachhaltigkeit und Globalisierung. Das Umweltbundesamt zeichnet den Weg eines T-Shirts rund um den Globus nach und erklärt dabei Un-Gerechtigkeiten des Weltmarktes. / Im unmittelbaren Vorfeld der Festwoche lädt das Kulturforum am 21. August um 13.00 Uhr in das Umweltbundesamt zum Pressegespräch ein. Ihre Gesprächspartner sind u.a. Thomas Holzmann (Vizepräsident des Umweltbundesamtes), Walter Prigge und André Bücker (Generalintendant des Anhaltischen Theaters Dessau). / Weitere Informationen zum Programm und den Flyer der Festwoche zum Download finden Sie unter www.kulturforum-dessau.de / Zum Kulturforum Dessau zählen folgende Institutionen: Anhaltische Gemäldegalerie/ / Anhaltische Landesbücherei // Anhaltischer Kunstverein e.V. // Anhaltisches Theater Dessau // Brauhaus Verein Dessau e.V. // Ev. Landeskirche Anhalts // Förderverein Meisterhäuser e.V. // Hochschule Anhalt // K.I.E.Z. e.V. // Kurt Weill Zentrum // Stiftung Bauhaus Dessau // Umweltbundesamt Dessau

Veranstaltungsort: Bauhaus / Meisterhäuser / Georgenpark

Mittwoch, 07. August 2013 | 15.00-18.00Uhr | Workshop für Erwachsene

Auf den Spuren Dessaus gestern und heute - Stadtansichten und Erinnerungsbücher
mit der Berliner Künstlerin Susanne Ahner

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind eingeladen, ihre persönlichen Erinnerungen und wenn möglich Photos mitzubringen. Auch Kinder und Enkel sind herzlich willkommen. Der Workshop findet im Rahmen des Begleitprogramms der Ausstellung "Alt-Dessau und urbanes Leben mit dem Zeichenstift" statt (mit Unterstützung des Fördervereins "Anhaltische Gemäldegalerie und Georgengarten" Dessau e.V.).

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Mittwoch, 07. August 2013 | 15.00-18.00Uhr | Workshop für Erwachsene

Auf den Spuren Dessaus gestern und heute - Stadtansichten und Erinnerungsbücher
mit der Berliner Künstlerin Susanne Ahner

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind eingeladen, ihre persönlichen Erinnerungen und wenn möglich Photos mitzubringen. Auch Kinder und Enkel sind herzlich willkommen. Der Workshop findet im Rahmen des Begleitprogramms der Ausstellung "Alt-Dessau und urbanes Leben mit dem Zeichenstift" statt (mit Unterstützung des Fördervereins "Anhaltische Gemäldegalerie und Georgengarten" Dessau e.V.).

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Samstag, 20. Juli 2013 | 15.30Uhr | Öffentliche Führung

Führung durch die Sonderausstellung
mit Margit Schermuck-Ziesché

Die Führung findet im Rahmen des Begleitprogramms der Ausstellung "Alt-Dessau und urbanes Leben mit dem Zeichenstift" statt.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Donnerstag, 18. Juli 2013 | 14.00-17.00Uhr | Workshop

Türen und Tore - Auf den Spuren Dessaus gestern und heute
mit den Künstlerinnen Susanne Ahner (Berlin) und Johanna Bartl (Dessau)

Workshop für kleine und große Dessauer und Dessauerinnen (ab 8 Jahre). Der Workshop findet im Rahmen des Begleitprogramms der Ausstellung "Alt-Dessau und urbanes Leben mit dem Zeichenstift" statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Samstag, 06. Juli 2013 | 14.00Uhr | Führung Ausstellung Alt-Dessau

Führung durch die Sonderausstellung
mit Margit Schermuck-Ziesché

Die Führung findet im Rahmen des Bgleitprogramms der Ausstellung "Alt-Dessau und urbanes Leben mit dem Zeichenstift" statt.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Freitag, 05. Juli 2013 | 14.00Uhr | Öffentliche Führungen

Führung durch die Sonderausstellung
mit Margit Schermuck-Ziesché

Die Führungen finden im Rahmen des Begleitprogramms der Ausstellung „Alt-Dessau und urbanes Leben mit dem Zeichenstift“ statt. Der Eintritt ist kostenfrei.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Samstag, 15. Juni 2013 | 15:30Uhr | Konzert

Thomas Benke spielt Werke von Mussorgsky, Granados und Ravel
Klavierkonzert

Thomas Benke spielt ein außerordentlich virtuoses Programm mit Mussorgskys „Bildern einer Ausstellung“, Granados’ „Spanischen Tänzen“ und Ravels „Gaspard de la nuit“. Eintritt: 13,50 €/ erm. 10,50 €. Karten an allen Theaterkassen und unter 0340/66126000 erhältlich.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Donnerstag, 13. Juni 2013 | 17:30Uhr | Vortrag

Betrachtungen zur Abendmahlstafel von Lucas Cranach d.J.
Ein Vortrag von Nadine Willing-Stritzke M.A.

Der Dessauer Abendmahlsaltar ist ein herausragendes Werk von Lucas Cranach d.J., das zugleich höchst repräsentativ für die mit der Reformation einhergehende dogmatische und herrschaftliche Anspruchshaltung ist: Die Wittenberger Reformatoren und Dessauer Regenten nehmen in der Abendmahlsszene die Rolle der zwölf Apostel ein. Die rigorose Aktualisierung der zentralen Szene des Neuen Testaments ist vor dem Hintergrund der Gesamtausstattung der Dessauer Marienkirche, in der sich der Abendmahlsaltar ursprünglich befand, nachzuvollziehen. Frau Willing-Stritzke hat sich in ihrer Magisterarbeit eingehend mit dem von der Cranach-Werkstatt ausgeführten Programm der Marienkirche auseinandergesetzt. Mit ihrem Vortrag stellt sie die noch unpublizierten Ergebnisse ihrer Magisterarbeit dem Publikum vor. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort: Johanniskirche

05. Mai 2013 - 27. Oktober 2013 | Sonderausstellung

Künstlerinnen im Georgium 2006-2012
Kunst der Gegenwart

Anhaltische Gemäldegalerie Dessau / Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V. "Künstlerinnen im Georgium 2006-2012"Kunst der Gegenwart im Fremdenhaus beim Schloss Georgium 5.5. – 27.10.2013Im Fremdenhaus beim Schloss Georgium (Graphische Sammlung der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau) wird 5.5.-27.10.2013 eine Auswahl von Kunstwerken gezeigt, die in Beziehung zum Park Georgium entstanden. Seit mehreren Jahren folgten Künstlerinnen der Einladung von Büro Otto Koch im K.I.E.Z.e.V. zu Arbeitsaufenthalten im Georgium. Verschiedene Medien sind in dieser Retrospektive vertreten: Malerei, Zeichnung, Fotografie, Text. Inken Hemsen zeigt die originalen Zeichnungen ihrer Kartierungen von Geräuschen und Bewegungen im Park, die sie als Drucke auf Tafeln im Park verortet hatte. Karla Sachse fasste ihr Beteiligungsprojekt "Wo ist die Erde" für diese Ausstellung in einem Künstlerbuch zusammen.Annette Munks Kartenspiel mit Fotos ihrer Serie "greifbar ungreifbar" - romantische Miniaturen und Worte lädt Besucher zum Quartett-Spiel ein. Mit Susanne Ahners Doppelplakat „Elbe - Wasser - Reise“ kann man entschlüsseln, woher in Dessau-Roßlau lebende Menschen kommen und welche Zuflüsse das Wasser in die Elbe bringen. Nancy Jahns stellt mit ihren Fotografien ganz unterschiedliche Ansichten des Parks zusammen, mit dem Titel "Vier Seiten" bezieht sie sich auf die vier Baustile an den Fassaden des Fremdenhauses. Nanaé Suzuki zeigt einige "Nächtliche Parklandschaften" - geheimnisvoll wirkende Fotodrucke.Die Malerin Dorothee Wallner arrangiert ihre farbigen Bahnen "Vor Ort Zeichnung" räumlich.Die Werke der Künstlerinnen treten in vielschichtige Beziehungen zu den gleichzeitig ausgestellten historischen Kunstwerken. Eine neue Auswahl von Radierungen des Carl Wilhelm Kolbe d. Ä. (1759-1835) aus der Sammlung der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau wurde als Jahresausstellung 2013 zusammengestellt. Ergänzend zu den Werken von „Eichen-Kolbe“, der in Dessau auch am Philanthropinum lehrte, wird in einer Vitrine das als „Lernprogramm“ für diese „Schule der Menschenfreunde“ entstandene „Elementarwerk“ vorgestellt: Die Auswahl von 15 Reprints nach Kupfertafeln von Daniel Chodowiecki sind eine Leihgabe der Anhaltischen Landesbücherei Dessau. Das Programm „Resonanzen“ von Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V., in dessen Rahmen Künstler nach Dessau eingeladen werden, wird 2013 mit neuen Projekten fortgesetzt, gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt und der Stadt Dessau-Roßlau. Das Fremdenhaus beim Schloss Georgium ist jeden Sonntag 14-17 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Weitere Öffnungszeiten: Gartenreichtag 10.8. 11-17 Uhr, 15.30 Gespräch mit Dorothee Wallner.11-17 Uhr Angebote für Kinder im Fremdenhaus, Blumengartenhaus, Vasenhaus.Honigbienen im Park Georgium siehe www.kunstabzweig.deBauhaus-Farbfestwoche Sa 31.8. 17-22 Uhr, So 1.9. / Fr 6.9. / Sa 7.9. 11-22 Uhr

Veranstaltungsort: Fremdenhaus beim Schloß Georgium

Samstag, 23. Februar 2013 | 15.30Uhr | Benefizkonzert

Franz Schubert - Winterreise
Ein Liederzyklus nach Gedichten von Wilhelm Müller

Das Benefizkonzert dient dem Erhalt des in der Orangerie befindlichen wertvollen Steinway-Flügels der Musikschule "Kurt Weill" Dessau. // Ausführende sind: Christoph Heinrich (Bass-Bariton), Thomas Benke (Klavier). Eintritt: 15 € / 13 € (ermäßigt)

Veranstaltungsort: Orangerie des Schlosses Georgium

Samstag, 16. Februar 2013 | 15.30Uhr | Konzert

Werke von Carl Heinrich Graun (1703 -1759), Grete von Zieritz (1899 - 2001), Hans Werner Henze (1926 - 2012), Francis Poulenc (1899 - 1963) und Paul Hindemith (1895 - 1963)
4. Kammerkonzert des Anhaltischen Theaters

Ausführende: Beate Ann-Neumann (Flöte), Uwe Städter (Oboe / Oboe d'amore), Erich Wagner (Klarinette), Jessica Hill (Horn, Ulrich Jäger-Marquardt (Fagott), Boris Cepeda (Cembalo / Klavier) // Moderation: Ronald Müller // Eintritt: 19 € / 15 € (ermäßigt)

Veranstaltungsort: Orangerie des Schlosses Georgium

Donnerstag, 24. Januar 2013 | 15.00Uhr | Bildbetrachtung für Senioren

Ein Portrait des Fürsten Carl Ludwig von Anhalt- Bernburg-Hoym (1723 - 1806)


Das über Jahre erfolgreich durchgeführte Seniorenprogramm der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau konnte durch die bisher nicht mehr mögliche Neubesetzung der Stelle für Museumspädagogik nicht mehr fortgesetzt werden. Eine finanzielle Unterstützung von Seiten des Fördervereins "Anhaltischen Gemäldegalerie und Georgengarten" e.V. erlaubt es nun mit vorerst vier Veranstaltungen das Programm fortzuführen. Antje Benke hat als neue freie Mitarbeiterin der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau die Durchführung des Programmes übernommen. // Bei dem von ihr besprochenen Gemälde des Fürsten von Anhalt-Bernburg-Hoym handelt es sich um ein - nach aufwendiger Restaurierung - wiedergewonnenes Werk eines anonymen Künstlers. Mit der Zurücknahme traditioneller Motive höfischer Repräsentation steht es für das Ende des Ancien Régime und eine fast bürgerliche Attitude des Klassizismus.

Veranstaltungsort: Orangerie

Sonntag, 20. Januar 2013 | 15.30Uhr | Konzert

Kammerkonzert
mit Rodin-George Moldovan und Thomas Benke

Rodin-George Moldovan (Solocellist des MDR-Sinfonieorchesters, Leipzig) und Thomas Benke (Klavier, Dessau) spielen Werke von J. Brahms und R. Strauß. Eintritt: 13,50/10,50 €

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

01. Januar 2013 - 31. Oktober 2013 | Sonderausstellung

Radierungen von Carl Wilhelm Kolbe d.Ä. (1759 - 1835)
Jahresausstellung - Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert

Der einst am Basedowschen Philanthropin in Dessau tätige Künstler war zunächst durch die Idyllen des Schweizer Maler-Poeten Salomon Gessner bekannt geworden, dessen Gouachen er kongenial in Radierungen umgesetzt hat. Mit seinem eigenen künstlerischen Schaffen ging er weit über die ausgetretenen Pfade der arkadischen Idylle des 18. Jahrhunderts hinaus. Neben seinen eindrucksvollen Baumdarstellungen – inspiriert durch die Auenlandschaft des Gartenreichs Dessau-Wörlitz – überrascht Kolbe durch die Darstellung einer sich verselbständigenden, hypertrophen Natur. Die paradiesische Welt Arkadiens taucht Kolbe in eine üppige Vegetation. In ihr leben friedliche und liebeshungrige Faune und Nymphen, aber auch kämpferisch und aggressiv eingestellte Titanen, und melancholische Frauengestalten. Den ewigen Zyklus des Werdens und Vergehens der Natur schildert er ebenso mit erotischen wie mit skurril-bedrohlichen Fantasien. Mit nahezu surrealen Szenerien weist er durch Überwindung der Schemata klassischer Landschaftsauffassungen in Richtung Moderne. // Eine neue Auswahl von 15 Radierungen zeigt einen Querschnitt des Schaffens von Carl Wilhelm Kolbe. // Die Ausstellung kann nach telefonischer Vereinbarung und zu regulärer Öffnungszeit an Sonntagen von 14 - 17 Uhr besichtigt werden.

Veranstaltungsort: Graphische Sammlung - Fremdenhaus

30. Dezember 2012 - 30. April 2013 | Sonderausstellung

"Resonanzen 2013"
Kunst der Gegenwart im Fremdenhaus

Das Fremdenhauses beim Schloss Georgium wird weiterhin sonntags von 14-17 Uhr geöffnet, auch am 23. und 30. Dezember, und ab 6. Januar an jedem Sonntag des Jahres 2013. Der Eintritt ist frei. Im Winter befindet sich der Eingang an der Nordseite. Informationsblätter zu Park, Fremdenhaus und Kunst liegen zum Mitnehmen bereit. // Das Programm „Resonanzen – Kunst der Gegenwart in Beziehung zum Georgium“ von Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V. wird 2013 fortgesetzt, gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt und der Stadt Dessau-Roßlau. Neue Kunst wird in das im Dessauer Georgium vorhandene einzigartige Zusammenspiel von historischer Kunst, Architektur und Landschaftsgestaltung eingebracht. Im Fremdenhaus werden in und für Dessau entstandene Kunstwerke, Künstlerbücher und Editionen von Anna Tretter, Annette Munk, Almut Glinin, Susanne Ahner, Monika Bartholomé vorgestellt. In den südlichen Fenstern des Fremdenhauses sind (von außen) bis April die „Farben der Jahreszeiten“ zu sehen, die Bertolt Hering an diesem Ort im Park beobachtete. Nach Frühling und Sommer bilden die Farben des Herbstes die dritte Reihe, ergänzt werden dann noch die Farben des Winters. Sein Verfahren und die Beweggründe kann man in seiner Ausstellung im Fremdenhaus nachvollziehen und im Internet www.bertolt-hering.de. // Sibylle Hofter zeigt im Fremdenhaus neben ihrem großformatigen Fotoalbum „Dessau 2009/10“ ab Januar auf einem Bildschirm die Fortsetzung ihrer fotografischen Erkundungen: „Dessau 2011“. Stühle laden ein, sich diesen Foto-Film (20 min) mit der Familie oder Freunden anzuschauen. Oder in den monatlich herausgegebenen Foto-Heften von Sibylle Hofter zu blättern – als Null-Nummer erschien das Heft „Stadtrat Dessau-Roßlau 2011“. Es sind Fotografien, die nicht ein „Weltbild“ vermitteln, vielmehr sich aus verschiedenen und ungewohnten Perspektiven der Wirklichkeit annähern, sie befragen und zu verstehen suchen.

Veranstaltungsort: Fremdenhaus beim Schloss Georgium

18. Dezember 2012 - 20. Januar 2013 | Sonderausstellung

Dürer zu Gast bei Cranach
Das Marienleben

Die Anhaltische Gemäldegalerie Dessau stellt im derzeitigen Cranach-Interim aus ihren reichen Beständen an Graphiken Albrecht Dürers die bedeutende Serie des Marienlebens und weitere Mariendarstellungen des berühmten Nürnbergers den nicht minder bedeutenden Werken von Lucas Cranach und Hans Baldung gen.Grien an die Seite. Der Besucher kann in Dürers Serie die biblische Weihnachtsgeschichte in besonders schönen Schilderungen, die für die deutsche und europäische Kunst Stil prägend waren, nachvollziehen. // Dürers Marienleben entstand in der Zeit von 1502 – 1511. Die Holzschnitte wurden in Buchform publiziert. Auf den Rückseiten der Darstellungen finden sich 19 lateinische Distichen des Nürnberger Benediktinermönchs Benedict Schwalbe. Er schuf sie nach verschiedenen mittelalterlichen Schriften über das Marienleben, die Jacobus Voragine in seiner berühmten „Legenda aurea“ zusammengefasst hat. // Im Gegensatz zur Dramatik der „Apokalypse“ und der „Großen Passion“, in denen die Vorzeichen des Reiches Gottes eindringlich beschworen werden, findet Dürer in seinem „Marienleben“ zu einem neuen intimen und genrehaften Stil. Durch seine Darstellungen des häuslichen Lebens der Hl. Familie, durch die Vielzahl erzählerischer Details und durch die überraschenden und komplexen Perspektiven der Innenräume hat Dürer für die altdeutsche Kunst neue Maßstäbe gesetzt. So vermögen seine phantasievollen Schilderungen - auch unabhängig vom religiösen Inhalt - noch heute zu faszinieren. // Öffnungszeiten: außer montags und freitags täglich von 10 – 17 Uhr.

Veranstaltungsort: Museum für Stadtgeschichte (Johannbau)

Sonntag, 16. Dezember 2012 | 15.30Uhr | Konzert

Weihnachtskonzert


Weihnachtskonzert mit Ellen Jutta Poller (Sprecherin), Ulf Paulsen (Gesang) und Thomas Benke (Klavier). Eintritt: 12,00/10,00 €

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Samstag, 03. November 2012 | 15.30Uhr | Konzert

Klavierrecital
mit Igor Parfenov (St. Petersburg)

Igor Parfenov spielt Werke von Bach, Beethoven, Brahms und Debussy. Eintritt: 13.50/10,50 €

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Samstag, 06. Oktober 2012 | 15.30Uhr | Konzert

1. Kammerkonzert der Spielzeit 2012/13
mit Solisten der Anhaltischen Philharmonie Dessau

Programm: Berthold Goldschmidt - Berceuse (1990) für Violine und Viola / Max Reger - Suite g-Moll op. 131d Nr. 1 für Viola soloAntonín Dvorák: Sonatine G-Dur op. 100 (bearbeitet für Viola und Klavier) August Klughardt: „Schilflieder“ op. 28 für Violine, Viola und KlavierGabriel / Fauré - Sonate Nr. 1 A-Dur op. 13 für Violine und Klavier // Solisten: Myra van Campen-Bálint, Violine - Claudia Michaelsen, Viola - Wolfgang Kluge, Klavier // Eintritt: 19,- € und Erm.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Sonntag, 16. September 2012 | 16.00Uhr | Vortrag und Finissage

Das Kinderbildnis
Dr. Cordula Bischoff, Staatl. Kunstsammlungen, Dresden

Der Vortrag findet im Rahmen des Begleitprogramms der Ausstellung "Gesichter Anhalts. Menschen und Landschaften Anhalts im Spiegel der Kunst" statt. Der Eintritt ist kostenfrei.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Samstag, 15. September 2012 | 15.30Uhr | Konzert

Gerlint Böttcher, Berlin
Klavier

Die auf vielen Konzertbühnen Europas, Amerikas und des Nahen Ostens tätige Pianistin spielt Werke von Mozart, Debussy, Schubert und Schuhmann. Eintritt 13,50/10,50 €.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Donnerstag, 06. September 2012 | 19.00Uhr | Vortrag

Das Gelehrtenportrait - Zur Entwicklung der Bildnismalerei im Zeitalter der Aufklärung
Dr. Ralf-Torsten Speler, Zentrale Kustodie, Universität Halle-Wittenberg

Der Vortrag findet im Rahmen des Begleitprogramms der Ausstellung "Gesichter Anhalts. Menschen und Landschaften Anhalts im Spiegel der Kunst" statt. Der Eintritt ist kostenfrei.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

31. August 2012 - 01. September 2012 | Sonderausstellung

Bauhaus-Farbfest 2012
Abendöffnungen

Zum Bauhaus-Farbfest 2012 ist das Fremdenhaus beim Schloss Georgium am Freitag, 31.8. und am Samstag 1.9. jeweils von 19 bis 24 Uhr geöffnet. Das Haus ist Teil des Licht-Parcours durch den Georgengarten (- 7 Säule - Ionischer Tempel - Fremdenhaus - Schloss Georgium - Orangerie - Seminarplatz - Bauhaus - Meisterhäuser -) // "Resonanzen" - Kunst der Gegenwart von Büro Otto Koch zum Farbfest:Schloss Georgium: "Das Bild das wir haben" Texte von Stephan Kurr auf Bannern an der Fassade // Fremdenhaus:„Farbwahrnehmung im Georgengarten“ von Bertolt Hering. Die Farben, die sich vor dem Fremdenhaus beim Schloss Georgium beobachten lassen, werden im Laufe der Jahreszeiten in die südlichen Fenster eingefügt. Zu sehen sind nun die Farben von Frühling und Sommer, und im Fremdenhaus eine Ausstellung zu den Methoden des Hamburger Künstlers, sowie Fotografien und Videos von Almut Glinin, Anna Tretter, Sibylle Hofter, Annette Munk. // Die Orangerie mit der Sonderausstellung "Gesichter Anhalts. Menschen und Landschaften Anhalts" sowie dem Projekt "Hände" der Berliner Künstlerin Susanne Ahner ist an beiden Tagen zusätzlich zu den normalen Öffnungszeiten von 20 - 22 Uhr zu besichtigen.

Veranstaltungsort: Fremdenhaus, Schloss und Orangerie

Freitag, 31. August 2012 | 17.00 Uhr | Vortrag

Von Cohn-Oppenheim bis Werner - Dessauer Persönlichkeiten im Portrait
Günter Ziegler

Der Vortrag findet im Rahmen des Begleitprogramms der Ausstellung "Gesichter Anhalts. Menschen und Landschaften Anhalts im Spiegel der Kunst" statt. Der Eintritt ist kostenfrei.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Mittwoch, 22. August 2012 | 10.00Uhr | Workshop für Kinder und Erwachsene

Projekt "Hände"
mit Susanne Ahner

Der Workshop findet im Rahmen des Begleitprogramms der Ausstellung "Gesichter Anhalts. Menschen und Landschaften Anhalts im Spiegel der Kunst" statt. Angeregt durch die in der Ausstellung zu findenden Polyeder der Berliner Künstlerin Susanne Ahner entstehen kleine Objekt aus Papier zum Berühren und Bewegen. Der Eintritt ist kostenfrei.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Mittwoch, 15. August 2012 | 16.00Uhr | Öffentliche Führung

Führung durch die Sonderausstellung
mit Margit Schermuck-Ziesché

Die Führung findet im Rahmen des Begleitprogramms der Ausstellung "Gesichter Anhalts. Menschen und Landschaften Anhalts im Spiegel der Kunst" statt. Der Eintritt ist kostenfrei.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

11. August 2012 - 02. März 2013 | Sonderausstellung

Bertolt Hering
Farben der Jahreszeiten im Georgengarten

Der Künstler Bertolt Hering erforscht die Farben der Landschaft in ihrem jahreszeitlichen Wandel. Vor Ort werden die Farben mit Mustern optisch direkt verglichen. Aus den Beobachtungen ergeben sich nicht nur spannende Einsichten in die Gesetzmäßigkeiten der pflanzlichen Farberscheinungen im Jahreslauf, sondern auch Einsichten darin, wie wir die uns umgebende farbige Welt mit unserer Wahrnehmung deuten und uns verdeutlichen. Überhöhungen und Verstärkungen von Farben, wie sie uns zum Beispiel aus fotografischen Abbildungen geläufig sind, werden als Abweichungen von der Natur erkannt. Im Ergebnis seiner Beobachtungen stellt Bertolt Hering jahreszeitliche Farbbestände und Farbfelder zusammen, in denen die vor Ort verglichenen Farben spielerisch nach der eigenen Empfindung eingeordnet werden. Es entstehen so bildliche Farbräume, die unseren Empfindungen vor Ort entsprechen. Im Fremdenhaus beim Schloss Georgium stellt Bertolt Hering bis April 2013 in einem Ausstellungsraum seine Arbeitsweise vor. // Die Ausstellung ist jeden Sonntag 14-17 geöffnet. In den südlichen Fenstern kann man – von außen - Ergebnisse seiner Erkundungen der Farben des davor liegenden Areals vom Frühling, Sommer und Herbst sehen. Im Winter 2013 werden diese dann ergänzt. Bertolt Herings Erkundungen sind Teil des Programms „Resonanzen – Kunst der Gegenwart in Beziehung zum Georgium“ 2012 von Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V., gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt, der Stadt Dessau und dem Bürgerpreis 2012 der Sparkasse Dessau.

Veranstaltungsort: Fremdenhaus bei Schloss Georgium

Samstag, 11. August 2012 | 15.00Uhr | Begleitprogramm zur Ausstellung

Künstlergespräch
mit Bertolt Hering und Johanna Bartl

Der Künstler Bertolt Hering erforscht seit 2003 die Farben der Landschaft in ihrem jahreszeitlichen Wandel. Am Gartenreichtag stellt Bertolt Hering im Gespräch im Fremdenhaus seine Anliegen und Methoden seiner Farberkundungen vor und eröffnet seine Ausstellung.In Übungen im Georgenpark kann die frappierende Wirkung der Methode des optisch direkten Farbvergleichs durch die Teilnehmer der Veranstaltung selbst erlebt werden.

Veranstaltungsort: Fremdenhaus beim Schloss Georgium

Mittwoch, 08. August 2012 | 10.00Uhr | Bildbetrachtung und Workshop

Kleine Adelige stehen dem Maler Modell und wie stellen wir uns dar?
mit Antje Benke

Die Veranstaltung für Schüler und Schülerinnen(ab 8 Jahren) findet im Rahmen des Begleitprogramms der Ausstellung "Gesichter Anhalts. Menschen und Landschaften Anhalts im Spiegel der Kunst" statt. Der Eintritt ist kostenfrei.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Sonntag, 05. August 2012 | 14.00Uhr | Führung und Künstlergespräch

Alte und neue Kunst im Dialog
mit Susanne Ahner, Johanna Bartl, Dr. Gabriele Knapstein, Margit Schermuck-Ziesché und Nanaé Suzuki

Margit Ziesché-Schermuck (Anhaltische Gemäldegalerie Dessau) führt durch die von ihr kuratierte Ausstellung „ Gesichter Anhalts – Menschen und Landschaften Anhalts im Spiegel der Kunst“. Susannne Ahner stellt hier ihre Objekte „Hände“ – zum Berühren und Bewegen - vor, die in diese Ausstellung integriert sind. Anschließend am Schloss Georgium Vorstellung der Arbeit von Stephan Kurr "Das Bild, das wir haben" an der Fassade des wegen Sanierung geschlossenen Gebäudes und Spaziergang zum Fremdenhaus, zur Besichtigung der Ölbilder von Nanaé Suzuki "Im fremden Haus" in den Fenster der Südseite (von außen sichtbar). Etwa um 15 Uhr findet im Fremdenhaus, wo die graphische Sammlung der Anhaltischen Gemäldegalerie aufbewahrt wird, eine Führung durch die Ausstellung von Radierungen des Carl Wilhelm Kolbe(1759-1835)statt. In den benachbarten Räumen sind die Fotoarbeiten „Lapis Lazuli“ und „Nächtliche Parklandschaften“ von Nanaé Suzuki zu sehen. Dort beginnt etwa 15.30 das Kunst-Gespräch mit Nanaé Suzuki und Dr. Gabriele Knapstein (Hamburger Bahnhof Museum für Gegenwart Berlin), Ende der Veranstaltung um 16.30 Uhr.

Veranstaltungsort: Orangerie und Park beim Schloß Georgium

Sonntag, 05. August 2012 | 14.00Uhr | Finissage

Künstlergespräch
mit Nanaé Suzuki und Gabriele Knapstein

Dem Künstlergespräch geht eine Führung durch die Sonderausstellung in der Orangerie und durch den Georgengarten voraus. Anläßlich der Sonderausstellung mit Nanaé Suzuki spricht Dr. Gabriele Knapstein,Kuratorin der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof Berlin mit der Künstlerin. Beginn 15.00 Uhr im Fremdenhaus.

Veranstaltungsort: Orangerie und Fremdenhaus bei Schloss Georgium

Samstag, 04. August 2012 | 16.00 UhrUhr | Vortrag

Orden und Ehrenzeichen in Anhalt und ihre Träger
Dr. Gerd Scharfenberg

Der Vortrag findet im Rahmen des Begleitprogramms der Ausstellung "Gesichter Anhalts. Menschen und Landschaften Anhalts im Spiegel der Kunst" statt. Der Eintritt ist kostenfrei.

Veranstaltungsort: Orangerie Beim Schloss Georgium

24. Juni 2012 - 16. September 2012 | Sonderausstellung

Susanne Ahner "Hände"
Kunst der Gegenwart in der Ausstellung „Gesichter Anhalts – Menschen und Landschaften Anhalts im Spiegel der Kunst“

Bei ihren Besuchen der Anhaltischen Gemäldegalerie hat sich die in Berlin lebende Künstlerin Susanne Ahner besonders für die gemalten Hände interessiert. Aus ihren digitalen Fotografien von Details der historischen Gemälde hat sie ihr Projekt „Hände“ entwickelt. Hände ganz verschiedener Personen, Frauen, Kinder, Männer aus verschiedenen Zeiten, hat sie auf handlichen Objekten aus Papier zusammen gefügt. Diese liegen nun auf einem kleinen klassizistischen Tisch in der Ausstellung der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau zu Anhalt 800 „Gesichter Anhalts – Menschen und Landschaften Anhalts im Spiegel der Kunst“. Ausdrücklich lädt Susanne Ahner zum Berühren und Bewegen ein. Zu Polyedern gefaltet, werden die zweidimensionalen Bilder räumlich und handhabbar. So können die Betrachterinnen und Betrachter in der Ausstellung zu Handelnden werden und Historisches mit ihrer eigenen Gegenwart verbinden, ihre eigenen Hände werden Teil des Zusammenhangs. Nicht alle Hände lassen sich auf den in der Orangerie ausgestellten Gemälden wiederfinden – auch fleißige Hände der im Museum Tätigen Menschen wurden fotografiert und einbezogen. Am 5. August kann man Susanne Ahner in der Orangerie treffen – im Anschluss an eine kunsthistorische Führung, die um 14 Uhr beginnt und mit einem Gespräch zur Kunst der Gegenwart im Fremdenhaus beim Schloss Georgium fortgesetzt wird. Kunst der Gegenwart in Beziehung zur Anhaltischen Gemäldegalerie entsteht durch das Programm “Resonanzen“ von Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V. und wird gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt, der Stadt Dessau-Roßlau, und dem Bürgerpreis 2012 der Stadtsparkasse Dessau.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

24. Juni 2012 - 16. September 2012 | Sonderausstellung

Gesichter Anhalts - Menschen und Landschaften Anhalts im Spiegel der Kunst
Jubiläumsjahr ANHALT 800

Ausstellungseröffnung am 23. Juni 2012, 15.30 Uhr in Anwesenheit von Herrn Oberbürgermeister Koschig // Die Anhaltische Gemäldegalerie Dessau beteiligt sich mit einer umfangreichen thematischen Sonderausstellung am Jubiläumsjahr Anhalt 800. In zahlreichen Bildnissen aus eigenen Beständen wird der besondere Fokus auf Bürger Anhalts des 18.-20. Jahrhunderts gerichtet, die sich in herausragender Weise Verdienste für das Land und über dessen Grenzen hinaus in Geschichte, Medizin, Technik und Kultur erworben haben. Dazu zählen Persönlichkeiten wie Franz Olberg, Samuel Hahnemann, Ulrich Anton Vieth, Johann Friedrich Walkhoff, Adolph Ludwig Werner, Carolina Friederika Fraude-Sintenis, Wilhelm von Oechelhaeuser, Hugo Junkers und Künstler wie Wilhelm Krause, Georg Höhn, Paul Riess und Carl Marx. // Darüber hinaus sind auch berühmte Persönlichkeiten einbezogen, deren Lebensweg kürzer oder länger Anhalt berührte. Ebenso werden Herrscherpersönlichkeiten des Herzoghauses Anhalt aus dem 17.-19. Jahrhundert in repräsentativen Bildnissen gezeigt. Bedeutende Künstler, wie beispielsweise Adriaen Hanneman, Adám Mányoki, Johann Friedrich August Tischbein, die Brüder Olivier, Johann Heinrich Beck, Franz Skarbina, dokumentieren mit ihren Werken die hohe Qualität der Bildniskunst in Anhalt. Auch ermöglichen sie es übergreifend die Entwicklung der Portraitmalerei nachvollziehen. // Ergänzt wird die Portraitausstellung durch eine Auswahl von Landschaftsbildern, die für Anhalt charakteristisch und unverwechselbar sind. Sowohl das Land prägende Naturgegebenheiten als auch Zeugnisse der kulturvollen Zivilisation werden in diesen Ansichten eindrucksvoll veranschaulicht und damit gewissermaßen die Physiognomie des Landes Anhalt darstellen. Neben einzelnen aus der Schausammlung des Schlosses Georgium bekannten Exponaten werden auch Kunstwerke aus dem Depotbestand einbezogen und der Öffentlichkeit zum überwiegenden Teil erstmals vorgestellt. // Öffnungszeiten: Di – So 10 – 17 Uhr

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

10. Juni 2012 - 05. August 2012 | Sonderausstellung

Nanaé Suzuki
"Im fremden Haus" / "Parklandschaften, nächtlich"

„Im fremden Haus“ nennt Nanaé Suzuki einen Zyklus von Ölbildern auf Papier, den man ab 10. Juni bis 5. August in den südlichen Fenstern des Fremdenhauses von außen betrachten kann. Es sind Darstellungen einer Frau bei häuslichen Verrichtungen, in den Bildern jeweils mit Gefäßen aus Glas in Szene gesetzt, durch welche die Figur teilweise verzerrt, fragmentiert gesehen wird und das Bekannte rätselhaft verfremdet erscheint. „Parklandschaften, nächtlich“ ist der Titel für die Fotodrucke von Nanaé Suzuki, die gleichzeitig im Fremdenhaus beim Schloss Georgium ausgestellt sind. Fotografische Materialstudien deutet die Künstlerin hier als Landschaften, ihre Nahaufnahmen von Pflanzen erscheinen wie Traumbilder. In den surrealen Bildfindungen sieht sich die Künstlerin in Beziehung zu den phantastischen „Kräuterblättern“ von Carl Wilhelm Kolbe (1759-1836) aus der graphischen Sammlung der Anhaltischen Gemäldegalerie, die gleichzeitig im Fremdenhaus zu sehen sind. Nanaé Suzuki,1947 in Kanazawa/Japan geboren, studierte1966–71 an der Hochschule der Künste Tokio, sie lebt und arbeitet seit 1981 in Berlin.Die Werke von Nanaé Suzuki entstanden als Teil des Programms „Resonanzen – Kunst der Gegenwart in Beziehung zum Georgium“ 2012 von Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V., gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt, der Stadt Dessau und dem Bürgerpreis 2012 der Sparkasse Dessau. Das Fremdenhauses beim Schloss Georgium ist bis Jahresende jeden Sonntag von 14-17 Uhr geöffnet.Finissage am Sonntag, 5.8. Beginn 14 Uhr mit Führung Orangerie und Georgengarten, 15 Uhr Gespräch im Fremdenhaus mit Nanaé Suzuki und Dr. Gabriele Knapstein,Kuratorin der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof Berlin

Veranstaltungsort: Fremdenhaus beim Schloss Georgium

10. Juni 2012 - 31. Dezember 2012 | Sonderausstellung

Radierungen von Carl Wilhelm Kolbe d. Ä. (1759 – 1835)
Jahresausstellung - Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert

Der einst am Basedowschen Philanthropin in Dessau tätige Künstlers war zunächst durch die Idyllen des Schweizer Maler-Poeten Salomon Gessner bekannt geworden, dessen Gouachen er kongenial in Radierungen umgesetzt hat. Mit seinem eigenen künstlerischen Schaffen ging er weit über die ausgetretenen Pfade der arkadischen Idylle des 18. Jahrhunderts hinaus. Neben seinen eindrucksvollen Baumdarstellungen – inspiriert durch die Auenlandschaft des Gartenreichs Dessau-Wörlitz – überrascht Kolbe durch die Darstellung einer sich verselbständigenden, hypertrophen Natur. Die paradiesische Welt Arkadiens taucht Kolbe in eine üppige Vegetation. In ihr leben friedliche und liebeshungrige Faune und Nymphen, aber auch kämpferisch und aggressiv eingestellte Titanen, und melancholische Frauengestalten. Den ewigen Zyklus des Werdens und Vergehens der Natur schildert er ebenso mit erotischen wie mit skurril-bedrohlichen Fantasien. Mit nahezu surrealen Szenerien weist er durch Überwindung der Schemata klassischer Landschaftsauffassungen in Richtung Moderne. // Die Auswahl von 15 Radierungen zeigt einen Querschnitt des Schaffens von Carl Wilhelm Kolbe, darunter auch Lehrtafeln für den Unterricht am Philanthropin (Lehrbilder zu D. F. Olivier: Ortho-epigrafisches Elementarwerk 2. prakt. Teil, Dessau 1806). // Die Ausstellung kann außerhalb der Öffnungszeit an Sonntagen von 14 - 17 Uhr auch nach Vereinbarung besichtigt werden.

Veranstaltungsort: Fremdenhaus beim Schloss Georgium - sonntags 14 - 17 Uhr

Samstag, 19. Mai 2012 | 21.00Uhr | Konzert

JAZZKULTTOUR
Lange Nacht im Museum

Oberbürgermeister Klemens Koschig, zugleich auch Schirmherr der Veranstaltungsreihe, die 2008 aus den ehemaligen Museumsnächten hervorging, hat sich gewünscht, dass mit einer JAZZKULTTOUR Abschied vom Schloss Georgium in seiner jetzigen Form vor der umfangreichen Sanierung genommen wird. Die Organisatoren - die Grafikagentur Boogaloo Graphics, die Eventagentur Am Limit und das Kulturamt - sind diesem Wunsch gern gefolgt / Nachdem nun die Restauratoren im mittlerweile fast leeren Schloss Georgium ihre Arbeiten beendet haben, können am 19. Mai die Jazzmusiker und Lichtkünstler Einzug in das historische Gebäude, dem Domizil der Anhaltischen Gemäldegalerie, halten, bevor Anfang Juni dann die großen Baumaßnahmen starten. Wie das Haus künftig aussehen soll, wird eine Powerpoint-Präsentation verraten. / Das leere Schloss wird mit Lichtinstallationen in Szene gesetzt.Vor dem Schloss gibt es Live-Musik mit dem „Evgeny Ring Quartet“ und „Dr. Soulful“ wird aus seinem umfangreichen Jazz-Platten-Archiv seltene Scheiben auflegen. / Ausstellungen und Kunst-Literatur / Im Fremdenhaus dürfen die Gäste des Abends bereits ab 20 Uhr die Ausstellung von Annette Munk "greifbar ungreifbar", romantische Miniaturen zum Georgium und Radierungen von Carl Wilhelm Kolbe (1759-1835) aus der grafischen Sammlung betrachten. In der Orangerie, dem Interims-Domizil der Gemäldegalerie, werden Arbeiten aus dem Schülerwettbewerb "Anhalt: bärenstark!" zu sehen sein. Der Vorraum der Orangerie verwandelt sich in eine Buchhandlung, in der es neben Bestands- und Ausstellungskatalogen sowie Künstlerplakaten auch den kürzlich erschienenen Museumsführer der ZEIT zu den schönsten Kunstsammlungen Deutschlands(darunter übrigens auch die Anhaltischen Gemäldegalerie) zu erwerben gibt. Außerdem ist auch viel Literatur zum Anhalt-Jubiläum im Sortiment. / Filmpremiere bei der JAZZ|KULTTOUR / Auch eine Filmpremiere wird am 19. Mai im Rahmen der JAZZ|KULTTOUR gefeiert: erstmals wird die erste Folge der Dokumentation „Zu Besuch in der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau“ zu sehen sein. In dem rund 15-minütigen Film führt Galeriedirektor Dr. Norbert Michels durch die Abteilung der "Ansichten aus Anhalt" und stellt anschließend einzelne Gemälde näher vor. Der Film entstand in einer Kooperation der Anhaltischen Gemäldegalerie und des Offenen Kanals Dessau als Ausbildungsprojekt und wird nach der Premiere auch im Fernsehen gezeigt. / Kostenlose Probefahrten mit dem Velo-Taxi / Eine weitere Premiere wird wohl vor allem die etwas erschöpften Gäste gegen Ende der Veranstaltung erfreuen. Erstmals bietet in unserer Stadt ein Velo-Taxi-Betrieb seine Dienste an, etwa, um sich zum Taxi-Stand am Bahnhof fahren zu lassen. Die neuen umweltfreundlichen Gefährte dürfen aber bereits während der gesamten Veranstaltungszeit in Augenschein genommen und auf kurzen Teststrecken im Georgium zwischen Orangerie, Schloss und Fremdenhaus erprobt werden. / Doppelter Spaß und halber Preis mit dem Scratch-Konzert / Da am selben Abend von 19 bis 21 Uhr im Anhaltischen Theater das nächste Scratch-Konzert stattfindet, bietet der Betreiber des neuen Velo-Taxi-Unternehmens den ersten Theatergästen, die vorhaben, ihr kulturvolles Erlebnis im Georgium fortzuführen, an, den Weg zwischen beiden Institutionen im Velo-Gefährt zurückzulegen. Kostenlos und sehr bequem. / Außerdem haben sich die Veranstalter der beiden Kulturhighlights darauf verständigt, dass die Theatergäste, die nachweislich beide Veranstaltungen besuchen, für eine Eintrittskarte zur JAZZ|KULTOUR nur noch 3 Euro pro Person zahlen müssen, statt 6 Euro an der Abendkasse. Die Vorlage der Theater-Eintrittskarte ist dafür Grundlage. / Ermöglicht haben die Fortführung der JAZZ|KULTTOUR-Reihe die bewährten Partner Stadtsparkasse Dessau und das Städtische Klinikum.

Veranstaltungsort: Schloss Georgium/Orangerie/Fremdenhaus

18. Mai 2012 - 01. August 2012 | Sonderausstellung

Stephan Kurr - Textbilder
"Das Bild das wir haben"

Spaziergänger im Dessauer Georgengarten sehen seit Mitte Mai Textbilder auf zwei Bannern an der Fassade des Schlosses Georgium. Die südliche Außenwand des wegen Umbau geschlossenen Gebäudes der Anhaltischen Gemäldegalerie wird zum Ort für Kunst der Gegenwart. Unter dem Titel "Das Bild, das wir haben" stellt uns der Künstler Stephan Kurr zwei Sätze vor Augen: WELCHES BILD WOLLEN WIR UNS MACHEN / WELCHES BILD WOLLEN WIR ABGEBEN – Formulierungen, die eher zum Nachdenken als zu konkreten Antworten anregen. Am Ort der Bewahrung historischer Gemälde, die uns eine Vorstellung des Weltbildes, der Vorstellungen und Werte ihrer Entstehungszeit vermitteln, werden wir nun nach unserer Beziehung zur Welt befragt: was wir wahrnehmen, als wahr annehmen, und wie wir wahrgenommen werden wollen. Im WIR hat sich der Leser schon die Fragen selbst gestellt, ist der Einzelne angesprochen, zugleich als Teil einer Gemeinschaft – Familie, Freundeskreis, Kommune, Gesellschaft. Eine Herausforderung zum Bedenken von Möglichkeiten des Austauschs darüber und von Verantwortung zur Mitwirkung. Im Zusammenhang der historischen Ausstellungen, Veranstaltungen, Publikationen im Rahmen von „Anhalt 800“ entstehen zugleich Beziehungen zum Begriff „Geschichtsbild“. So gesehen wird auch die Frage gestellt nach unserem Interesse und unserer Beteiligung an der Entstehung eines Geschichtsbildes, an der Bewertung, Interpretation, Vermittlung von geschichtlichen Ereignissen und Entwicklungen. //Diese Textbilder im öffentlichen Raum sind Teil des Programms „Resonanzen – Kunst in Beziehung zum Georgium“ 2012 von Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V., gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt, der Stadt Dessau und dem Bürgerpreis 2012 der Sparkasse Dessau.Informationen zu anderen Werken und Texte von Stephan Kurr findet man im Internet www.kurr...org

Veranstaltungsort: Fassade des Schlosses Georgium

Samstag, 12. Mai 2012 | 15.00Uhr | Künstlergespräch

Annette Munk - greifbar ungreifbar
Romantische Miniaturen und ein Kartenspiel

Als Begleitprogramm zur Sonderausstellung führt Johanna Bartl ein Gespräch mit der Künstlerin Annette Munk durch. Der Eintritt ist frei.Programm "Resonanzen" vom Büro Otto Koch im K.I.E.Z.e.V., gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, Lotto-Toto-GmbH Sachsen-Anhalt und der Stadt Dessau-Roßlau. / Die Ausstellung im Fremdenhaus ist am 12.5.2012 zusätzlich von 14 - 17 Uhr geöffnet.

Veranstaltungsort: Fremdenhaus beim Schloss Georgium

Samstag, 05. Mai 2012 | 15.30Uhr | Klavierkonzert

Thomas Benke
Werke von Liszt und Schumann

Thomas Benke spielt von Franz Liszt die Sonate h-moll und von Robert Schumann die Fantasie C-dur,op.17. Eintritt: 13,50 €, ermäßigt 10,50 €.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Samstag, 24. März 2012 | 15.30Uhr | Konzert

Balladenabend
mit Ellen Jutta Poller (Sprecherin), Ulf Paulsen (Gesang), Thomas Benke (Klavier)


Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Sonntag, 15. Januar 2012 | 16.00Uhr | Finissage der Sonderausstellung

Künstlergespräch in der Sonderausstellung „Südliche Götter in nördlichen Gärten. Fotografien aus Potsdam-Sanssouci und St. Petersburg von Helfried Strauß“


Das Künstlergespräch mit Helfried Strauss führt dessen ehemaliger Schüler und heute als Fotograf in Magdeburg lebende Hans-Wulf Kunze. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort: Orangerie

Samstag, 07. Januar 2012 | 15.00Uhr | Führung


Führung in der Sonderausstellung „Südliche Götter in nördlichen Gärten. Fotografien aus Potsdam-Sanssouci und St. Petersburg von Helfried Strauß“


Veranstaltungsort: Orangerie

16. Dezember 2011 - 31. Mai 2012 | Sonderausstellung

Annette Munk - greifbar ungreifbar
Romantische Miniaturen zum Georgium 2011, sonntags von 14 - 17 Uhr

Ab 16. Dezember 2011 bis 31. Mai 2012 wird im historischen Fremdenhaus beim Schloss Georgium die Ausstellung „greifbar ungreifbar“ von Annette Munk gezeigt. Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag nur nach telefonischer Voranmeldung (0340/66126000) sowie sonntags von 14 - 17 Uhr zu besichtigen. Am 12.5.2012 gibt es anlässlich des Künstlergesprächs eine zusätzliche Öffnung der Ausstellung von 14 - 17 Uhr.// „Durch meine Besuche im Georgium 2011 entstand eine Serie von 99 kleinen Objekten, die Fotografien von Details aus Park, Schloss und Kunstsammlung mit kurzen Texten kombiniert. Vertrautes oder Unbeachtetes, Innen- wie Außenwelt gewinnen darin persönliche Bedeutung. Meine Wahrnehmung - in Bild und Text fixiert - folgt dem, was mich berührt. Gefühle bleiben jedoch flüchtig, ungreifbar. Augenblicke. Wie zeige ich etwas vom Wunderbaren, ja Utopischen des Ortes und von der Kostbarkeit der Empfindungen - also der eigenen Natur, ohne nur die allseits bekannten Klischees zu bedienen? Die Verkleinerung der Objekte ist ein Mittel um Distanz zu schaffen... Annäherung und Berührung - das Moment des sinnlichen Begreifens im ursprünglichen Sinn der Erkenntnis spielt eine wesentliche Rolle in meiner Arbeit. Ein Kartenspiel lädt zum Mitspielen ein.“ / Das Thema Mensch und Natur in den für Dessau entstandenen Arbeiten von Annette Munk steht in enger Beziehung zu den gleichzeitig im Fremdenhaus gezeigten Grafiken Carl Wilhelm Kolbes d. Ä. (1759 – 1835) aus der Sammlung der Anhaltischen Gemäldegalerie - bis Anfang August 2012 ist hier eine Auswahl von 15 Radierungen ausgestellt. Der einst am Basedowschen Philanthropin in Dessau tätige Künstlers war zunächst durch die Idyllen des Schweizer Maler-Poeten Salomon Gessner bekannt geworden, dessen Gouachen er kongenial in Radierungen umgesetzt hat. Mit seinem eigenen künstlerischen Schaffen ging er weit über die ausgetretenen Pfade der arkadischen Idylle des 18. Jahrhunderts hinaus. Neben seinen eindrucksvollen Baumdarstellungen – inspiriert durch die Auenlandschaft des Gartenreichs Dessau-Wörlitz – überrascht Kolbe durch die Darstellung einer sich verselbständigenden, hypertrophen Natur. Die paradiesische Welt Arkadiens taucht Kolbe in eine üppige Vegetation. In ihr leben friedliche und liebeshungrige Faune und Nymphen, aber auch kämpferisch und aggressiv eingestellte Titanen, und melancholische Frauengestalten. Den ewigen Zyklus des Werdens und Vergehens der Natur schildert er ebenso mit erotischen wie mit skurril-bedrohlichen Fantasien. Mit nahezu surrealen Szenerien weist er durch Überwindung der Schemata klassischer Landschaftsauffassungen in Richtung Moderne. // Kunst der Gegenwart in Beziehung zur Sammlung der Gemäldegalerie zu zeigen, ist das Anliegen des Programms „Resonanzen“ von Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V., das 2012 mit weiteren Projekten im Fremdenhaus fortgesetzt wird. Kontakt: buero@kiez-ev.de, 0340.212032

Veranstaltungsort: Fremdenhaus beim Schloss Georgium

Samstag, 03. Dezember 2011 | 15.00Uhr | Führung


Führung in der Sonderausstellung „Südliche Götter in nördlichen Gärten. Fotografien aus Potsdam-Sanssouci und St. Petersburg von Helfried Strauß“


Veranstaltungsort: Orangerie

Samstag, 26. November 2011 | 14.00Uhr | Künstlergespräch

"Dessau 2010"
Sibylle Hofter und Monika Brandmeier im Gespräch

Monika Brandmeier von der Hochschule für Bildende Künste in Dresden führt das Künstlergespräch mit Sibylle Hofter anläßlich ihrer im Rahmen des Projektes "Bilder sehen" entstandenen Arbeiten durch. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort: Fremdenhaus beim Schloss Georgium

13. November 2011 - 15. Januar 2012 | Sonderausstellung

Südliche Götter in nördlichen Gärten
Fotografien aus Potsdam-Sanssouci und St. Petersburg von Helfried Strauß

Helfried Strauß war bis zu seiner Emeritierung als Professor für Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig tätig. Zwischen 1981 und 1991 lag ein Schwerpunkt seines Schaffens auf der Fotografie von Parklandschaften. Die Ausstellung präsentiert fotografische Impressionen von Parkanlagen in Potsdam-Sanssouci und St. Petersburg, die in einen reizvollen Dialog zum vor Ort real erlebbaren Georgengarten treten. Helfried Strauß konzentriert sich bei seinen Aufnahmen vor allem auf einzelne Skulpturen, nimmt überraschende Details in den Blick und verhilft den Gestalten aus Stein – nicht zuletzt durch ungewohnte Perspektiven – gleichsam zu einer geheimnisvollen und teils skurrilen Verlebendigung. Indem er seine Figuren in Schwarz-Weißaufnahmen fokussiert, verleiht er seinen Motiven ein Stück Ewigkeit.Dem entgegen streicht er jedoch auch heraus, dass der scheinbar unzerstörbare Stein und die ideale Ästhetik der klassischen Plastiken – Witterung, Zersetzung und Krafteinwirkung ausgeliefert – sich morbide zeigen, ebenso vergänglich wie alles Irdische sind. Die gärtnerisch gestaltete Natur und detailreichen Skulpturen aus dem Zeitalter des Barock und Klassizismus werden aus der vom Spaziergänger erlebbaren Realität in eine andere erzählerisch–poetische Dimension enthoben, die von neuer Faszination ist. Zur Ausstellung liegt der Bildband „Sanssouci – Skulptur im Park“ zum Preis von 36 € vor.

Veranstaltungsort: Orangerie

Samstag, 05. November 2011 | 15.30 Uhr | Kammerkonzert

Klavierkonzert mit Gerlint Böttcher


Die Pianistin Gerlint Böttcher spielt Werke von Voříšek, Liszt, Bach, Chopin, Brahms, Mendelssohn-Bartholdy. Eintritt: 13,50 €, ermäßigt: 10,50 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Dessau, Schloß Georgium

06. Oktober 2011 - 30. Dezember 2011 | Sonderausstellung

Nanaé Suzuki
Kunst der Gegenwart in der Anhaltischen Gemäldegalerie

Nanaé Suzuki befasst sich in ihrer künstlerischen Arbeit vorwiegend mit Transformation und Veränderung, oft mit dem Eingreifen in den Ort und seine Zeit. Sie bewegt sich auf dem Experimentierfeld zwischen den Medien Malerei, Fotografie und Installation. In die Sammlung der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau im Schloss Georgium hat sie unter dem Titel „Ahnengalerie“ vier Fotografien eingefügt. Nanaé Suzuki: „Durch einen Eingriff in vier Bildmotive aus Museen der europäischen Malerei sind diese fotografischen „Portraits“ entstanden. Den Hintergrund bilden Gemälde aus der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe und dem Landesmuseum Mainz, u.a. eine Grisaille von Matthias Grünewald und eine Tempera vom Meister des Bartholomäus-Altares. Verwelkte Blüten, die ich als nicht vergängliche Wesen ansehe, werden ein Teil des historischen Bildes: eine Metarmorphose. Die veränderten Abbildungen der Gemälde dieser alten Meister erscheinen in einem neuen Kontext in der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau. In dem kleinen Raum hinter dem Saal mit den Portraits der Fürstenfamilien findet man eine Nische mit Familienandenken und Portrait-Reliefs. Auf der freien Wand in diesem Raum, gegenüber einem Wandspiegel, werden diese vier Arbeiten präsentiert und so fügen sie sich in die Tradition der Ahnengalerie ein. Zwei Blütenfiguren habe ich wie Portraits von Ahnen mit Pastell gemalt. Diese Bilder sind als zwei Postkarten gedruckt und auf dem Tisch vor dem Spiegel zu sehen; sie sind an der Kasse erhältlich.“ Nanaé Suzuki, 1947 geboren in Kanazawa, Japan, studierte 1966–71 an der Hochschule der Künste Tokio. Seit 1981 lebt und arbeitet sie in Berlin. Sie folgte der Einladung nach Dessau im Rahmen des Programms „Resonanzen“ von Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V., gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt und der Stadt Dessau.

Veranstaltungsort: Ständige Sammlung im Schloss Georgium

23. September 2011 - 04. Dezember 2011 | Sonderausstellung

Sibylle Hofter



Veranstaltungsort: Fremdenhaus beim Schloss Georgium

23. September 2011 - 04. Dezember 2011 | Sonderausstellung

Sibylle Hofter - "Dessau 2011"
Bilder.Sehen

Sibylle Hofter„Dessau 2011“ 23.9.-4.12.2011 Anhaltische Gemäldegalerie DessauFremdenhaus beim Schloss Georgium Zwölf Gemälde aus fünf Jahrhunderten verließen das offene Depot der Gemäldegalerie und sind vom 23. September bis 4. Dezember 2011 im Fremdenhaus beim Schloss Georgium zu sehen. Es ist eine ungewöhnliche Zusammenstellung von unterschiedlichen Themen und Ausdrucksmitteln: von Re-naisssance (Portrait) über Barock (eine Glasbläserwerkstatt), Kinderszenen der nachfolgenden Jahrhunderte bis zur Baustelle Diagonalstraße von 1953 des Dessauer Malers Szillat. Die Auswahl traf die Berliner Künstlerin Sibylle Hofter - und stellt daneben einen Bildschirm mit einer umfangreichen digitalen Bildfolge: ihre 2011 in Dessau entstandenen Fotografien. Mit diesem Medium des 21. Jahrhunderts weist sie auf die Gegenwart unserer Stadt und ihrer Bewoh-ner, die Vielfalt des Lebens auch im Abgelegenen und meist Unbeachteten erfassend. „Die Gegenwart hat es in dieser Stadt schwer, zumindest drängt sich dieser Eindruck dem Besucher auf, dass sie zwischen den beiden großen herrschenden Kulturmarken kaum Platz hat. Die genaue Inaugenscheinnahme von etwas zur Zeit des Fotografierens Gegenwärtigem wirkt dem entgegen – in einer von vielen Methoden, dem entgegenzuwirken.“ (S. H.)Mit dem Titel ihrer Ausstellung „Dessau 2011“ bezeichnet Sibylle Hofter einerseits den Zeitraum ihrer Beobachtungen, weist andererseits auf die Gegenwart der Ausstellungsbesucher und die aktuelle Wirkung der Gemälde verschiedener Epochen. Ein reiches Feld unerwarteter inhaltlicher und ästhetischer Beziehungen zwischen den Bildern ist zu entdecken.www.sibylle.hofter.de , www.agentur-schwimmer.deProjekt im Programm "Resonanzen" von Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V., gefördert vom Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt und der Stadt Dessau-Roßlau, unterstützt von Offenen Kanal Dessau.Das Fremdenhaus kann man Di - So 10 -17 Uhr nach Anmeldung 0340-613874 besuchen.Am Samstag, den 26. November wird um 14 Uhr zum Gespräch mit Sibylle Hofter und Monika Brandmeier (Hochschule für Bildende Künste Dresden) eingeladen.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Dessau - Fremdenhaus

Donnerstag, 08. September 2011 | 8.00Uhr | Jahrestagung der Dessau-Wörlitz-Kommission


Friedrich von Matthisson in den literarisch-kulturellen Netzwerken seiner Zeit

Friedrich von Matthisson, 1761 in Hohendodeleben bei Magdeburg geboren und 1831 in Wörlitz gestorben, gehörte zu den bekanntesten und erfolgreichsten Schriftstellern um 1800. Insbesondere seine Gedichtbände erreichten hohe Auflagen; seine Schriften wurden in vier europäische Sprachen übersetzt. Unsere Tagung – die erste wissenschaftliche Konferenz überhaupt, die sich mit Matthisson beschäftigt – möchte aus Anlass seines 250. Geburtstages neue Perspektiven auf Leben, Werk und Wirkung des Schriftstellers eröffnen. Dabei wird nicht nur die ganze Breite von Matthissons literarischem Schaffen in den Blick genommen – Lyrik, autobiographisches Schreiben, Reiseliteratur – sondern vor allem seine Tätigkeit als Mittler in den literarisch-kulturellen Netzwerken seiner Zeit, ob als Herausgeber und Anthologist, Mitglied von Dichterkreisen oder Angehöriger von Freundschaftsbünden. // Freitag, 9. September 8:00 Tagungsbüro // 9:00 Begrüßung Prof. Dr. Dr. Gunnar Berg / Dr. Thomas Weiss Vorsitzende der Dessau-Wörlitz-Kommission // Grußwort Prof. Dr. Udo Sträter Rektor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg // 9:30 Einführung in die Tagung Christian Eger, Dr. Erdmut Jost Mitteldeutsche Zeitung, Halle / Dessau-Wörlitz-Kommission / IZEA, Halle // Sektion I: Biographische Stationen // 10:00 Matthisson als Pädagoge am Philanthropin (Michael Niedermeier, Berlin) // 10:45 Kaffeepause //11:15 Orest schreibt an Elektra. Die Wörlitzer Dienstjahre Matthissons im Spiegel seiner Korrespondenz mit der Fürstin Louise von Anhalt-Dessau (Christian Eger, Halle) // 12:00 Die Duttenhofer und der Matthisson oder über die Matthisson-Karikaturen von Christiane Luise Duttenhofer (Heinrich Dilly, Halle) // 12:45 Mittagspause // Sektion II: Aspekte des Werks // 14:15 Matthissons Lyrik (Oliver Müller, Bielefeld) // 15:00 Matthissons autobiographisches Schreiben (Carsten Rohde, Karlsruhe) // 15:45 Der reisende Biograph. Friedrich von Matthisson als Sammler biographischer Miniaturen (Michael Ewert, München) // 16:30 Kaffeepause // 17:00 Lieder nach Matthisson – Die Vertonungen von Zumsteeg, Beethoven und Schubert (Ulrich Eisenlohr, Aachen) // 18:00 Abendvortrag: „… wol der liebenswürdigste von unsern Dichtern“: Matthisson und die schwäbischen Literaten (Ulrich Gaier, Konstanz) Anschließend gemeinsames festliches Abendessen im Restaurant „Am Georgengarten“. // Samstag, 10. September // Sektion III: Matthisson in den literarisch-kulturellen Netzwerken seiner Zeit // 9:00 ‚Heiliger Verein’. Die Freundschafts- und Arbeitsbeziehung Friederike Bruns, Friedrich Matthissons und Karl Viktor von Bonstettens (Erdmut Jost, Halle) // 9:45 „… eigentlich Ideen über die Dichtkunst“. Schillers Rezension „Über Matthissons Gedichte“ (Heidi Ritter, Halle) // 10:30 Kaffeepause // 11:00 Matthisson als Herausgeber und Anthologist (Verena Leistner, Leipzig) // 11:45 Matthisson-Rezeption bei der niederländischen Schriftstellerfamilie Kleyn um 1800 (Viktoria Franke, Halle) // 12:30 Matthissons Nachlass in Dessau. Korrespondenzen, Manuskripte, Tagebücher (Martine Kreißler, Dessau) // 13:15 Abschlussdiskussion // Veranstaltungsort: Schloss Georgium, Tischbeinsaal

Veranstaltungsort: Festsaal, Schloss Georgium

Samstag, 27. August 2011 | 21.00Uhr | Konzert / Jazznacht

Jazzkulttour 07


Meisterhaft - So geht es zu bei der JAZZ|KULTTOUR VII /Am 20. August 2011 ist es soweit: Zum siebten Mal trifft Jazzmusik auf Kultur – JAZZ|KULTTOUR eben! Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Klemens Koschig präsentiert sich die aktuelle Ausgabe getreu dem thematischen Leitmotiv „Meister“. Von Musik über Feuerwerk bis zur Aktionskunst: Hier kommen nur die Meister ihres Faches zusammen. Den passenden Rahmen garantiert die Anhaltische Gemäldegalerie Dessau im Schloss Georgium mit ihrem stilvollen Ambiente. / ▪ Meisterhaft musikalisch mit Livemusik der russischen Pianistin Elena Litvinyuk und dem Leipziger Sextett Andrea Höhne & Manteca sowie einem DJ-Floor mit Lokalgröße Doktor Soulful und dem Besten aus Jazz, Funk und Soul. So wird der pittoreske Innenbereich von der russischen Pianistin Elena Litvinyuk bespielt. Die Absolventin des College of Art in Rostow am Don, Russland, ließ sich in ihrer Musik von Größen wie Herbie Hancock, Joe Colderazzo und Kenny Kirkland inspirieren. Seit drei Jahren studiert Elena Litvinyuk an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig bei Professor Richie Beirach. Vor dem Schloss Georgium versetzt das Leipziger Sextett Andrea Höhne & Manteca mit einem soulig, jazzigen Big Band-Sound das Publikum in Bewegung. Die gestandenen Profimusiker sind dafür bekannt, ihren Songinterpretationen einen unverwechselbaren Stempel aufzudrücken. Das Resultat ist ein abwechslungsreiches Repertoire aus Blues-, Swing-, Latin- und Groovestücken. / ▪ Meisterhaft geführt mit Sonderführungen der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau durch die Gemäldesammlung deutscher und niederländischer Meister sowie durch die in der Orangerie zu besuchende hochkarätige Sonderausstellung „Handzeichnungen der Spätgotik und der Renaissance“ sowie dem Action-Painting von Anja Wolf und Hartmut Falke. / ▪ Meisterhaft illuminiertmit dem knallbunten Feuerwerk am Boden und am Sommernachtshimmel sowie dem effektvoll ausgeleuchteten Schloss Georgium samt Außengelände. / ▪ Meisterhafte Gaumenfreudenmit den preisgekrönten Stadtmeistern im Coctail-Mixen, der höchsten Sektbar Dessau`s und den leckeren Spezialitäten der Grillmeister. Ein besonderer Dank gilt unseren drei Hauptsponsoren Stadtsparkasse Dessau, Städtisches Klinikum Dessau und DVV Stadtwerke Dessau. Mit ihrem Engagement tragen sie maßgeblich dazu bei, das ambitionierte Veranstaltungsprogramm der JAZZ|KULTTOUR zu verwirklichen. // Eintrittskarten: Vorverkauf: 5 € DESSAU CENTER | Lotto-Toto Tabakwaren Zeitschriften, Franzstr. 85, 06842 Dessau-Roßlau Abendkasse: 7 € Alle weiteren Informationen auf www.jazzkulttour.de

Veranstaltungsort: Schloss georgium / Orangerie

Sonntag, 21. August 2011 | 15.30Uhr | Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung

Dürer in Dessau.
Altdeutsche Meisterzeichnungen der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau

Dr. Guido Messling, Verfasser des im Rahmen des Getty-Projektes neu erschienenen Bestandskataloges der frühen Handzeichnungen in Dessau, wird Highlights der Sonderausstellung vorstellen und dabei einen besonderen Schwerpunkt auf die Werke von und nach Albrecht Dürer legen.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Samstag, 06. August 2011 | 15.30Uhr | Gartenreichtag

Gegenwartskunst in der Anhaltischen Gemäldegalerie
Gespräch mit Nancy Jahns und Johanna Bartl

Das Fremdenhaus ist am Gartenreichtag von 10 bis 17 Uhr geöffnet.Um 15.30 Uhr wird herzlich eingeladen zum Gespräch mit Nancy Jahns und Johanna Bartl (Büro Otto Koch) in der Ausstellung.Das Programm von Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V. wird gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, der Stadt Dessau-Roßlau und Lotto Sachsen-Anhalt.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Fremdenhaus

Sonntag, 10. Juli 2011 | 15.30Uhr | Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung

Die Zeichentechnik der alten Meister.
Die Dessauer Handzeichnungen aus kunsttechnologischer Sicht

Georg Joseph Dietz, Leiter der Werkstatt für Papierrestaurierung am Kupferstichkabinett Berlin, Staatl. Museen Preuss. Kulturbesitz, widmet sich in seiner Führung durch die Sonderausstellung den technische Aspekten der Meisterzeichnungen.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

03. Juli 2011 - 21. August 2011 | Sonderausstellung

Meisterlich gezeichnet. Handzeichnungen der Spätgotik und der Renaissance
Aus den Beständen der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau

Die Graphische Sammlung der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau bewahrt in ihren Beständen eine vorzügliche Sammlung von deutschen und schweizerischen Handzeichnungen des 15. und 16. Jahrhunderts auf. Der nahezu 130 Blatt umfassende Bestand des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit stellt den wertvollsten Teil der Dessauer Sammlung dar; er wird ab dem 2. Juli 2011 für sieben Wochen in einer lange nicht zu sehenden Gesamtschau präsentiert. Die Ausstellung in der Orangerie des Schlosses Georgium wird um 16.00 Uhr im Beisein des Oberbürgermeisters und des neuen Kultusministers, Stephan Dorgerloh eröffnet. / Ausgestellt sind Werke berühmter Künstler, wie z.B. von Albrecht Altdorfer, Lucas Cranach d.Ä., Albrecht Dürer, Urs Graf, Hans Holbein d.Ä, und Tobias Stimmer. Die süddeutschen Kunstlandschaften sind mit qualitativ hochrangigen Handzeichnungen vertreten. Bemerkenswert ist zudem der reiche Bestand an schweizerischen Handzeichnungen. / Anlass der Ausstellung ist nicht zuletzt der Abschluss eines umfangreichen Forschungsprojektes zu den frühen Handzeichnungsbeständen – die Publikation des mehr als 300 Seiten umfassenden und zur Ausstellungseröffnung druckfrisch vorliegenden „Bestandskataloges der deutschen und schweizerischen Meister der Spätgotik und der Renaissance“. Die herausragende Bedeutung der Sammlung wurde bereits 1914 durch einen großformatigen Prachtband mit Lichtdrucken – herausgegeben von dem bedeutenden Berliner Kunsthistoriker Max J. Friedländer – gewürdigt. Seitdem waren die frühen Dessauer Handzeichnungen weitgehend in Vergessenheit geraten und nur wenigen Kennern ein Begriff. Für die Finanzierung des Projektes einer neuen wissenschaftlichen Aufarbeitung des Bestandes konnte im Jahr 2008 die J.P. Getty Foundation (Los Angeles) gewonnen werden. In den Genuss einer großzügigen Förderung der Getty Foundation sind nur wenige Museen in Deutschland gekommen; die Anhaltische Gemäldegalerie Dessau kann diese Tatsache als Auszeichnung ihrer Sammlungsbestände und der mit ihnen verbundenen bisherigen Forschungsarbeit werten. Beim konkreten Projekt wurden in zweijähriger Recherche die Zuschreibungen Friedländers auf Grundlage der inzwischen erschienenen Forschungsliteratur und neuer technischer Untersuchungsmethoden überprüft; alle Werke sind in ausführlichen Katalogtexten behandelt worden. Dabei wurden – über Friedländers Publikation hinaus – der komplette Bestand betrachtet und auch einige Neuerwerbungen einbezogen; Kriegsverluste werden in einem bebilderten Verzeichnis aufgeführt. Die Bearbeitung des Kataloges lag in den Händen von Guido Messling, der sich als ausgewiesener Kenner von deutschen Handzeichnungen der Renaissance sowie durch seine zahlreichen Publikationen und Katalogbeiträge in den letzten Jahren einen Namen gemacht hat.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

28. Juni 2011 - 31. August 2011 | Sonderausstellung

Bilder.Sehen
Gegenwartskunst in der Gemäldegalerie

Almut Glinin, Nancy Jahns, Gabi Rets (Video, Fotografie/Künstlerbuch, Zeichentrickfilm) Ausstellung im FremdenhausHut ab - Behälter - Durchzug - Augen auf! – diese Titel gab Gabi Rets ihren vier kurzen Zeichentrickfilmen, die von Besuchen in der Anhaltischen Gemäldegalerie angeregt wurden. Die in Nijmegen lebende Künstlerin folgte der Einladung von Büro Ottto Koch im K.I.E.Z. e.V. im Programm „Bilder. Sehen – Gegenwartskunst in Beziehung zur Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau“, ebenso wie Almut Glinin aus Stuttgart und Nancy Jahns aus Halle. In diesem Zusammenhang entstandene Werke der drei Künstlerinnen sind im Fremdenhaus beim Schloss Georgium (Graphische Sammlung der Anhaltischen Gemäldegalerie) zu sehen. Sie beziehen sich auf jeweils ganz eigene Weise auf die räumlichen Verhältnisse im Museum, auf Prozesse des Wahrnehmens und auf das Licht - als Bedingung des Sehens und als bilderzeugendes Medium. Almut Glinin hat ihre farblich subtilen Fotografien und Videoaufnahmen, die Lichterscheinungen ihrer Installationen in ein anderes künstlerisches Medium transformieren, zu einer DVD unter dem Titel JAMAIS-VU (franz. für niemals gesehen) zusammengestellt. Nancy Jahns zeigt Fotografien, die sie im Schloss Georgium aufnahm; und an einem Tisch kann man ihr neues Künstlerbuch „Altes Licht“ betrachten, in dem ihre fotografische Annäherung an Räume und Kunstwerke im Georgium zusammen mit ihren Texten weite poetische Felder erschließt. Das Fremdenhaus kann man Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr nach Anmeldung (Tel.: 0340-613874) besuchen. Zum Gartenreichtag am 6. August ist das Fremdenhaus von 10 bis 17 Uhr geöffnet.Um 15.30 Uhr wird herzlich eingeladen zum Gespräch mit Nancy Jahns und Johanna Bartl (Büro Otto Koch) in der Ausstellung.Das Programm von Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V. wird gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, der Stadt Dessau-Roßlau und Lotto Sachsen-Anhalt.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium und Fremdenhaus

Samstag, 28. Mai 2011 | 14.30Uhr | Finissage

Künstlergespräch
Monika Bartholomé und Dr. Dorothée Bauerle-Willert

Als Abschlußveranstaltung der Ausstellung von Monika Bartholomé (Köln) stellt sich die Künstlerin den Fragen der Berliner Kunsthistorikerin Dr. Dorothée Bauerle-Willert. Im Anschluss werden Filmclips der Künstlerin vorgeführt.

Veranstaltungsort: Fremdenhaus - Graphische Sammlung

Mittwoch, 18. Mai 2011 | 18.30Uhr | Vortrag

Japanische Farbholzschnitte: Bilder der fließenden vergänglichen Welt
Antje Papist-Matsuo M.A., Berlin

Antje Papist-Matsuo M.A.von der Asiatischen Abteilung des Kunsthistorischen Instituts der Freien Universität Berlin gibt eine allgemeine Einführung in die Technik und Bildwelt des japanischen Farbholzschnittes des 18.und 19.Jahrhunderts.

Veranstaltungsort: Festsall des Schlosses Georgium

Sonntag, 15. Mai 2011 | 10 - 16.30Uhr | Familientag

Internationaler Museumstag 2011


Familientag in der Anhaltischen GemäldegalerieAktionen für Kinder von 10 – 16.30 Uhr: „Kleine Detektive entdecken die Gemäldegalerie“, 10 – 16.00 Uhr Großer Malwettbewerb unter dem Motto „Anhalt: bärenstark!!!“ mit Preisverleihung um 16.00 Uhr / Aktionen für Kinder und Erwachsene von 10 – 17 Uhr: Malvorlagen und Malstifte für die Kleinsten, Puzzles, Gesellschaftsspiele; Vor dem Schloß - Boule-Spiel, Großes Schachspiel / Öffnung des Belvedere / Führungen für Erwachsene: 11.00 Uhr Highlights der Niederländischen Malerei; 14.30 Uhr "Highlights der deutscher Malerei vom 16. bis 20. Jahrhundert" / Im Rundsaal laden Kaffee und Kekse zum Verweilen ein. / Eintritt frei!

Veranstaltungsort: Schloss Georgium/Blumengartenhaus

Mittwoch, 11. Mai 2011 | 18.00Uhr | Vortrag/Lesung

Das Schicksal Angelika Kauffmanns. Eine Malerin des 18. Jahrhunderts
Francoise Pitt-Rivers

Françoise Pitt-Rivers studierte an der Sorbonne in Paris, bevor sie eine Graduate School in Yales, USA besuchte. Ihre berufliche Karriere begann bei der UNESCO am Institut International du Théâtre und führte sie ins Pariser Verlagswesen und zum Reader’s Digest Club, dessen Leitung sie übernahm./ Die Kunst, im Speziellen Literatur, Malerei und Musik, hatten schon immer eine eine zentrale Rolle in ihrem Leben gespielt, und das führte schließlich dazu, dass sie ihr erstes eigenes Buch, Balzac et l’art (Chêne 1994) veröffentlichte, das noch im Jahr seines Erscheinens von der Académie Française ausgezeichnet wurde. Es folgte ihre ebenfalls sehr erfolgreiche Biographie von Mme Vigée Le Brun (Gallimard 2001), mit der sie die Lust am Schreiben über Malerinnen entdeckte – insbesondere über Künstlerinnen des 18. Jahrhunderts, das ja eine ganze Reihe von ihnen hervorgebracht hat./ Le Destin d’Angelica Kauffmann. Une femme peintre dans l’Europe du XVIIIème siècle ist ihr jüngstes Werk. Aus ihm liest die Autorin. Ihr Vortrag wird in deutsche Sprache übersetzt./ Eine Veranstaltung der "Antenne culturelle" der Franzöischen Botschaft Berlin unter der Leitung des Kulturattachés Christophe de Winter.

Veranstaltungsort: Festsaal des Schlosses Georgium

Dienstag, 03. Mai 2011 | 19.00Uhr | Benefizkonzert für Japan

Japanische und deutsche Lieder
Mika Kaiyama (Mezzosopran), Thomas Benke (Klavier)

Der Eintritt zu dieser Benefizveranstaltung zugunsten der Katastrophenopfer in Japan ist frei; es wird jeoch um Spenden gebeten, die an das japanische Rote Kreuz weitergeleitet werden.

Veranstaltungsort: Festsaal des Schlosses Georgium

18. Februar 2011 - 30. Dezember 2011 | Sonderausstellung

Sibylle Hofter


Im Spannungsfeld der Begriffe „Bilder. Sehen“ hat Büro Otto Koch 2009/10 bildende Künstler nach Dessau eingeladen, die Anhaltische Gemäldegalerie kennen zu lernen und mitihren verschiedenen Arbeitsweisen darauf zu reagieren. Die Berliner Künstlerin Sibylle Hofter (www.hofter.de) durchstreifte während mehrerer Arbeitsaufenthalte mit der Fotokamera die Stadt. Ergebnis ist ihr großformatiges, unikates Künstlerbuch "Dessau 2009/2010", in dem sie ihre Auswahl aus Hunderten in Dessau entstandenen Fotografien in Beziehung zu einander bringt. Die Präsentation in der Anhaltischen Gemäldegalerie setzt ihre Sichten von 2009-2010 in den Kontext der gemalten historischen Stadtlandschaften im Dessau-Raum. Sibylle Hofter: “Die Fotos dokumentieren eine Auswahl von Entscheidungen, an etwa zweihundert Punkten der Stadt bestimmte Tatsachen oder Konstellationen abbilden zu wollen, welche räumlich und/oder zeitlich sein können... Im Vordergrund steht das Portrait. In diesem Fall das Portrait einer Stadt. Muss ein Portrait von einer Stadt bestimmte Voraussetzungen erfüllen, wie z.B. die, dass eine Stadt vornehmlich durch ihre Bewohner zu sehen ist? Aber eine Stadt ist auch nur ein Behälter für ihre Bewohner, die ihn aus unterschiedlichen Gründen bewohnen und ihn in unterschiedlicher Intensität und Qualität gestalten. Es sind Menschen, die mit teilweise Jahrzehnten Abstand Schicht auf Schicht gelegt haben. Die Absicht des letzten ist oft noch am ehesten nachzuvollziehen... Die portraitistischen Gehversuche in Dessau tasten das Sichtbare ab: Was kann an der Oberfläche aufgespürt werden? Ich habe mich bemüht im besten Sinne oberflächlich zu sein und in den Ausstülpungen, die die Oberfläche mir bot, nachzuschauen, was es dort zu sehen gibt. Daraus entwickeln sich unterschiedliche Fokusse, Bilder, die in ihrer spezifischen Anordung und Reihenfolge oder dialogisch ihre Kraft entwickeln... Der Kontakt mit den Dingen ist auch ein Kontakt mit den Menschen.“ Das Programm "Bilder.Sehen" von Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V. wurde gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt und der Stadt Dessau.

Veranstaltungsort: Ständige Sammlung im Schloss Georgium

Sonntag, 23. Januar 2011 | 15.00Uhr | Lesung

Historische Texte zur Portraitkunst
mit Margit Schermuck-Ziesché

Der Vortrag findet als Begleitprogramm zur Ausstellung "Blickkontakte. Niederländische Portraits im Dialog mit Kunst der Gegenwart" statt. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort: Festsaal des Schlosses Georgium

Freitag, 21. Januar 2011 | 18.00Uhr | Vortrag

Das Portrait in Frankreich und seine schwierige Selbstbestimmung im 17. Jahrhundert
Prof. Dr. Thomas Kirchner, Johann Wolfgang Goethe - Universität, Frankfurt am Main

Der Vortrag findet als Begleitprogramm zur Ausstellung "Blickkontakte. Niederländische Portraits im Dialog mit Kunst der Gegenwart" statt. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort: Festsaal im Schloss Georgium

Samstag, 08. Januar 2011 | 15.30Uhr | Vortrag

Zur niederländischen Portraitmalerei und zum Portrait in historischen Sammlungskonzeptionen
Dr. Gero Seelig, Staaliches Museum Schwerin

Der Vortrag findet als Begleitprogramm zur Ausstellung "Blickkontakte. Niederländische Portraits im Dialog mit Kunst der Gegenwart" statt. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort: Festsaal im Schloss Georgium

Sonntag, 28. November 2010 | 15.00Uhr | Öffentliche Führung

Blickkontakte. Niederländische Portraits des 17. Jahrhunderts im Dialog mit Kunst der Gegenwart
Sammlung SOR Rusche

Durch die Sonderausstellung führt: Margit Schermuck-Ziesché

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

27. November 2010 - 06. Februar 2011 | Sonderausstellung

Blickkontakte. Niederländische Portraits des 17. Jahrhunderts im Dialog mit Kunst der Gegenwart
Sammlung SØR Rusche

Bereits zum vierten Mal ist die namhafte Sammlung SØR Rusche zu Gast in der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau. Nachdem in den vergangenen Jahren die Landschafts- und Genremalerei sowie Stillleben präsentiert wurden, steht nun die Bildnismalerei im Mittelpunkt. Zum zweiten Mal wird das Experiment eines Dialogs Alter Kunst mit Malerei der Gegenwart gewagt mit insgesamt etwa 80 Werken. / Die niederländischen Portraits aus der Sammlung SØR Rusche veranschaulichen die Entwicklung dieser Bildgattung in fast allen Facetten und mit Werken von herausragenden Vertretern ihres Faches. Mit berühmten Protagonisten, wie Frans Hals und Rembrandt, kann die Sammlung zwar nicht aufwarten, doch sind ebenfalls wichtige Künstler, wie Jan Anthonisz. van Ravesteyn, Cornelis van der Voort, Nicolaes Eliasz. Pickenoy, Jacob Backer, Nicolaes Maes, vertreten, von denen wichtige Impulse für die Portraitmalerei ausgingen. / Der „Blickkontakt“ mit den Portraits der niederländischen Meister des 17. Jahrhunderts wird in der Ausstellung um einen lebendigen Kontrast mit Bildnissen der Gegenwartskunst, wie z. B. mit Werken von Martin Assig, Stephan Balkenhol, Beza, Norbert Bisky, George Condo, Marcel Eichner, Zofia Kulik, James Lloyd, erweitert. Dabei werden nicht nur die inzwischen erfolgten Veränderungen der Bildkonzeptionen deutlich. Zum Erstaunen des Betrachters finden sich auch viele Berührungspunkte, die aufzeigen, daß das Sujet nach wie vor aktuell ist. Die Expressivität und der gesellschaftliche Kontext treffen den Betrachter ungleich direkter als das scheinbar distanzierte und ästhetisierte Bildnis einer vergangenen Zeit. Der Dialog alter und neuer Bildnisse führt für beide Epochen gleichermaßen zu einer schärferen Wahrnehmung und zu einem zusätzlichen historischen Erkenntnisgewinn.

Veranstaltungsort: Orangerie bei Schloss Georgium

Freitag, 26. November 2010 | 18.00Uhr | Ausstellungseröffnung

Blickkontakte. Niederländische Portraits des 17. Jahrhunderts im Dialog mit Kunst der Gegenwart
Sammlung SØR Rusche

Begrüßung : Margit Schermuck-Ziesché / Einführung: Dr. Dr. Thomas Rusche und Prof. Dr. Heinz Börsch-Supan / Musikalische Umrahmung: Rosalie Herrmann (Bockflöte) und Cornelius Tamm (Cembalo), Musikschule Dessau-Roßlau

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Sonntag, 07. November 2010 | 16.00Uhr | Vortrag zur Sonderausstellung

Zwischen Schwarz und Rot. Gemälde und Graphiken des Informel
Vortrag von Prof. Dr. Martin Schieder, Universität Leipzig


Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Donnerstag, 28. Oktober 2010 | 18.30Uhr | Lesung zur Sonderausstellung

Zwischen Schwarz und Rot. Gemälde und Graphiken des Informell.


Eine Lesung und Diskussion von Texten zur informellen Kunst mit Dr. Norbert Michels. Eintritt frei.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

26. Oktober 2010 - 28. Mai 2011 | Sonderausstellung

Monika Bartholomé "hier gewesen - da geblieben" - Zeichnungen
Dialog mit Kunst der Gegenwart

Monika Bartholomé, in Köln lebende Künstlerin, befasst sich seit 1992 zeichnerisch mit „Vor-Bildern“ / www.monika-bartholome.de Nach ihren Erkundungen der Bestände im SchlossGeorgium sichtete sie in der Graphischen Sammlung im Fremdenhaus unter anderem zweiMappen mit japanischen Farbholzschnitten (Surimono). In Reflektion ihrer BildentdeckungenEntstanden umfangreiche Folgen von Zeichnungen. Für die Ausstellung „hier gewesen – dageblieben“ in drei Räumen des Fremdenhauses wurden 63 Blättern ausgewählt (bis 28. Mai 2011, Di-So 10-17 Uhr, bitte im Schloss melden, nach telefonischer Vereinbarung 0340-613874 oder 619119 können auch die historischen Graphiken vorgelegt werden). / Monika Bartholomé: „Wie bei vielen Künstlern, ist das Thema Vorbilder eine Art Standortbestimmung oder eine Verneigung, dem jeweiligen Kunstwerk und Künstler gegenüber. Darüber hinaus gibt es mir aber die Gelegenheit, anhand des Themas Kunstbetrachtung, Wahrnehmung zu reflektieren. Was bringe ich aus meinem Gedächtnisspeicher mit, was beeinflusst mein Sehen? ... Das Bild, dass zum Vor-Bild, zum Ausgangpunkt einer Zeichnungsfolge wird, muss mich stark anziehen, irgendeine Raumsituation, das kann ein bestimmter Winkel sein oder eine Lichtführung, etc. geben dann den entscheidenden Impuls mit dem Zeichnen zu beginnen. Die Begeisterung für eine Form, eine Kopfdrehung, etwas mir Verwandtes oder gänzlich Fremdes löst dann eine Kettenreaktion an Assoziationen aus. Wie ein Zoom wechseln sich „Nahaufnahmen“ und „Totale“ ab. Nicht absichtsvoll, eher beiläufig schleichen sich allmählich Elemente ein, bekommt ein Detail, ein Profil, ein Ärmel, ein Muster, eine tragende Rolle. Erinnerungen aus gänzlich unterschiedlichen Zusammenhängen fließen ineinander über. Die Hand zeichnet, die Augen folgen. Ich weiß vorher nie, wohin mich die zeichnende Hand führt, was sie aus dem Seh- und Empfindungsspeicher zu Tage fördert, die sich während des Zeichnens, aus den Bewegungsspuren der Hand ergeben. Erst das Notieren gibt mir Aufschluss über den Wahrnehmungsprozess und zeigt mir seine Subjektivität. In Anlehnung an die japanische Tradition, sind diesmal auch Textzeilen entstanden, die wie Pausen in einer Gesamtkomposition zwischen die Zeichnungsabfolge gesetzt sind. Eine Auswahl dieser Zeichnungs-Text- Serie ist zu Gast im Fremdenhaus, unter einem Dach mit den Surimono. Trotz der intensiven Beschäftigung mit ihnen, bleibt ein Rest Fremdheit. Das Fremde, die andere Kultur, ist nie ganz zu entziffern, sie entzieht sich dem alles Verstehen wollen, wie sich die Kunst dem alles Begreifen wollen entzieht. Das Verstehen, der Zugang findet auf einer anderen Ebene statt. Meine Beschäftigung mit den Surimono zeigt eine mögliche Annäherung. Dieses Haus, das Fremdenhaus ist für mich mehr als eine Aufbewahrungsstätte für eine graphische Sammlung geworden. Es ist ein Gehäuse, das einer Schachtel, einem Schatzkästchen vergleichbar, der Imagination Raum gibt. Es ist ein besonderer Ort voller möglicher Sehweisen und damit möglicher Geschichten.“ / Die Ausstellung ist Teil des Programms "Bilder.Sehen" von Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V., gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt, und die Stadt Dessau.

Veranstaltungsort: Fremdenhaus beim Schloss Georgium

Sonntag, 10. Oktober 2010 | 15.30Uhr | Öffentliche Führung

Zwischen Scharz und Rot. Gemälde und Graphiken des Informel.


Eine Führung mit Dr. Norbert Michels,der die Ausstellung kuratiert hat. Eintritt 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Freitag, 08. Oktober 2010 | 15.30Uhr | Museumspädagogischer Kurs

Maltechniken des Informel mit Fridolin M. Kraska
für Kinder

Maltechniken des Informel werden unter der Anleitung von Friedolin M. Kraska spielerisch angewandt. Eintritt frei.

Veranstaltungsort: Blumengartenhaus beim Schloss Georgium

Donnerstag, 07. Oktober 2010 | 17.00 Uhr | Museumspädagogischer Kurs

Maltechniken des Informel mit Fridolin M. Kraska
für Jugendliche und Erwachsene

Die Maltechniken des Informel werden nach Anleitung von Friedolin Kraska von den Teilnehmern des Kurses praktisch umgesetzt. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort: Schloss Georgium - Blumengartenhaus

03. Oktober 2010 - 14. November 2010 | Sonderausstellung

Zwischen Schwarz und Rot. Kunst des Informel
Sammlung Bretschneider. Stiftung Kunst und Recht ,Tübingen

Die kulturelle Barbarei des Nationalsozialismus und die immensen Zerstörungen des Krieges hinterließen nach 1945 in ganz Europa, aber insbesondere in Deutschland einen Zustand der Leere und Perspektivlosigkeit. Ein direktes Anknüpfen an kulturelle Werte der Vorkriegszeit, die das Verderben des Faschismus nicht verhindern konnte, schien unmöglich. Selbst das Vertrauen auf die Fortschrittlichkeit und Formrationalität des Bauhauses war nunmehr fragwürdig. / Das Infragestellen alles Überkommenen mündete zum einen in den Existenzialismus eines Jean Paul Sartre oder Samuel Becket, die das Absurde und Verderbliche der Sinnsuche des Daseins und des Strebens nach Freiheit erkannten. Zum anderen wurde von der Kunstavantgarde gleichsam in einer Flucht nach vorne eine neue elementare Befreiung geprobt. Beide Tendenzen mündeten in eine neue abstrakte Kunst, die sich zumindest im westlichen Europa und Nordamerika bis in die 60er Jahre zu einer „Weltsprache“ entwickeln sollte. / Ein Hauptziel des Informel war die absolute Befreiung der Farbe und der Malmaterialien von dominierender Form und Komposition. Das Kolorit sollte sich nicht mehr gestaltender Rationalität und geometrischer Abstraktion unterordnen oder von vorgefertigten Konzepten eingeschränkt werden. Es sollte vielmehr durch seine Eigendynamik, durch Materialcharakter, durch strukturelle Eigenheiten von Bildträgern und Malwerkzeugen am Schaffensprozess unmittelbar beteiligt sein. Es ging um Spontaneität, Automatismus, Zufälligkeit, die über impulsive Gestik und Dynamik, unüberlegte Schnelligkeit und wilden Aktionismus freigesetzt wurden.Farbe und Malmaterialien, ihre Strukturen, Spuren und Überlagerungen entstehen so um ihrer selbst willen. Sie eröffnen neue, unbekannte Welten mit einem eigenen Spiel von Kräften und Mächten, das ebenso emotionaler Reaktion, wie intellektueller Interpretation offen steht. / Die Ausstellung zeigt an Hand von ca. 140 Gemälden, Graphiken und Künstlerbüchern die Entwicklung und das gesamte Sprektrum der informellen Kunst auf. Der Beginn des Tachismus in Frankreich mit Künstlern wie Jean Dubuffet, Jean Fautrier oder Pierre Soulages ist ebenso nachvollziehbar, wie die spätere deutsche Entwicklung, so z.B. die Gruppe ZEN 49, zu der Fred Thieler, K.R.H. Sonderborg oder Fritz Winter zählten, die von Gerard Hoehme geleitete Gruppe 53 in Düsseldorf oder die Frankfurter Gruppe Quadriga mit K.Ö. Götz und Bernard Schultze.Im Zentrum der Ausstellung steht das Werk von Gerard Hoehme, der aus Greppin bei Bitterfeld stammt und bereits 1952 nach seinem Studium in Halle an der Burg Giebichenstein sich gezwungen sah, wegen seines Eintretens für die informelle Kunst aus der DDR nach Westdeutschland überzusiedeln. Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bildet das Werk von dem aus Leipzig stammenden und bereits 1935 nach Paris emigrierten Hans Hartung sowie die Gemälde und Graphiken von Emil Schumacher. Mit diesen beiden Künstlern wird insbesondere der Durchbruch der Informellen Kunst im Jahr 1959 auf der Kasseler documenta II verbunden. Neben den französischen und deutschen Künstlern wird die Ausstellung durch weitere Exponenten, wie z.B. Sam Francis, Giuseppe Santomaso, Antoni Tàpies, Marc Tobey abgerundet, die für die Entwicklung des Informel in Italien, Spanien und in den USA stehen. / Das breite Spektrum der Ausstellung ist in erster Linie dem Hamburger Psychologen Kraft Bretschneider (1920-2000) zu verdanken, der schon in den frühen 50er Jahren als einer der ersten begann, eine Sammlung Informeller Kunst aufzubauen. Seine heute von der Tübinger Stiftung Kunst und Recht betreute Sammlung wurde in großzügiger Weise für die Ausstellung in der Anhaltischen Gemäldegalerie zur Verfügung gestellt und durch einige Werke aus dem Dessauer Bestand ergänzt.Zur Ausstellung liegen zwei Kataloge der Stiftung Kunst und Recht zum Preis von 10,00 € (42 S., mit zahlr. Farbabb.) und zum Preis von 20,00 € (136 S. mit zahlr. Abb.) vor. / Die Eröffnung findet am 2. Oktober um 16.00 Uhr statt. / egleitprogramm: Öffentliche Führung, am 10. Oktober, um 15.30 Uhr Lesung und Diskussion von Texten zur Informellen Kunst, am 28. Oktober, um 18.30 UhrGruppenführungen nach Vereinbarung Museumspädagogische Kurse: Maltechniken des Informel mit Fridolin M. Kraska,für Jugendliche und Erwachsene, am 7. Oktober, um 17.00 Uhr für Kinder, am 8. Oktober, um 15.30 Uhr Vortrag zur Ausstellung: Prof. Dr. Martin Schieder - „Erst bei den Franzosen habe ich malen gelernt“. Deutsch-französisches Informel,am 7. November 2010, 16.00 Uhr

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Samstag, 02. Oktober 2010 | 16.00Uhr | Ausstellungseröffnung

"Zwischen Schwarz und Rot. Kunst des Informel"



Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Samstag, 21. August 2010 | 15.30Uhr | Klaviermusik im Georgium

Kammerkonzert mit Rodin Moldovan


Der international renomierteCellist Rodin Moldovan gastiert zum ersten Mal in Dessau-Roßlau. Er ist seit 1993 erster Solocellist des MDR-Sinfonieorchesters Leipzig und spielt auf einem Instrument, das 1818 von Caspard Struat in Prag gebaut wurde. Es erklingen Werke von Bach, Beethoven, Fauré und Brahms. Am Flügel begleitet Thomas Benke. Karten zu 13.00 € und erm. 10,50 € gibt es an der Konzertkasse bzw. telefonisch unter 0340-613874.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Samstag, 21. August 2010 | ab 10 Uhr | Verkaufsausstellung im Blumengartenhaus




Zwei Tage ist das Blumengartenhaus wieder reizvolles Ambiente für die kleinen filigranen Kostbarkeiten aus Papier. Bewundert und natürlich käuflich erworben werden können sie am Samstag, 21. 8., von 10 - 20 Uhr und am Sonntag, 22. 8., von 10 - 17 Uhr.

Veranstaltungsort: Blumengartenhaus

Sonntag, 08. August 2010 | 15.00Uhr | Sonntagsführung




Die Anhaltische Gemäldegalerie lädt zu einer öffentlichen Führung durch die ständige Ausstellung ein. Eintritt 3.00 €.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Samstag, 07. August 2010 | 10 - 17 UhrUhr |

Gartenreichtag 2010
Programm für Jung und Alt und Dokumentation im Blumengartenhaus

Um 11 Uhr findet in der ständigen Sammlung eine Sonderführung zum Thema "Versteckte Botschaften auf niederländischen Gemälden des 17./18. Jahrhunderts" statt. Treffpunkt: Foyer im Schloß Georgium, Eintritt 3,00 €. / Im Blumengartenhaus können Kinder von 10-17 Uhr mechanische Bilder herstellen. Eine Dokumentation gibt zugleich einen Überblick über die jahrzehntelangen museumspädagogischen Aktivitäten in der Anhaltischen Gemäldegalerie. / Kinder und Erwachsene können die Gemäldesammlung mit dem Detektivspiel erkunden, vor dem Schloß kann Schach oder Boule gespielt werden. Vom Belvedere ist ein Rundblick über den Georgenpark möglich. / Um 15.30 Uhr lädt das Büro Otto Koch im K.I.E.Z. ein in das Fremdenhaus beim Schloß Georgium zu einem Gespräch mit dem Fotografiker Hans-Wolf Kunze.

Veranstaltungsort: Schloss Georgium/ Blumengartenhaus/Fremdenhaus

Sonntag, 11. Juli 2010 | 15.00Uhr | Sonntagsführung




Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die beiden Porträts "Wilhelmine Luise Prinzessin von Anhalt-Bernburg" sowie "Die Kinder Schöning" von Wilhelm Schadow. / Eintritt 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Dessau

Samstag, 19. Juni 2010 | 15.00Uhr | Konzert

Benefizkonzert der Musikschule Dessau-Roßlau


Eintritt 5,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Dessau

15. Juni 2010 - 30. September 2010 | Sonderausstellung

Rom. England
Zwei fotografische Essays von Hans-Wulf Kunze

Im Fremdnehaus beim Schloß Georgium, Ort der graphischen Sammlung der Anhaltischen Gemäldegalerie, sind Fotografien von Hans-Wulf Kunze ausgestellt. Sie entstanden im Rahmen des Programms "Orte/Reisen/Bilder - Kunst in Beziehung zum Georgium" von Büro Otto Koch. Der in Magdeburg lebende Fotograf unternahm 2007 seine erste Reise nach Rom, um auf den Spuren der Begründer des Georgiums das Forum Romanum zu besuchen. 1765 war Prinz Johann Georg mit den anderen Angehörigen des Dessauer Fürstenhofes auf seiner Bildungsreise nach Rom gekommen. Die Ruine des Saturntempels regte an zum Bau der "Römischen Ruine", den sogenannten "Sieben Säulen" am Rand des Georgengartens. 2008 reiste Hans-Wulf Kunze nach England. Hier war ein Ziel der Park von Stowe, dessen Erlebnis die Gründer des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches zu ihren Gestaltungen inspirierte. Hans-Wulf Kunze wählte jeweils 15 Fotografien von jeder Reise aus und stellte sie in festgelegter Anordnung zu einer zweiteiligen Mappe mit dem Titel "Rom.England" - zwei fotografische Esseys" zusammen. Es sind Bilder eines medienerfahrenen Reisenden des 21. Jahrhunderts, der in landschaftlichen und städtischen Räumen nach Bildern sucht, die menschliches Dasein, soziale Wirklichkeit erfahrbar machen. / Öffnungszeit: Di-So 10-17 Uhr (Sa/So nur nach Vereinbarung 0340-613874) / Zum Gartenreichtag am 7. August ist das Fremdenhaus von 10-17 Uhr geöffnet, um 15.30 Uhr wird zum Gespräch mit Hanms-Wulf Kunze geladen.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Graphische Sammlung, Fremdenhaus beim Schloß Georgium

Sonntag, 13. Juni 2010 | 15.00Uhr | Sonntagsführung

Ausgewählte Werke deutscher Malerei des frühen 19. Jahrhunderts


Eintritt 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Freitag, 11. Juni 2010 | 12.00 - 13.30Uhr | Vorträge

Perspektive Wissensstadt
Bild, Kunst und Gestaltung

Im Rahmen der Initiative des Bauhauses Dessau, durch Kooperationen von Bildungs- und Forschungsinstitutionen in Dessau-Rosslau eine "Perspektive Wissensstadt" zu entwickeln, sucht die Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau gemeinsam mit dem Fachbereich Design der Hochschule Anhalt nach Gebieten und Möglichkeiten einer auch für die Bürger und Bürgerinnen der Stadt fruchtbaren Zusammenarbeit. Es sprechen: Prof. Dr. Kai Buchholz , Prof. Brigitte Hartwig und Dr. Norbert Michels.

Veranstaltungsort: Hochschule Anhalt, Gebäude 04, Seminarplatz

Sonntag, 06. Juni 2010 | ab 10.00 UhrUhr | UNESCO Welterbetag mit Finissage

Letzter Tag der Thitz-Ausstellung und Tütenkunstaktion
Vortrag, literarische Parkführung und Künstlerfilme

Anläßlich des UNESCO Welterbetages bietet die Anhaltische Gemäldegalerie folgende Sonderführungen an: 10.00 Uhr - Vortrag von Frau Dr. Schneider (Leipzig) über die Ergebnisse der restauratorischen Voruntersuchung im Schloss Georgium und insbesondere über die teils überraschenden Entdeckungen der ursprünglichen Raumfarbigkeit: "Neues vom Georgium - Ergebnisse zur historischen Gestaltung des Schlosses" / 17.00 Uhr - "Literarische Führung vom Fürstendenkmal bis zum Vasenhaus" mit Edeltraut Dettmar // Während der Finissage der Sonderausstellung, ab 16.00 Uhr in der Orangerie beim Schloß Georgium werden die von Thitz und Tobias Sandberger produzierten Künstlerfilme, "the message" (1990), "manage" (1997) sowie "Das Buch des Eremiten" vorgeführt. / Am Ende der Veranstaltung können alle Bürger und Bürgerinnen, die an der Aktion "Wir bauen eine Stadt aus Tüten" teilgenommen haben, ihre selbstgestalteten Tüten zurückerhalten. Die Tütenkunstaktion wird für den "Offenen Kanal" dokumentiert. Im Rahmen dieser Aufzeichnung haben die Teilnehmer der Tütenkunstaktion die Gelegenheit Inhalt und Anliegen der von ihnen gestalteten Tüten kommentieren.

Veranstaltungsort: Schloß, Orangerie und Park Georgium

Sonntag, 06. Juni 2010 | ab 10.00Uhr | Programm zum Welterbetag

Führungen in der Anhaltischen Gemäldegalerie und im Georgenpark, Ausstellungsfinissage in der Orangerie beim Georgium


16.00 Uhr: Die Finissage zur Ausstellung „Thitz – Kunstaktion Tütenstadt“ bietet letztmalig Gelegenheit, die inzwischen auf nahezu 2000 Tüten angewachsene Tütenstadt zu besichtigen. Teilnehmer der Tütenaktion können am Ende der Veranstaltung die von ihnen gestalteten Tüten zurückerhalten. Während der Finissage werden die von Thitz und Thomas Sandberger produzierten Filme „the message“ (1990), „manage“ (1997) sowie „Das Buch des Eremiten“ (2004) vorgeführt. Die Tütenaktion wird für den „Offenen Kanal“ dokumentiert. Im Rahmen dieser Aufzeichnung können die Teilnehmer der Tütenaktion Inhalt und Anliegen der von ihnen gestalteten Tüten kommentieren.-------------------------------------------------Programm zum Welterbetag: 10.00 Uhr: Sonderführung in der Anhaltischen Gemäldegalerie zum Thema „Neues vom Georgium – Ergebnisse zur historischen Gestaltung des Schlosses“ mit Dr. Sabine Schneider (Leipzig) / 10 – 17 Uhr: Detektivspiel für Kinder und Erwachsene, Schach oder Boulespiel vor dem Schloß / Öffnung des Belveder / -----------------------------------------------17.00 Uhr: Spaziergang durch den Georgengarten unter dem Motto „Poetische Erleuchtungen zwischen Fürstendenkmal und Vasenhaus“: Das Georgium ist neben den Wörlitzer Anlagen der größte Park des Dessau-Wörlitzer Gartenreichs, mit dem sich der jüngere Bruder Des Fürsten Leopold III. Friedrich Franz, Johann Georg Prinz von Anhalt Dessau, selbst ein Denkmal geschaffen hat. Der besondere Anlaß dieser Führung ist die Aufnahme des Dessau-Wörlitzer Gartenreichs vor 10 Jahren in das UNESCO Weltkulturerbe sowie der Baubeginn des Georgengartens vor 230 Jahren.Allerdings ist nur ein vergleichsweise kleiner Bereich Gegenstand des literarischen Spazierganges, der durch die empfindsam-philosophischen Gartenpartien führt. Denn jedes einzelne Gartenbild zwischen dem Denkmal des Fürsten Franz und dem Vasenhaus, von August Rode 1796 in seinem Parkführer beschrieben, birgt einen Ideenreichtum und eine Ausdruckskraft in sich, deren Wiederentdeckung durchaus spannend ist. Von den Anfängen menschlicher Kultur bis zur Gegenwart (des Prinzen um 1800) führt die Reise. Berichtet wird beispielsweise von der Symbolkraft des Widders in der Antike. Markante Gartendetails erzählen von der Vergänglichkeit allen irdischen Seins, aber auch von einem neuen hoffnungsfrohen Natur- und Weltgefühl, das den Wanderer beim Anblick des „fröhlichen“ Vasenhauses besonders stark empfand. Und es wird auch eine Antwort geben auf die Frage: Wer war Taube? / Bei schönem Wetter wird es zum Ausklang des Abends eine kleine Stärkung am Blumengartenhaus geben. / Treffpunkt Schloß Georgium, Kosten 4.00 €.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie, Orangerie beim Georgium und Georgenpark

Dienstag, 01. Juni 2010 | 15.00Uhr | Kunstkurs für Kinder von 8-9 Jahren

Balthasar van der Ast und sein Blumenstilleben



Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Freitag, 21. Mai 2010 | 14.00Uhr | Kunst mit Muße und Kaffee

Ausgewählte Werke deutscher Malerei des frühen 19. Jahrhunderts


Eintritt 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Donnerstag, 20. Mai 2010 | 10.00Uhr | Kunstbetrachtung für Senioren

Ausgewählte Werke deutscher Malerei des frühen 19. Jahrhunderts


Eintritt 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Sonntag, 09. Mai 2010 | 15.00Uhr | Sonntagsführung

Städtebilder - damals und heute.
Von der ständigen Sammlung zur Thitz-Ausstellung

Die Sonntagsführung mit Dr. Norbert Michels widmet sich Städtedarstellungen der alten Malerei in der ständigen Sammlung und Städtebildern heutiger "Megacities" in der derzeitigen Sonderausstellung von Thitz. / Eintritt: 3,-/2,- €

Veranstaltungsort: Schloss Georgium / Orangerie

Montag, 03. Mai 2010 | 17.30Uhr | Podiumsdiskussion

Dialogreihe "Podium für die Kunst"


Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung zu Beginn dieses Jahres wird die Dialogreihe „Podium für die Kunst“ fortgesetzt. Am 3. Mai steht das Engagement der Kunstvereine und der Galerien in Sachsen-Anhalt im Mittelpunkt der Diskussion, die Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz gemeinsam mit Vertretern der Kunstvereine und der Presse ab 17.30 Uhr in der Orangerie beim Schloss Georgium führen wird. Mitveranstalter ist der Anhaltische Kunstverein Dessau.„Podium für die Kunst“ ist eine vom Kultusminister initiierte Dialogreihe, die im Verlauf dieses Jahres fortgeführt wird und zum Ziel hat, Vertreter von Kunst und Kultur der Gegenwart miteinander ins Gespräch zu bringen sowie Perspektiven der zeitgenössischen Kunst aufzuzeigen. / Wie stellt sich die Entwicklung in Sachsen-Anhalt dar? Gibt es hier Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Besonderheiten im Vergleich zu anderen Bundesländern? Diese und ähnliche Fragen werden ab 17.30 Uhr in der Orangerie beim Schloss Georgium an das „Podium für die Kunst“ gestellt.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

25. April 2010 - 06. Juni 2010 | Sonderausstellung

Thitz - Städtebilder Thitz - Tütenkunstaktion
Ein Beitrag der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau zur IBA 2010

Thitz erfasst in seinen Gemälden die schreiend bunte, reizüberflutete Welt der "Megacities" von heute. Menschen werden in den Straßenschluchten mitgerissen vom Tempo des Verkehrs, leben isoliert zurückgezogen in Fensterhöhlen oder heben förmlich ab in trotziger Selbstbehauptung. / Die Atmosphäre wird überlagert durch ein Gewirr von Botschaften und Zeichen, die im "Cyberspace" umherschwirren und die gnadenlose Beschleunigung des Lebens und der Kommunikation nochmals verstärken. / In dieser Welt eines unüberschaubaren, simultanen Geschehens ist ein direkter Dialog und ein Miteinander von Menschen nicht mehr auszumachen. Die hier und da anklingende Traurigkeit oder Einsamkeit von Menschen wird jedoch überwunden durch hoffnungsfrohe Parolen, die ebenso traditionelle Werte in Erinnerung rufen, als auch ökologisches Bewusstsein einfordern. Die Apokalypse birgt die positive Vision neuer Chancen: „The future is now!“ / Eröffnet wird die Ausstellung am 24. April 2010, um 18 Uhr in der Orangerie des Schlosses Georgium. // Im Rahmen der Ausstellung veranstaltet Thitz, wie schon in zahlreichen Städten des In- und Auslandes, ein interaktives Tütenprojekt: 5000 Papiertüten werden an Bürger und insbesondere auch an Schüler der Stadt verteilt, mit der Aufforderung, diese zum Thema "Stadt" persönlich zu gestalten oder mit entsprechenden Gegenständen zu füllen. Nach dem Motto: "Wir bauen unsere Stadt aus Tüten" - werden die von den Bürgern zurückkommenden Tüten zu einer großen Rauminstallation in der Orangerie des Schlosses Georgium angeordnet. Das Publikum schafft somit gemeinsam mit dem Künstler eine große "soziale Plastik". Zur Teilnahme an diesem Projekt ist jedermann eingeladen. Die Tüten sind in der Anhaltischen Gemäldegalerie erhältlich; auf Wunsch werden sie auch zugesandt. Abgabetermin für die Tüten ist der 21. April 2010. Nach der Ausstellung erhalten die Teilnehmer die von ihnen gestalteten Tüten und deren Inhalt zurück. / Eröffnet wird die Ausstellung am 24. April, um 18 Uhr in der Orangerie beim Schloß Georgium.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Samstag, 24. April 2010 | 15.30Uhr | Klaviermusik im Georgium

Vadim Chaimovich (Frankfurt am Main) spielt Werke von Liszt, Chopin u.a.



Veranstaltungsort: Festsaal des Schlosses Georgium

Samstag, 17. April 2010 | 15.30Uhr | Konzert

Kammerkonzert des Anhaltischen Theaters
mit Werken von Gál, Chopin, Clara und Robert Schumann


Veranstaltungsort: Festsaal des Schlosses Georgium

Freitag, 16. April 2010 | 14.00Uhr | Kunstbetrachtung

Kunst mit Muße und Kaffee
Die Allegorie der Fünf Sinne in der Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts

Eintritt 3,00 €

Veranstaltungsort: Schloss Georgium

Donnerstag, 15. April 2010 | 10.00Uhr | Seniorenveranstaltung

Kunstbetrachtung für Senioren
Die Allegorie der Fünf Sinne in der Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts

Eintritt 3,00 €

Veranstaltungsort: Schloss Georgium

Dienstag, 13. April 2010 | 15.00Uhr | Kinderveranstaltung

Kunstkurs für Kinder von 8 - 9 Jahren



Veranstaltungsort: Blumengartenhaus

Sonntag, 11. April 2010 | 15.00Uhr | Galerieführung

Sonntagsführung
Die Allegorie der Fünf Sinne in der Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts

Eintritt 3,00 €

Veranstaltungsort: Schloss Georgium

26. März 2010 - 24. Oktober 2010 | Sonderausstellung

Videoinstallation von Judith Haman
Alte Kunst im Dialog mit Gegenwartskunst

Im Spannungsbogen der Begriffe „Bilder. Sehen“ hat Büro Otto Koch 2009/10 Künstler aus Halle, Berlin, Köln, Hamburg, Stuttgart, Nijmegen u.a. nach Dessau eingeladen, damit sie die Anhaltische Gemäldegalerie kennen lernen und mit ihren jeweils eigenen Interessen und Arbeitsweisen darauf reagieren. / Im Sommer 2009 hat die Hamburger Künstlerin Judith Haman die großformatige Reproduktion eines Bildes aus der Dessauer Sammlung in die Situation einer belebten Einkaufsstraße in Hamburg-Altona eingebracht. / "Anbetung der Könige", Antwerpen 1520, Herkunft unbekannt / Das Bild schaut von der Fensterscheibe eines leerstehenden Kaufhauses in die Straße. / Die Architektur des Gebäudes steht nun in Zusammenhang mit diesem Bild. / Dieses Bild hängt hier nicht zu Werbezwecken für Düfte und Essenzen, wie man vielleicht vermuten könnte, sondern es schaut in seiner Konzentration der dargestellten Personen nur in sich selbst hinein. / Die dargestellten Personen, die nichts mit der Außenwelt gemein haben, bleiben beschäftigt mit ihrer Sache. / Während die vorbeifahrenden Radfahrer, die Passanten, die im Eissalon Sitzenden ihre Zeit verfolgen, bleibt dieses Bild in Zeit. damals und heute. Die dokumentierende Videoinstallation bringt mit kurzer Rast das Heute in das jahrhundertwährende Miteinander der Museumsexponate und hinterfragt die behauptete, gottgegebene Zeitlosigkeit des 16. Jahrhunderts.> (J.H.) / Das Programm "Bilder.Sehen" von Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V. wird gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt und der Stadt Dessau.

Veranstaltungsort: Schloss Georgium

Freitag, 19. März 2010 | 14.00Uhr | Seniorenveranstaltung

Kunst mit Muße und Kaffee
Tischbeins "Modell" Amalie Erbprinzessin von Anhalt-Dessau

Eintirtt 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Donnerstag, 18. März 2010 | 10.00Uhr | Seniorenveranstaltung

Kunstbetrachtung für Senioren
Tischbeins "Modell" Amalie Erbprinzessin von Anhalt-Dessau

Eintritt 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Samstag, 13. März 2010 | 15.30Uhr | Klaviermusik im Georgium

Kammerkonzert mit Prof. Gregor Weichert (Münster)


Es erklingen Werke von Friedrich Schubert, Robert Schumann und Frédéric Chopin. / Karten: 13,50 €, erm. 10,50 €.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Dessau Schloß Georgium

Sonntag, 07. März 2010 | 15.00Uhr | Sonderführung

Sonntagsführung
Pflanzen und deren Symbolik in der Malerei

Eintritt 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Freitag, 19. Februar 2010 | 14.00Uhr | Seniorenveranstaltung

Kunst mit Muße und Kaffee
Winter in der Malerei

Eintritt 3,00 €.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Donnerstag, 18. Februar 2010 | 10.00Uhr | Seniorenveranstaltung

Kunstbetrachtung für Senioren
Winter in der Malerei

Eintritt 3,00 €.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Sonntag, 14. Februar 2010 | 15.00Uhr | Sonntagsführung

Winter in der Malerei


Eintritt 3,00 €.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie, Schloß Georgium

Sonntag, 31. Januar 2010 | 16.00Uhr | Finissage zur Kolbe-Jubiläumsausstellung

Carl Wilhelm Kolbes Schriften - Eine Lesung


Am letzten Tag der Sonderausstellung "Carl Wilhelm Kolbe - Künstler, Philologe, Patriot" findet noch einmal im Festsaal des Schlosses Georgium eine Lesung aus Kolbes Briefen und Schriften statt.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Festsaal

Donnerstag, 28. Januar 2010 | 19.00 Uhr | Vortrag zur Kolbe-Jubiläumsausstellung

Carl Wilhelm Kolbe und Georg Forster


Ein Vortrag von Dr. Jörn Garber, Interdisziplinäres Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Festsaal

Donnerstag, 21. Januar 2010 | 19.00Uhr | Begleitvortrag zur Kolbe-Jubiläumsausstellung

Historische Wertung und Darstellung der Eichen im Gartenreich Dessau-Wörlitz


Ein Vortrag von Dr. Lutz Reichhoff, Dessau

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Festsaal

Samstag, 16. Januar 2010 | 14.30Uhr | Begleitveranstaltung zur Kolbe-Jubiläumsausstellung

Eichen von Carl Wilhelm Kolbe im Georgenpark?


Im Rahmen der Sonderausstellung "Carl Wilhelm Kolbe - Künstler, Philologe, Patriot" führt Michael Weninger, Leiter des Betreuungsforstamtes Dessau, eine forstkundliche Wanderung im Georgenpark durch.

Veranstaltungsort: Georgenpark - Treffpunkt: Orangerie beim Schloß Georgium

Donnerstag, 07. Januar 2010 | 18.00Uhr | Begleitveranstaltung zur Kolbe-Jubiläumsausstellung

Carl Wilhelm Kolbes Schriften - Eine Lesung


Im Rahmen der Sonderausstellung "Carl Wilhelm Kolbe - Künstler, Philologe, Patriot" findet im Festsaal des Schlosses Georgium eine Lesung aus Kolbes Briefen und Schriften statt.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Festsaal

02. Januar 2010 - 19. März 2010 | Sonderausstellung


Kunst der Gegenwart in der Gemäldegalerie

Vor einem Fenster im Erdgeschoss, zwischen Landschaftsgemälden des 19. Jahrhunderts ist ein Videoloop zu sehen. Der Monitor steht auf einem Sockel, auf dessen Vorder- und Seitenflächen drei Textzeilen zu lesen sind: / gleichzeitig / ich sehe die Entfernung / und erinnere die Nähe / . Das Video zeigt nebeneinandergestellt zwei Aufnahmen des Georgengartens, vom gleichen Standort aufgenommen, doch in jeweils entgegengesetzter Blickrichtung. Im Park kann man diese Ansichten nicht gleichzeitig wahrnehmen. Die linke Hälfte bewegt sich langsam, unter Bäumen vorbei, die Wiese durchschreitend, geradeaus in die Tiefe, wo nach kurzer Weile das Blumengartenhaus zu sehen ist. Zufällige Passanten, Sonne, Wind, die Blätter fallen einzeln. Die Kamerafahrt führt zurück bis zum Anfang der virtuellen Reise. Nach kurzem Innehalten tunnelt sich nun das Pendant durch den Park in die Gegenrichtung und fokussiert den Ionischen Tempel, der im Rücken des Betrachters liegt. Die Ansichten transformieren sich jeweils durch ihre irritierende gemeinsame Präsenz, durch das Widerspiel zwischen dem ruhenden und dem sich bewegenden Bild. Annäherung und Entfernung, Erinnerung an Gesehenes und je neue Ansicht verschränken sich zu immer neuen, unbekannten Einblicken in die Gartenanlage, in das Außen und Innen der Architektur und der Bilder der Galerie. Eine in sich selbst begründete und geschlossene neue Wirklichkeit entsteht. Anna Tretter, geboren 1956 in Kirchzell/Odenwald, studierte Kunst an den Akademien in Stuttgart und München. Seit 2004 leitet die an der Universität in Kosice/Slowakei das Studio Neue Medien/Bildende Kunst. Ihre ortsbezogene Installation gehört zum Programm „Bilder.Sehen“ von Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V., das Kunst der Gegenwart in Beziehung zum Georgium bringt, gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt, der Stadt Dessau-Roßlau und wurde unterstützt vom Offenen Kanal Dessau.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Dessau

01. Januar 2010 - 02. Januar 2011 | Sonderausstellung

Anna Tretter
Kunst der Gegenwart in der Anhaltischen Gemäldegalerie

Vor einem Fenster im Erdgeschoss, zwischen Landschaftsgemälden des 19. Jahrhunderts ist ein Videoloop zu sehen. Der Monitor steht auf einem Sockel, auf dessen Vorder- und Seitenflächen drei Textzeilen zu lesen sind: / gleichzeitig / ich sehe die Entfernung / und erinnere die Nähe / . Das Video zeigt nebeneinandergestellt zwei Aufnahmen des Georgengartens, vom gleichen Standort aufgenommen, doch in jeweils entgegengesetzter Blickrichtung. Im Park kann man diese Ansichten nicht gleichzeitig wahrnehmen. Die linke Hälfte bewegt sich langsam, unter Bäumen vorbei, die Wiese durchschreitend, geradeaus in die Tiefe, wo nach kurzer Weile das Blumengartenhaus zu sehen ist. Zufällige Passanten, Sonne, Wind, die Blätter fallen einzeln. Die Kamerafahrt führt zurück bis zum Anfang der virtuellen Reise. Nach kurzem Innehalten tunnelt sich nun das Pendant durch den Park in die Gegenrichtung und fokussiert den Ionischen Tempel, der im Rücken des Betrachters liegt. Die Ansichten transformieren sich jeweils durch ihre irritierende gemeinsame Präsenz, durch das Widerspiel zwischen dem ruhenden und dem sich bewegenden Bild. Annäherung und Entfernung, Erinnerung an Gesehenes und je neue Ansicht verschränken sich zu immer neuen, unbekannten Einblicken in die Gartenanlage, in das Außen und Innen der Architektur und der Bilder der Galerie. Eine in sich selbst begründete und geschlossene neue Wirklichkeit entsteht. Anna Tretter, geboren 1956 in Kirchzell/Odenwald, studierte Kunst an den Akademien in Stuttgart und München. Seit 2004 leitet die an der Universität in Kosice/Slowakei das Studio Neue Medien/Bildende Kunst. Ihre ortsbezogene Installation gehört zum Programm „Bilder.Sehen“ von Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V., das Kunst der Gegenwart in Beziehung zum Georgium bringt, gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt, der Stadt Dessau-Roßlau und wurde unterstützt vom Offenen Kanal Dessau.

Veranstaltungsort: Schloss Georgium

Freitag, 18. Dezember 2009 | 14.00Uhr | Kunst mit Muße und Kaffee

Führung durch die Sonderausstellung "Carl Wilhelm Kolbe - Künstler, Philologe, Patriot"


Eintritt 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Donnerstag, 17. Dezember 2009 | 10.00Uhr | Kunstbetrachtung für Senioren

Führung durch die Sonderausstellung "Carl Wilhelm Kolbe - Künstler, Philologe, Patriot"


Eintritt 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Sonntag, 13. Dezember 2009 | 15.00Uhr | Sonntagsführung

Führung durch die Jubiläumsausstellung "Carl Wilhelm Kolbe - Künstler, Philologe, Patriot"


Eintritt: 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Donnerstag, 10. Dezember 2009 | 19.00Uhr | Vortrag

Erste Ergebnisse des Getty-Forschungsprojektes zu den deutschen Handzeichnungen des 15. und 16. Jahrhunderts
Ein Forschungsbericht von Georg Dietz und Dr. Guido Messling

Durch die großzügige Förderung der Getty-Foundation (Los Angeles) ist die Anhaltische Gemäldegalerie Dessau in der Lage, ihre besonders wertvollen Bestände der deutschen Handzeichnungen des 15. und 16. Jahrhunderts wissenschaftlich zu erschliessen. Seit nunmehr einem Jahr arbeiten der Kunsthistoriker Dr. Guido Messling und der Papierrestaurator Georg Dietz an diesem Projekt. In ihrem Vortrag stellen sie erste Ergebnisse ihrer Recherchen vor. Viele Handzeichnungen können nun eindeutig dem Werk bedeutender Meister zugeordnet werden; neue technische Untersuchungsmethoden haben die kunsthistorischen Erkenntnisse abgesichert.

Veranstaltungsort: Festsaal im Schloss Georgium

Donnerstag, 03. Dezember 2009 | 18.00Uhr | Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung

Carl Wilhelm Kolbes Schriften - Eine Lesung


Im Rahmen der Sonderausstellung "Carl Wilhelm Kolbe - Künstler, Philologe, Patriot" findet im Festsaal des Schlosses Georgium eine Lesung aus Kolbes Briefen und Schriften statt.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Festsaal

Dienstag, 01. Dezember 2009 | 15.00Uhr | Kunstkurs für Kinder von 8-9 Jahren




Noch einmal stehen die Farben des Herbstes im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

28. November 2009 - 31. Januar 2010 | Sonderausstellung

Carl Wilhelm Kolbe d. Ä. - Künstler, Philologe, Patriot
Jubiläumsausstellung

Carl Wilhelm Kolbe (1759-1835) - der sog. Eichen-Kolbe - ist eine der schillerndsten Persönlichkeiten der deutschen Kunst um 1800. Der einst am berühmten Basedowschen Philanthropin in Dessau tätige Künstler ist zunächst durch die Idyllen des berühmten Schweizer Maler-Poeten Salomon Gessner bekannt geworden, dessen Gouachen er kongenial in Radierungen umgesetzt hat. Doch er ging mit seinem eigenen künstlerischen Schaffen weit über die ausgetretenen Pfade der arkadischen Idylle hinaus. Neben seinen eindrucksvollen Baumdarstellungen - inspiriert durch die Auenlandschaft des Gartenreiches Dessau-Wörlitz - überrascht Kolbe durch die Darstellung einer sich verselbständigenden, hypertrophen Natur. Die paradiesische Welt Arkadiens taucht Kolbe in eine üppige Vegetation. In ihr leben friedliche und liebeshungrige Faune und Nymphen, aber auch eher kämpferisch und aggressiv eingestellte Titanen und melancholische Frauengestalten. Den ewigen Zyklus des Werdens und Vergehens der Natur schildert Kolbe ebenso mit erotischen wie mit skurril-bedrohlichen Fantasien. Mit den nahezu surrealen Szenerien weist seine Malerei durch Überwindung der Schemata klassischer Landschaftsauffassung in Richtung der Moderne. Seine wegweisende Formensprache fand eine Fortsetzung im Werk von Blechen und Böcklin und scheint selbst in den surrealen Waldbildern eines Max Ernst erneut aufzuscheinen. Kolbe erweist sich als ein ausgesprochen moderner Künstler, der weit über seine eigene Epoche hinausgewiesen hat. In unserer heutigen Zeit, in der die Natur mehr und mehr bedroht erscheint, gewinnen Kolbes Szenerien einer urwüchsigen, starken Fauna und Flora erneut eine zusätzliche, beeindruckende Sinndimension. / Ausstellungseröffnung: 28. November 2009, um 18 Uhr im Festsaal der Anhaltischen Gemäldegalerie / Öffnungszeiten Di - So 10-17 Uhr / Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit zahlreichen Aufsätzen von in- und ausländischen Autoren (320 Seiten mit ca. 260 Abbildungen) zum Preis von 29,00 € (während der Ausstellung).

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Samstag, 31. Oktober 2009 | 15.30Uhr |

Kammerkonzert des Anhaltischen Theaters



Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

28. Oktober 2009 - 27. März 2011 | Sonderausstellung

Almut Glinin
Dialog mit Kunst der Gegenwart

Als Tondo (lat.) bezeichnet man ein Bild von kreisförmigem Format. Zwei solcher Rundformate findet man im Raum mit flämischer Landschaftsmalerei. Jacob Grimmer (Antwerpen um 1525 - um 1590) malte diese aus der Vogelperspektive gesehene Landschaften, die eine Sommer- und eine Winterszene darstellen. Im gleichen Raum zeigt Almut Glinins "Tondo" dem Betrachter ebenfalls das Bild einer Landschaft: Himmel, Bäume, ein Gebäude. Man entdeckt es gleich nach Betreten des Ausstellungsraumes, im Fenster. Vor das Fenster ist ein mit Künstlerleinwand bespannter Holzrahmen gesetzt. In dieser Fläche gibt es eine runde Öffnung zum Tageslicht. Hier ist ein Hohlzylinder eingebaut, innen mit Spiegelfolie ausgekleidet. In diesem Rohr steht eine wassergefüllte Glaskugel. Reflektion und Spiegelung erzeugen hier ein Bild, das sich mit dem natürlichen Licht, mit Wetter, Tages- und Jahreszeit ändert. Im Herbst erschien wie durch Zauberhand ein Bild der neben dem Schloß Georgium gelegenen Parklandschaft mit dem Blumengartenhaus. Im Winter ließ die vereiste Fensterscheibe ein abstraktes Lichtbild entstehen. Almut Glinin thematisiert hier den Zusammenhang von Bild und Wirklichkeit, von Innen- und Außenraum, von Museum und Außenwelt. Die Installation ist Teil des Programms "Bilder.Sehen" von Büro Otto Koch im K.I.E.z. e.V., gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt, und die Stadt Dessau.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Dessau

Freitag, 16. Oktober 2009 | 14.00Uhr | Seniorenveranstaltung

Kunst mit Muße und Kaffee


Teilnahmegebühr 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Donnerstag, 15. Oktober 2009 | 10.00Uhr | Seniorenveranstaltung

Kunstbetrachtung für Senioren


Teilnahmegebühr 3,00

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

10. Oktober 2009 - 22. November 2009 | Sonderausstellung

Rosemarie Bertram. Bilder der Winterreise


"Vielen meiner Bilder liegen Themen wie Rückzug und Stille zugrunde. Ein Thema, welches die Dichtung Wilhelm Müllers wie keine andere wiedergibt. Der Prozess des "Stirb und werde" ("Frühlingstraum"), der Wandlung und Entwicklung bildete mein Hauptanliegen in der Verarbeitung dieses großen Zyklus. Für meine Arbeiten bedeutet dies die Konzentration auf das Wesentliche: Reduzierung der Farben und die konsequente Verwendung von Struktur und Materialien, die in ihrer Kälte, wie sie dem Seelenzustand des Wanderers der "Winterreise" entsprechen, eingesetzt werden." / Am 22.11. findet um 10.30 Uhr im Fremdenhaus die Finissage statt.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Fremdenhaus

Freitag, 09. Oktober 2009 | 19.30Uhr | Sonderausstellung

Rosemarie Bertram "Bilder der Winterreise"
Ausstellungseröffnung

Die Eröffnung der Ausstellung findet statt im Rahmen des Symposiums "...dass ich den Sorgen der Existenz und Nahrung enthoben bin..." Wilhelm Müllers Lebens- und Arbeitswelten, das von der Internationalen Wilhelm-Müller-Gesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Dessau-Roßlau vom 9. bis 11. Oktober in Dessau-Roßlau ausgerichtet wird.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Fremdenhaus

Dienstag, 06. Oktober 2009 | 15.00 Uhr | Kinderveranstaltung

Kunstkurs für Kinder von 8-9 Jahre



Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Sonntag, 04. Oktober 2009 | 16.00Uhr | Exklusive Parkführung




Die Führung findet im Rahmen der Initiative “Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert“ statt: Edeltraut Dettmar schlüpft in die Rolle von Christiane Amalie, Erbprinzessin von Anhalt-Dessau (1744-1846) und nimmt ihre Gäste mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Die Prinzessin und ihre Gäste begeben sich auf eine „geruhsame Reise des Herzens auf der Suche nach der Natur, nach Gestalt gewordenen Reiseerinnerungen und empfindsamen Gartenszenen“. Wissenswertes zum Georgium und seinem Bauherren, Prinz Hans Jürge, wird bereichert durch Zitate aus Briefen und Tagebüchern der Zeit um 1800 sowie lyrische Dichtung, beispielsweise von Gleim, Goethe, Matthisson, Eichendorff und Shakespeare. Dazu werden kleine Musikeinlagen Illusionen von einem Ausflug in arkadische Gefilde suggerieren. Der etwa 2-stündige Rundgang durch den Georgengarten endet bei einem Glas Sekt und Musik und Kerzenschein am Blumengartenhaus im Park. Treffpunkt ist um 16 Uhr das Schloß Georgium. In der Teilnahmegebühr von 7 € ist ein Glas Sekt oder Saft enthalten.

Veranstaltungsort: Georgengarten: Treffpunkt Schloß Georgium

Sonntag, 04. Oktober 2009 | 16.00Uhr | Parkführung

"Wanderer dir zur Lust"
Ein romantischer Abendspaziergang durch den Georgengarten mit musikalischer Begleitung

Zum letzten Mal lädt die Erbprinzessin Christiane Amalie, alias Edeltraut Dettmar, ein zu einem Spaziergang durch empfindsame Gartenszenen und Gestalt gewordene Reiseerinnerungen. Wissenswertes zum Georgium und seinem Bauherrn, Prinz Hans Jürge, wird bereichert durch Zitate aus Briefen und Tagebüchern der Zeit um 1800 sowie Lyrik von damals und heute.Kleine Musikeinlagen werden Illusionen von einem Ausflug in arkadische Gefilde suggerieren.Der etwa 2-stündige Rundgang endet bei Kerzenschein und einem Glas Sekt am Blumengartenhaus. / Treffpunkt: Schloß Georgium / Teilnahmegebühr: 7,00 €.

Veranstaltungsort: Georgengarten

Samstag, 05. September 2009 | 10.00Uhr | Exklusive Parkführung




Die Führung findet im Rahmen der Initiative “Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert“ statt: Edeltraut Dettmar schlüpft in die Rolle von Christiane Amalie, Erbprinzessin von Anhalt-Dessau (1744-1846) und nimmt ihre Gäste mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Die Prinzessin und ihre Gäste begeben sich auf eine „geruhsame Reise des Herzens auf der Suche nach der Natur, nach Gestalt gewordenen Reiseerinnerungen und empfindsamen Gartenszenen“. Wissenswertes zum Georgium und seinem Bauherren, Prinz Hans Jürge, wird bereichert durch Zitate aus Briefen und Tagebüchern der Zeit um 1800 sowie lyrische Dichtung, beispielsweise von Gleim, Goethe, Matthisson, Eichendorff und Shakespeare. Dazu werden kleine Musikeinlagen Illusionen von einem Ausflug in arkadische Gefilde suggerieren. Der etwa 2-stündige Rundgang durch den Georgengarten endet bei einem Glas Sektund Musik am Blumengartenhaus im Park. Treffpunkt ist um 10 Uhr das Schloß Georgium. In der Teilnahmegebühr von 7 € ist ein Glas Sekt oder Saft enthalten. Letzter Führungstermin: 4. Oktober, 16.00 Uhr.

Veranstaltungsort: Georgengarten: Treffpukt Schloß Georgium

Sonntag, 09. August 2009 | 10 - 17Uhr | Verkaufsausstellung

SCHACHTELWERK - Verkaufsausstellung


Sommermarkt - Schönes aus Papier

Veranstaltungsort: Blumengartenhaus neben dem Schloß Georgium

Samstag, 08. August 2009 | 10 - 17 Uhr | Sommerfest

Gartenreichtag 2009
Programm der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau

15.30 Uhr: "Highlights der Anhaltischen Gemäldegalerie" - Führung durch die ständige Ausstellung / 10 - 17 Uhr: Das Belvedere des Schlosses Georgium lädt zu einem Rundblick ein / 10 - 21 Uhr: Schachtelwerk, Sommermarkt - Schönes aus Papier, Verkaufsausstellung im Blumengartenhaus neben dem Schloß Georgium (auch am 09.08. von 10 - 17 Uhr) / 10 - 17 Uhr Orangerie: "Dieter Bankert-70", Malerei und Zeichnungen - Ausstellung des Anhaltischen Kunstvereins Dessau e.V. (20.6.-23.8.09) / Zeitgenössische Kunst in der Anhaltischen Gemäldegalerie: Anna Tretter "Linie" + Almut Glinin "Lichtbilder" und "Tondo" - Installationen im Schloß Georgium, Anna Tretter "gleichzeitig" - Video-Projektion im Fremdenhaus, 15.30 Uhr im Fremdenhaus: Gespräch mit Anna Tretter und Dr. Dorothée Bauerle-Willert / 15 - 17 Uhr: Musikalische Impressionen am Schloß Georgium / "Einmal Arkadien und zurück" Rundgang durch den Park (Treffpunkt um 17.00 Uhr beim Restaurant am Georgengarten, 6,- € Teilnehmerbeitrag)/ Bei schönem Wetter kann die Wiese am Schloß Georgium/Nordseite zum Picknick genutzt werden.

Veranstaltungsort: rund um das Schloß Georgium

Samstag, 08. August 2009 | Uhr | Veranstaltungen am Gartenreichtag

Zeitgenössische Kunst


Zeitgenössische Kunst im Schloss Georgium und Fremdenhaus: Zum Gartenreichtag am 8. August 2009 begegnen die Besucher im Schloß Georgium und im Fremdenhaus auch zeitgenössischer Kunst. Im Fremdenhaus, das zum Gartenreichtag von 10 bis 17 Uhr geöffnet ist, wird benachbart zu den historischen Graphiken der Chalkographischen Gesellschaft eine Videoinstallation von Anna Tretter gezeigt. Unter dem Titel "gleichzeitig" bringt die Künstlerin drei Orte des Georgium zueinander in Beziehung und thematisiert dabei unsere Wahrnehmungs- und Erinnerungsprozesse. Um 15.30 Uhr lädt die Künstlerin zum Gespräch im Fremdenhaus ein, beginnend mit einer Einführung zu ihrer künstlerischen Arbeit von Dr. Dorothée Bauerle-Willert. In zwei Räumen der Gemäldesammlung im Schloss Georgium sind zwei Werke von Almut Glinin zu sehen: "Tondo" in einem Fenster und "Lichtbilder" auf einem Tisch. Dabei geht es um Bildprojektionen, deren Qualitäten vom Licht leben und durch Licht entstehen. In verschiedenen Konstellationen brechen und reflektieren Glas, Wasser, Metalle und Tafeln unterschiedlicher Oberflächenwirkung die Lichtstrahlen zu Bilderscheinungen. Diese variieren mit den wechselnden Beleuchtungen und veranschaulichen komplexe Beziehungen zwischen Außenraum und Innenräumen, Standpunkt und Bewegung des Betrachters sowie mit den Gemälden der Sammlung. Almut Glinins Installationen sollen ein Jahr lang in der Gemäldegalerie verbleiben, um mit den Jahreszeiten wechselnde Lichtverhältnisse erlebbar zu machen. Beide Künstlerinnen wurden vom Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V. im Rahmen des für 2009/10 konzipierten Programms "Bilder. Sehen" nach Dessau eingeladen, um in Beziehung zur Sammlung der Anhaltischen Gemäldegalerie ortsbezogene Werke zu entwickeln. Die Projekte werden gefördert durch das Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt und die Stadt Dessau-Roßlau.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie und Fremdenhaus beim Schloß Georgium

Samstag, 08. August 2009 | 15.30Uhr | Kunst der Gegenwart in der Anhaltischen Gemäldegalerie

Anna Tretter "gleichzeitig"
Video-Projektion und Gespräch

Am 8. 8. 2009 (Gartenreichtag) 10 – 17 UhrAnna Tretter „gleichzeitig“Video-Projektion im Fremdenhaus beim Schloß Georgium15.30 Uhr im Fremdenhaus:Gespräch mit Anna Tretter und Dr. Dorothee Bauerle-Willert / Ein Projekt von Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e. V., gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt, Stadt Dessau-Roßlau

Veranstaltungsort: Fremdenhaus beim Schloß Georgium

01. August 2009 - 01. Januar 1970 | Sonderausstellung

Almut Glinin
"Tondo" Installation im Fenster / "Lichtbilder" Tischinstallation

In Almut Glinins Installationen in zwei Räumen der Gemäldesammlung wirken Glas, Wasser, unterschiedlich beschichtete Tafeln (Blattmetall, Steinmehl, Pigmente) mit dem Tageslicht zusammen. Projektionen und simultane Refklexionen veranschaulichen die komplexen Beziehungen zwischen Außenraum un Innenräumen, Standpunkt und Bewegung des Betrachters.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

01. August 2009 - 30. Dezember 2011 | Sonderausstellung

Kunst der Gegenwart in der Anhaltischen Gemäldegalerie
Almut Glinin -

Als Tondo (lat.) bezeichnet man ein Bild von kreisförmigem Format. In der Anhaltischen Gemäldegalerie hängen zwei solcher Rundformate im Raum mit flämischer Landschaftsmalerei. Jacob Grimmer (Antwerpen um 1525 - um 1590) malte diese aus der Vogelperspektive gesehenen Landschaften, die eine Sommer- und eine Winterszene darstellen. Im gleichen Raum zeigt nun Almut Glinins "Tondo" dem Betrachter ebenfalls das Bild einer Landschaft: Himmel, Bäume, ein Gebäude. Man entdeckt es gleich nach Betreten des Ausstellungsraumes, im Fenster. Vor das Fenster ist ein mit Künstlerleinwand bespannter Holzrahmen gesetzt. In dieser Fläche gibt es eine runde Öffnung zum Tageslicht. Hier ist ein Hohlzylinder eingebaut, innen mit Spiegelfolie ausgekleidet. In diesem Rohr steht eine wassergefüllte Glaskugel. Reflexion und Spiegelung lassen hier wie durch Zauberhand ein Bild der neben dem Schloß Georgium gelegenen Parklandschaft mit dem Blumengartenhaus erscheinen. Manchmal fliegt ein Vogel - kopfüber - durch das Bild, verschwindet ... Dieses durch das natürliche Licht erzeugte und sich mit Tages- und Jahreszeit, Wetter und Bewegungen ändernde Bild thematisiert die Zusammenhänge von Bild und Wirklichkeit, von Innen- und Außenraum, von Museum und Außenwelt. Almut Glinin befragt mit "Tondo" die Beziehungen zwischen Material, Licht und unserer visuellen Wahrnehmung in Raum und Zeit mit ähnlichen Mitteln wie in ihrer Installation "Lichtbilder", die seit Sommer 2009 auf einem Tisch im Raum mit Frankfurter Malerei der Goethezeit zu sehen ist. Zwei wassergefüllten Glaskugeln sind Tafeln unterschiedlicher Oberflächenwirkung zugeordnet, die projizierte und reflektierte Lichtbilder erscheinen lassen. Hier verändert sich das Sehen der Bilder zudem in Abhängigkeit von Standpunkt und Bewegung des Betrachters. Die Projekte sind Teil des Programms "Bilder.Sehen" von Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V., gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt, die Stadt Dessau.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Dessau

01. August 2009 - 27. März 2011 | Sonderausstellung

Almut Glinin
Dialog mit Kunst der Gegenwart

"Lichtbilder" von Almut Glinin können die Besucher im Kontext der historischen Kunstwerke entdecken (bis Sommer 2010). Im Raum mit Frankfurter Malerei der Goethezeit inszenierte die Stuttgarter Künstlerin auf einem Tisch ein Stilleben: Glas, Wasser und Tafeln unterschiedlicher Oberflächenwirkung brechen und reflektieren das einfallende Tageslicht zu Bilderscheinungen. Diese variieren mit den wechselnden Beleuchtungen und veranschaulichen komplexe Beziehungen zwichen Außenraum und Innenräumen, Standpunkt und Bewegung des Betrachters sowie mit den Gemälden der Sammlung.Die Installation ist Teil des Programms "Bilder.Sehen" des Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V. 2009/10, gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt und die Stadt Dessau-Roßlau.

Veranstaltungsort: Schloß Georgium

01. August 2009 - 01. Januar 1970 | Sonderausstellung

Almut Glinin "TONDO" Installation im Fenster" und "LICHTBILDER" Tischinstallation
Kunst der Gegenwart in der Anhaltischen Gemäldegalerie

In Almut Glinins Installationen in zwei Räumen der Gemäldesammlung wirken Glas, Wasser, unterschiedlich beschichtete Tafeln (Blattmetall, Steinmehl, Pigmente) mit dem Tageslicht zusammen. Projektionen und simultane Reflexionen veranschaulichen die komplexen Beziehungen zwischen Außenraum und Innenräumen, Standpunkt und Bewegung des Betrachters.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Dienstag, 28. Juli 2009 | 19.30Uhr | Sonderkonzert

Serenaden Abend im Gispy-Stil
mit Geza Hosszu Legocky (Violine) und Thomas Benke (Klavier)

Eintritt 13,00 € / Kinder unter 10 Jahren haben freien Eintritt

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Sonntag, 26. Juli 2009 | 16.00Uhr | Exklusive Parkführung




Die Führung findet im Rahmen der Initiative “Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert“ statt und ist Auftakt der Reihe „Exklusive Parkführung im Georgengarten“: Edeltraut Dettmar schlüpft in die Rolle von Christiane Amalie, Erbprinzessin von Anhalt-Dessau (1744-1846) und nimmt ihre Gäste mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Die Prinzessin und ihre Gäste begeben sich auf eine „geruhsame Reise des Herzens auf der Suche nach der Natur, nach Gestalt gewordenen Reiseerinnerungen und empfindsamen Gartenszenen“. Wissenswertes zum Georgium und seinem Bauherren, Prinz Hans Jürge, wird bereichert durch Zitate aus Briefen und Tagebüchern der Zeit um 1800 sowie lyrische Dichtung, beispielsweise von Gleim, Goethe, Matthisson, Eichendorff und Shakespeare. Dazu werden kleine Musikeinlagen Illusionen von einem Ausflug in arkadische Gefilde suggerieren. Der etwa 2-stündige Rundgang durch den Georgengarten endet bei einem Glas Sektund Musik am Blumengartenhaus im Park. Treffpunkt ist um 16 Uhr das Schloß Georgium. In der Teilnahmegebühr von 7 € ist ein Glas Sekt oder Saft enthalten. Weitere Führungstermine: 5. September, 10.00 Uhr; 4. Oktober, 16.00 Uhr.

Veranstaltungsort: Georgengarten - Treffpunkt Schloß Georgium

Freitag, 17. Juli 2009 | 19.00Uhr | Erlebnisführung




Am 17. Juli laden die acht Städte der Tourismusinitiative „STADTSPRUNG – Städte zwischen Harz und Elbe“ zu einem besonderen Angebot ein. In allen acht Städten finden fast zeitgleich Führungen statt, die sich deutlich vom normalen Stadtführungsangebot unterscheiden. Die Erlebnisführungen sind so gestaltet, daß Einheimische wie Besucher die Städte einmal von einer anderen Seite erleben.In Dessau-Roßlau schlüpft Edeltraut Dettmar in die Rolle von Christiane Amalie, Erbprinzessin von Anhalt-Dessau (1744-1846) und nimmt ihre Gäste mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Die Prinzessin und ihre Gäste begeben sich auf eine „geruhsame Reise des Herzens auf der Suche nach der Natur, nach Gestalt gewordenen Reiseerinnerungen und empfindsamen Gartenszenen“. Wissenswertes zum Georgium und seinem Bauherren, Prinz Hans Jürge, wird bereichert durch Zitate aus Briefen und Tagebüchern der Zeit um 1800 sowie lyrische Dichtung, beispielsweise von Gleim, Goethe, Matthisson, Eichendorff und Shakespeare. Dazu werden kleine Musikeinlagen Illusionen von einem Ausflug in arkadische Gefilde suggerieren. Der etwa 2-stündige Rundgang durch den Georgengarten endet bei einem Glas Sekt, Musik und Kerzenschein am Blumengartenhaus im Park. Treffpunkt ist um 19 Uhr das Schloß Georgium. In der Teilnahmegebühr von 7 € ist ein Glas Sekt oder Saft enthalten. / Die Führung ist auch eine Veranstaltung im Rahmen der Initiative “Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert“ und ist Auftakt der Reihe „Exklusive Parkführung im Georgengarten“. Weitere Führungstermine: 26. Juli, 16.00 Uhr; 5. September, 10.00 Uhr; 4. Oktober, 16.00 Uhr.

Veranstaltungsort: Georgengarten - Treffpunkt Schloß Georgium

Sonntag, 12. Juli 2009 | 15.00Uhr | Sonntagsführung

Christian Georg Schütz - ein Frankfurter Maler der Goethezeit


Eintritt 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

03. Juli 2009 - 01. November 2011 | Sonderausstellung

Anna Tretter
Kunst der Gegenwart in der Anhaltischen Gemäldegalerie

Vor einem Fenster im Erdgeschoss, zwischen Landschaftsgemälden des 19. Jahrhunderts ist ein Videoloop zu sehen. Der Monitor steht auf einem Sockel, auf dessen Vorder- und Seitenflächen drei Textzeilen zu lesen sind: / gleichzeitig / ich sehe die Entfernung / und erinnere die Nähe. / Das Video zeigt nebeneinandergestellt zwei Aufnahmen des Georgengartens, vom gleichen Standort aufgenommen, doch in jeweils entgegengesetzter Blickrichtung. Im Park kann man diese Ansichten nicht gleichzeitig wahrnehmen. Die linke Hälfte bewegt sich langsam, unter Bäumen vorbei, die Wiese durchschreitend, geradeaus in die Tiefe, wo nach kurzer Weile das Blumengartenhaus zu sehen ist. Zufällige Passanten, Sonne, Wind, die Blätter fallen einzeln. Die Kamerafahrt führt zurück bis zum Anfang der virtuellen Reise. Nach kurzem Innehalten tunnelt sich nun das Pendant durch den Park in die Gegenrichtung und fokussiert den Ionischen Tempel, der im Rücken des Betrachters liegt. Die Ansichten transformieren sich jeweils durch ihre irritierende gemeinsame Präsenz, durch das Widerspiel zwischen dem ruhenden und dem sich bewegenden Bild. Annäherung und Entfernung, Erinnerung an Gesehenes und je neue Ansicht verschränken sich zu immer neuen, unbekannten Einblicken in die Gartenanlage, in das Außen und Innen der Architektur und der Bilder der Galerie. Eine in sich selbst begründete und geschlossene neue Wirklichkeit entsteht. Anna Tretter, geboren 1956 in Kirchzell/Odenwald, studierte Kunst an den Akademien in Stuttgart und München. Seit 2004 leitet die an der Universität in Kosice/Slowakei das Studio Neue Medien/Bildende Kunst. Ihre ortsbezogene Installation gehört zum Programm „Bilder.Sehen“ von Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V., das Kunst der Gegenwart in Beziehung zum Georgium bringt, gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt, der Stadt Dessau-Roßlau und wurde unterstützt vom Offenen Kanal Dessau.

Veranstaltungsort: Ständige Sammlung im Schloß Georgium

Freitag, 19. Juni 2009 | 18.00Uhr | Kammerkonzert der Moses-Mendelssohn-Gesellschaft Dessau e.V.

"Vom Sehnen, das nimmer vergeht..."
Lieder von Felix Mendelssohn Bartholdy und Fanny Hensel"

Wir laden herzlich ein zu einem Abend mit der Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy und Fanny Hensel. / Im Jubiläumsjahr des großen Komponisten sollen einige seiner schönsten Lieder und Duette erklingen. / Zugleich wird musikalisch an seine Schwester Fanny erinnert, die, nicht minder begabt, als Komponistin im Schatten ihres berühmten Bruders stand. / Es musizieren: Ingeborg Nielebock, Mezzossopran; Diana Matut, Sopran; Martin Erhardt, Klavier. / Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Sonntag, 14. Juni 2009 | 15.30Uhr | Finissage

Finissage der Sonderausstellung "Colette Deblé. Damenwahl: Die Macht der Frauen - Eine Französin entdeckt Sachsen-Anhalt"


Dr. Elke Stolze stellt das Projekt "FrauenOrte - eine raumgreifende Idee, die verändert" vor. / Musikalische Begleitung: Myra van Campen-Balint (Violine) / Die Ausstellung ist an diesem Tag letztmalig zu besichtigen.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Dessau - Orangerie

Dienstag, 02. Juni 2009 | 15.00Uhr |

Kunstkurs für Kinder von 7-8 Jahren



Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Dessau

Sonntag, 17. Mai 2009 | 10-12 und 14-17 Uhr | Internationaler Museumstag

Familientag in der Anhaltischen Gemäldegalerie


Aktionen für Kinder von 10 – 16.30 Uhr:10 – 16.30 Uhr „Kleine Detektive entdecken die Gemäldegalerie“, 10 – 16.00 Uhr Großer Malwettbewerb unter dem Motto „Endlich Urlaub!“mit Preisverleihung 16.30 Uhr / Aktionen für Kinder und Erwachsene von 10 – 17 Uhr: Malvorlagen und Malstifte für die Kleinsten, Puzzles, Gesellschaftsspiele; Vor dem Schloß - Boule-Spiel, Großes Schachspiel / Öffnung des Belvedere / Führungen für Erwachsene: 11.00 Uhr „Im wunderschönen Monat Mai, als alle Knospen sprangen“ – Pflanzensymbolik in der Malerei ; 14.00 Uhr Das Abenteuer Kunst – Meisterwerke der Anhaltischen Gemäldegalerie ; 15.00 Uhr Führung in der Sonderausstel-lung „Colette Deblé. Damenwahl: Die Macht derFrauen – Eine Französin entdeckt Sachsen-Anhalt“ / Eintritt frei!

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Freitag, 15. Mai 2009 | 14.00 Uhr | Seniorenveranstaltung

Colette Deblé "Damenwahl: Die Macht der Frauen. Eine Französin entdeckt Sachsen-Anhalt"
Kunst mit Muße und Kaffee

Rundgangdurch die Sonderausstellung / Eintritt 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie beim Schloß Georgium

Donnerstag, 14. Mai 2009 | 10.00Uhr | Seniorenveranstaltung

Colette Deblé "Damenwahl - Die Macht der Frauen. Eine Französin entdeckt Sachsen-Anhalt"


Rundgang durch die Sonderausstellung / Eintritt 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie beim Schloß Georgium

Sonntag, 10. Mai 2009 | 15.00 Uhr | Sonntagsführung

Führung durch die Sonderausstellung "Colette Deblé. Damenwahl: Die Macht der Frauen - eine Französin entdeckt Sachsen-Anhalt"


Dr. Norbert Michels stellt die reizvollen Arbeiten der französischen Künstlerin vor. / Eintritt 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie beim Schloß Georgium

Dienstag, 05. Mai 2009 | 15.00Uhr | Kinderveranstaltung

Kunstkurs für Kinder von 7-8 Jahren



Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Samstag, 25. April 2009 | 15.30Uhr | Klaviermusik im Georgium

Piano-Recital mit Thomas Benke


Auf dem Programm stehen Ludwig van Beethovens "Mondscheinsonate" und "Sturmsonate" sowie 24 Préludes von Frédéric Chopin.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

25. April 2009 - 07. Juni 2009 | Sonderausstellung

Colette Deblé
Damenwahl : Die Macht der Frauen. Eine Französin entdeckt Sachsen-Anhalt.

Die französische Künstlerin Colette Deblé beschäftigt sich seit Jahren mit historischen Frauenpersönlichkeiten und deren Darstellungen in der alten Kunst. In einem teils radikalen Verfahren befreit sie die Gestalt von Frauen aus dem Kontext des historischen Bildes und setzt sie als frei schwebende Silhouetten in einen lebendigen Farbraum; hierzu hat sie sich auch intensiv mit den Portrait-Beständen der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau und anderer Sammlungen Sachsen-Anhalts auseinandergesetzt. Der im Prinzip feministische Ansatz ihrer Arbeiten mündet in einer liebevollen Hommage an die Frau und ihre Geschichte, ohne in vordergründige Doktrin und eine dementsprechende Verbissenheit abzugleiten. Das Ausstellungsprojekt entstand in Zusammenarbeit mit der Französischen Botschaft und dem Kulturattaché für deutsch-französische Angelegenheiten in Sachsen-Anhalt.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Freitag, 24. April 2009 | 19.00Uhr | Ausstellungseröffnung

Eröffnung der Sonderausstellung
Colette Deblé - Damenwahl : Die Macht der Frauen. Eine Französin entdeckt Sachsen-Anhalt.

Zur Eröffnung der Ausstellung sind Sie herzlich eingeladen./ Begrüßung: Oberbürgermeister Klemens Koschig, Staatminister Rainer Robra, Kulturattaché Christophe De Winter/ Einführung: Dr. Norbert Michels

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Freitag, 17. April 2009 | 14.00Uhr | Seniorenveranstaltung

Kunst mit Muße und Kaffee


Ausgehend von dem Gemälde "Friederike Prinzessin von Preußen" von Jonann Friedrich August Tischbein werden interessante Details aus dem Leben der Prinzessin referiert. Eintritt 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltishe Gemäldegalerie Schloß Georgium

Donnerstag, 16. April 2009 | 10.00Uhr | Seniorenveranstaltung

Kunstbetrachtung für Senioren


Ausgehend von dem Gemälde "Friederike Prinzessin von Preußen" von Johann Friedrich August Tischbein werden interessante Details aus dem Leben der Prinzessin referiert. Eintritt 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Mittwoch, 15. April 2009 | 19.00Uhr | Lesung und Finissage

Karl Thiele liest klassische Schäferpoesie
von Vergil bis Gessner

Der Schauspieler Karl Thiele beschwört in der Lesung zur Finissage der Sonderausstellung "Arkadien - ein europäischer Traum" noch einmal das Motiv einer verklärten harmonisch-friedvollen Natur, in der die Menschen als Hirten mit ihren Herden in unschuldiger Eintracht leben, lieben, dichten und musizieren. Der Bogen spannt sich dabei von der antiken Schäferdichtung bis zu den Idyllen des Salomon Gessner. Auch der Georgengarten ist nicht ohne arkadische Partien, wie in Rodes Beschreibung nachzulesen ist. Musikalisch wird die Veranstaltung begleitet durch Schüler der Musikschule Dessau-Roßlau. / In diesem Rahmen ist die Ausstellung letztmalig zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort: Orangerie

Dienstag, 07. April 2009 | 15.00Uhr | Kinderveranstaltung

Kunstkurs für Kinder von 7-8 Jahren



Veranstaltungsort:

Sonntag, 05. April 2009 | 15.00Uhr | Sonntagsführung

"Arkadien - ein europäischer Traum"


Rundgang durch die Sonderausstellung. 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Freitag, 03. April 2009 | 19.30Uhr | Sonderkonzert

Showkonzert mit Geza Hosszu-Legocky u.a.


Es erklingen Werke von Ludwig van Beethoven, Maurice Ravel und Robert Schumann.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Donnerstag, 12. März 2009 | 19.00Uhr | Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung

"Druiden in Arkadien"
Ein Vortrag von Dr. habil. Michael Niedermeier

Dr. habil. Michael Niedermeier (Akademie der Wissenschaften, Berlin-Brandenburg) verfolgt an Hand von historischen Geschichtswerken des 17. und 18. Jahrhunderts die ebenso spannenden, wie kuriosen genealogischen Konstruktionen, mit denen sich europäische Herrscherhäuser auf dem Umweg über die sagenumwobenen Druiden von den mythischen Arkadiern hergeleitet haben. Diese zur Legitimierung von Herrschaft dienenden Bezüge auf die Druiden und Arkadier haben zu konkreten Gestaltungsformen in historischen Parkanlagen und nicht zuletzt im Dessauer Georgenpark sowie in den Wörlitzer Anlagen geführt. Die heimischen Gärten des 18.Jahrhunderts sind somit in einem anderen und weiteren Kontext zu sehen, als bei den üblichen üblichen Ableitungen vom englischen Klassizismus.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Sonntag, 01. März 2009 | 10 - 17 Uhr | Kunst im Dialog

Videoarbeit
von Anna Tretter

"Anna Tretters Arbeiten haben mit Raum und mit dem Durchqueren von Räumen zu tun, mit Übergängen, mit Aufenthalten an fremden Orten. Ihre Linie, gezeichnet - oder gescannt, aufgenommen im Zug von Prag nach Dresden auf einem elekronischen Zeichenbrett, gibt ein abstraktes Protokoll einer ihrer Reisen. Sie ist ein Echo auf den Rhythmus des Unterwegs, des sich Einlassens auf das Unbekannte, das in jeder Reise steckt. Die Linie ist eine mediale Erweiterung von Anna Tretters Zeichnungsserien, wo sie im Auto, im Zug oder im Flugzeug ein Blatt Papier auf den Knien hält und die Bewegungen, das bewegt werden selbst protokolliert und die Zeichnung entstehen lässt durch das, was sowieso da ist, die Vibrationen der Hand, die die Stockungen, die Erschütterungen aufnimmt, dem Unterwegssein mit seinen Stauungen, den Knotenpunkten, dem Schlingern folgt." (D. Bauerle-Willert) / Ab März sind die „Aufzeichnungen“ von Anna Tretter in einem Monitor vor einem Fenster im Erdgeschoss, zwischen Landschaftsgemälden des 19. Jahrhunderts zu sehen. Die Werke treten in Wechselwirkung, Beziehungen stellen sich her zu einem gemalten Weg oder Fluss in den historischen Bildern. Mit dem Blick aus dem Fenster spielt der reale Raum des Georgengartens mit: Bewegungen der Spaziergänger oder Radfahrer. Dazu kommt das Gehen oder Innehalten des Betrachters selbst und der anderen Besucher auf ihrem Weg durch die Galerie.Anna Tretters "Linie" gehört zum Programm "Orte/Reisen/Bilder" des Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V., das Kunst der Gegenwart in Beziehung zum Georgenpark und zu den Beständen der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau bringt (gefördert vom Land Sachsen-Anhalt und Lotto Sachsen-Anhalt). Anna Tretter, geboren 1956 in Kirchzell/Odenwald, studierte Kunst an den Akademien in Stuttgart und München. Seit 2004 leitet sie an der Universität in Kosice/Slowakei das Studio Neue Medien/Bildende Kunst.

Veranstaltungsort: Ständige Sammlung im Schloss Georgium

Samstag, 21. Februar 2009 | 15.30Uhr | Kammerkonzert

Klavierkonzert mit Vladimir Valdivia (Stuttgart)


Vladimir Valdiva spielt Werke von Beethoven, Brahms, Mozart und Granados / Eintritt 13,50 € / ermäßigt 10,50 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

21. Februar 2009 - 13. April 2009 | Sonderausstellung

Arkadien - Ein europäischer Traum


Seit der Antike existiert in der europäischen Kultur das Traumbild von Arkadien als einer fiktiven Idealwelt, in der der Mensch als Schäfer mit der Natur in Friede, Muße und Eintracht lebt. Dieser Traum von Arkadien und einem Leben voller Frohsinn und Liebe im Reich der Götter Pan und Apoll wird in der Poesie, Musik und der bildenden Kunst über Jahrhunderte immer wieder neu thematisiert. Im besonderen Maße ist die Landschafts- und Gartenkunst von ihm geprägt. / Die Sehnsucht nach Frieden und der Harmonie des mythischen Lebens in Arkadien ist in ganz Europa anzutreffen. Das Ideal lässt sich vom realen Arkadien auf dem Peloponnes, über die Wege der Astrée im französischen Forez bis hin zu den Parkanlagen in Weimar und Dessau-Wörlitz verfolgen. / Die von der Klassik Stiftung Weimar erstellte didaktische Ausstellung wird bereichert durch Handzeichnungen und Reproduktionsgraphiken arkadischer Landschaften aus Privatbesitz und aus dem Bestand der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau sowie durch historische Bücher aus den Beständen der Anhaltischen Landesbücherei Dessau.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Freitag, 20. Februar 2009 | 18.00Uhr | Ausstellungseröffnung

Arkadien - ein europäischer Traum


Zur Eröffnung der Ausstellung "Arkadien ein europäischer Traum" sind Sie herzlich eingeladen./ Begrüßung: Dr. Norbert Michels / Einführung: Dr. habil. Annette Dorgerloh, Kunstgeschichtliches Seminar der Humboldt-Universität zu Berlin.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Freitag, 20. Februar 2009 | 14.00Uhr | Kunstbetrachtung

Kunst mit Muße und Kaffee


Ausgehend von dem Gemälde von Johann Friedrich August Tischbein wird "Prinzessin Friederike von Preussen" im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen. / Eintritt 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Donnerstag, 19. Februar 2009 | 10.00Uhr | Kunstbetrachtung

Kunstbetrachtung für Senioren


Ausgehend von dem Gemälde von Johann Friedrich August Tischbein wird "Prinzessin Friederike von Preußen" im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen. / Eintritt 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Sonntag, 08. Februar 2009 | 15.00 UhrUhr | Führung

Sonntagsführung in der ständigen Ausstellung


Eintritt 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Sonntag, 11. Januar 2009 | 16.00Uhr | Sonderführung

Rundgang durch die Sonderausstellung "Die Sprache der Dinge"


Auch am letzten Öffnungstag der Sonderausstellung "Die Sprache der Dinge" gibt es noch einmal eine intensive Betrachtung der Stilllebenausstellung, in der manches zur Lebens- und Anschauungsweise der Niederländer des 17. Jahrhunderts erzählt wird. Welchen tieferen Sinn haben Blumen, Notenblätter, Fische, totes Geflügel, Gemüsekörbe oder umgestürzte Krüge auf den Stillleben der Niederländer des 17. Jahrhunderts, und was hat es mit Begriffen wie „Trompe-l’oeil“ oder „Vanitas“ auf sich. Dieses und vieles mehr ist zu erfahren. Als besonders spannend wird sich neben der Betrachtung niederländischer Stillleben auch der Blick auf die Darstellungen von Stillleben junger Künstler des 20./21. Jahrhunderts aus der Sammlung SOR Rusche gestalten. Treffpunkt ist die Orangerie beim Schloß Georgium, Eintritt 3 €.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Samstag, 10. Januar 2009 | 16.00Uhr | Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung

Werkstattgespräch
Dialog zwischen alter und neuer Kunst - Dialog zwischen Künstlern, Galeristen und Sammlern

Im Rahmen unserer Sonderausstellung „Die Sprache der Dinge – Niederländische Stillleben der Sammlung SØR Rusche im Dialog mit Kunst der Gegenwart“ veranstalten wir ein Werkstattgespräch mit: dem Künstler Paule Hammer, Leipzig/ dem Galeristen Uwe Karsten Günther, Leipzig/ dem Sammler Dr. Dr. Thomas Rusche, Oelde/ zum Thema: Dialog zwischen alter und neuer Kunst – Dialog zwischen Künstlern, Galeristen und Sammlern.

Veranstaltungsort: Orangerie

Sonntag, 21. Dezember 2008 | 16.00Uhr | Sonntagsführung

Rundgang durch die Sonderausstellung


"Die Sprache der Dinge" Niederländische Stillleben der Sammlung SOR Rusche im Dialog mit Kunst der Gegenwart / 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Sonntag, 21. Dezember 2008 | 16.00Uhr | Sonderführung

Rundgang durch die Sonderausstellung "Die Sprache der Dinge"


Welchen tieferen Sinn haben Fische, totes Geflügel, Gemüsekörbe oder umgestürzte Krüge auf den Stillleben der Niederländer des 17. Jahrhunderts, und was hat es mit Begriffen wie „Trompe-l’oeil“ oder „Vanitas“ auf sich. Dieses und vieles mehr ist in einem Rundgang durch die Sonderausstellung „Die Sprache der Dinge“ am Sonntag (2.11.) um 16 Uhr zu erfahren. Als besonders spannend wird sich neben der Betrachtung niederländischer Stillleben auch der Blick auf die Darstellungen von Stillleben junger Künstler des 20./21. Jahrhunderts aus der Sammlung SOR Rusche gestalten. Treffpunkt ist die Orangerie beim Schloß Georgium, Eintritt 3 €.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Freitag, 19. Dezember 2008 | 14.00Uhr | Veranstaltung für Jedermann

"Kunst mit Muße und Kaffee"


Rundgang durch die Sonderausstellung "Die Sprache der Dinge" Niederländische Stillleben der Sammlung SOR Rusche im Dialog mit Kunst der Gegenwart / 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Donnerstag, 18. Dezember 2008 | 10.00Uhr | Seniorenveranstaltung

Kunstbetrachtung für Senioren


Rundgang durch die Sonderausstellung "Die Sprache der Dinge" Niederländische Stillleben der Sammlung SOR Rusche im Dialog mit Kunst der Gegenwart / 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Sonntag, 14. Dezember 2008 | 16.00Uhr | Sonntagsführung

Verlust und Rückgabe. Zum 50. Jahrestag der Rückführung von Kulturgütern aus der Sowjetunion
Die Rückkehr der im Jahr 1946 deportierten Gemälden der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau

Eine Veranstaltung zum Deutsch-Russischen Museumsdialog der Kulturstiftung der Länder. Zum Thema liegt eine von der Kulturstiftung der Länder herausgegebene Broschüre vor, die kostenlos in der Galerie erhältlich ist. Zudem werden im Schloß Georgium Dokumente der Rückgabeaktion des Jahres 1958 ausgestellt.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Mittwoch, 10. Dezember 2008 | 17.00Uhr | Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der VHS

Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung


Zeichnen und Malen von abstrahierten Stillleben / Leitung: Fridolin Kraska / 8,- €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Samstag, 06. Dezember 2008 | 15.30Uhr | Kammerkonzert

Klaviermusik im Georgium
Prof. Gregor Weichert (Münster) spielt Werke von Liszt u.a.

Eintritt: 13,50 € und 10,50 € (ermäßigt)

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Mittwoch, 03. Dezember 2008 | 17.00Uhr | Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der VHS

Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung "Die Sprache der Dinge" Niederländische Stillleben aus der Sammlung SOR Rusche


Zeichnen und Malen von naturalistischen Stillleben / Leitung: Rosel Stein / 8,- €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Dienstag, 02. Dezember 2008 | 15.00Uhr | Kinderveranstaltung

Kunstkurs für Kinder von 7-8 Jahren



Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Sonntag, 30. November 2008 | 16.00Uhr | Sonderführung


Rundgang durch die Sonderausstellung "Die Sprache der Dinge"

Welchen tieferen Sinn haben Blumen, Fische, totes Geflügel, Gemüsekörbe oder umgestürzte Krüge auf den Stillleben der Niederländer des 17. Jahrhunderts, und was hat es mit Begriffen wie „Trompe-l’oeil“ oder „Vanitas“ auf sich. Dieses und vieles mehr ist in einem Rundgang durch die Sonderausstellung „Die Sprache der Dinge“ zu erfahren. Als besonders spannend wird sich neben der Betrachtung niederländischer Stillleben auch der Blick auf die Darstellungen von Stillleben junger Künstler des 20./21. Jahrhunderts aus der Sammlung SOR Rusche gestalten. Treffpunkt ist die Orangerie beim Schloß Georgium, Eintritt 3 €.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Freitag, 28. November 2008 | 18.00Uhr | Vortrag zur Sonderausstellung

"Nichts ist in den Dingen ohne Sinn"
Verborgene Bildinhalte in Stillleben des 17. Jahrhunderts

Im Rahmen der Sonderausstellung "Die Sprache der Dinge - Niederländische Stillleben der Sammlung SOR Rusche im Dialog mit Kunst der Gegenwart" spricht Dr. Stephan Brakensiek (Trier) zum Thema "Nichts ist in den Dingen ohne Sinn". Interessenten sind herzlich eingeladen.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Freitag, 21. November 2008 | 14.00Uhr | Kunstbetrachtung

Kunst mit Muße und Kaffee


Besuch der Sonderausstellung "Die Sprache der Din ge" Niederländische Stilllebenmalerei aus der Sammlung SOR Rusche / 3,- €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Donnerstag, 20. November 2008 | 10.00Uhr | Seniorenveranstaltung

Kunstbetrachtung für Senioren


Besuch der Sonderausstellung "Die Sprache der Dinge" Niederländische Stillleben aus der Sammlung SOR Rusche / 3,- €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Mittwoch, 19. November 2008 | 18.30Uhr | Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der VHS

Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung "Die Sprache der Dinge" Niederländische Stillleben aus der Sammlung SOR Rusche


Gestaltung eines niederländischen Stilllebens: Kreative Gestaltung mit Kunstblumen, Prunkgläsern und Naturalien / Leitung: Edeltraut Dettmar, Margit Ziesché / 4,- €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Samstag, 15. November 2008 | 15.00Uhr | Schülerkonzert

Schülersolistenkonzert der Musikschule Dessau-Roßlau



Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Sonntag, 09. November 2008 | 17.00Uhr | Thematische Führung

"Die Frau im Portrait des 18. Jahrhunderts"


3,- €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Samstag, 08. November 2008 | 15.30Uhr | Konzert

Kammerkonzert des Anhaltischen Theaters



Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Mittwoch, 05. November 2008 | 18.30Uhr | Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der VHS

Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung "Die Sprache der Dinge" Niederländische Stillleben aus der Sammlung SOR Rusche


Symbolik von Gegenständen auf historischen Stillleben - Vorstellung von Emblemliteratur des 16. und 17. Jahrhunderts aus den Beständen der Anhaltischen Landesbücherei; Lesung und Erläuterung antiker Künstleranekdoten zur Stilllebenmalerei / Leitung: Margit Ziesché, Dr. Norbert Michels / 6,- €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Dienstag, 04. November 2008 | 15.00Uhr | Kinderkunstkurs

Kunstkurs für Kinder von 7-8 Jahren



Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Sonntag, 02. November 2008 | 16.00Uhr | Sonderführung

Rundgang durch die Sonderausstellung "Die Sprache der Dinge"


Welchen tieferen Sinn haben Fische, totes Geflügel, Gemüsekörbe oder umgestürzte Krüge auf den Stillleben der Niederländer des 17. Jahrhunderts, und was hat es mit Begriffen wie „Trompe-l’oeil“ oder „Vanitas“ auf sich. Dieses und vieles mehr ist in einem Rundgang durch die neue Sonderausstellung „Die Sprache der Dinge“ zu erfahren. Als besonders spannend wird sich neben der Betrachtung niederländischer Stillleben auch der Blick auf die Darstellungen von Stillleben junger Künstler des 20./21. Jahrhunderts aus der Sammlung SOR Rusche gestalten. / Eintritt 3 €.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie beim Schloß Georgium

Samstag, 01. November 2008 | 15.30 Uhr | Klaviermusik im Georgium

Kammerkonzert mit Prof. Günter Philip und Prof. Ute Pruggmayer


Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate für Klavier in D-dur, KV 284; Johann Sebastian Bach - Ferruccio Busoni: Chaconne in d-moll; Franz Liszt: Zwei Balladen in h-moll; Alexander Skrjabin: Phantasie in h-moll; Günter Philip: Freie Improvisation. (Karten 13,50 €, ermäßigt 10.50 €)

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Mittwoch, 29. Oktober 2008 | 18.30Uhr | Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der VHS

Begleitveranstaltung zur Sonderaustellung "Die Sprache der Dinge" Niederländische Stillleben aus der Sammlung SOR Rusche


Besuch der Sonderausstellung in der Orangerie und anschließende Betrachtung von Stillleben aus den Beständen der Anhaltischen Gemäldegalerie / Leitung: Margit Ziesché / 6,- €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

26. Oktober 2008 - 18. Januar 2009 | Sonderausstellung

Die Sprache der Dinge.
Niederländische Stillleben der Sammlung SØR Rusche im Dialog mit Kunst der Gegenwart

Die nun dritte Ausstellung von Werken niederländischer Malerei der namhaften Sammlung SØR Rusche zeigt nach der früheren Präsentation von Landschafts- und Genremalerei nun die Gattung der Stillleben. Neu an dieser Ausstellung ist die Begegnung der alten Malerei mit Kunst der Gegenwart: Die Werke von namhaften alten Meistern, wie z.B. P. Claesz., C. Gysbrechts oder M. van Schrieck werden Stillleben der Gegenwartskunst, insbes. der Leipziger Malerschule - I. Bisang, K. Heichel, J. Dörre, St. Stössel u.a. - gegenüber gestellt. Alte und neue Kunst treten dabei in eine lebendige Zwiesprache, die zu einer Schärfung der Wahrnehmung und zu einem intensiveren Erleben der Kunst beider Epochen führt./Zur Ausstellung findet am 22.10, 5.11., 3.12. und 10.12.2008 ein Begleitprogramm der Dessauer Volkshochschule statt, siehe: www.dessau.de/vhs/

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Samstag, 25. Oktober 2008 | 16.00Uhr | Ausstellungseröffnung

"Die Sprache der Dinge" Stillleben aus der Sammlung SOR Rusche



Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Samstag, 25. Oktober 2008 | 15.30Uhr | Künstlergespräch

Gespräch mit der Künstlerin Inken Hemsen


Gegenstand des Gesprächs mit der Künstlerin Inken Hemsen werden ihre derzeit im Schloss Georgium zu sehende Video-Installation und ihre im präsentierten Geräuschkartierungen sein./Georgenpark-Projekt im Programm "Orte/Reisen/Bilder - Kunst im Georgium" von Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e. V., gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, Stadt Dessau-Roßlau, Lotto Sachsen-Anhalt

Veranstaltungsort: Schloß Georgium

Freitag, 17. Oktober 2008 | 14.00Uhr | Kunst mit Muße und Kaffee

"Die Frau im Portrait des 18. Jahrhunderts"


Eintritt 3.- €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Donnerstag, 16. Oktober 2008 | 10.00Uhr | Kunstbetrachtung für Senioren

"Die Frau im Portrait des 18. Jahrhunderts"


Eintritt 3,- €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Sonntag, 12. Oktober 2008 | 17.00Uhr | Thematische Führung

"Auf der Suche nach der magischen Farbe Blau"


Eintritt: 3,- €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Samstag, 11. Oktober 2008 | 15.30Uhr | Kammerkonzert

Kammerkonzert mit Myra van Campen-Bálint (Violine), Thomas Benke (Klavier) und Nicolai Apostol (Horn)
Programm

Franz Schubert: Duo A-dur Op.162 für Klavier und Violine; Allegro moderato, Scherzo (Presto), Andantino, allegro vivace / Ludwig van Beethoven: Sonate F-dur Op.17 für Klavier und Horn; Allegro moderato, Poco adagio quasi andante, Rondo (Der Künstler spielt auf Naturhorn) / Johannes Brahms: Trio Es-dur Op.40 für Klavier, Violine und Waldhorn; Andante, Schwerzo (Allegro), Adagio mesto, Finale (Allegro con brio) /Karten 13,50 €, erm. 10,50 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Samstag, 11. Oktober 2008 | 15.30Uhr | Kammerkonzert

Kammerkonzert mit Myra van Campen-Balint, Nicolai Apostol und Thomas Benke



Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Dienstag, 07. Oktober 2008 | 15.00Uhr | Kunstkurs für Kinder von 7-8 Jahre

Kunstkurs für Kinder von 7-8 Jahre



Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Samstag, 20. September 2008 | 17.00Uhr | Konzert

Klaviermusik im Georgium
mit Vladim Chaimovich

Vladim Chaimovich (Frankfurt a.M.) spielt Werke von Beethoven, Chopin, Czerny und Scarlatti/ Eintritt 13,50 € und 10,50 € (ermäßigt)/ Abonnementpreis für die Konzertreihe 2008/2009 (fünf Konzerte) 50,00€/ Tel. Vorbestellung: 0340/517362.

Veranstaltungsort: Schloss Georgium

Samstag, 30. August 2008 | 20.00Uhr | Jazzkonzert

JAZZ-KULT-TOUR
Lora Kostina / Trio Jazzfeel

Als offizielle Eröffnung der diesjährigen "Farbfestwoche" und als Finissage der Ausstellung von Peter Sylvester (Anhaltischer Kunstverein) findet zum zweiten Mal eine JAZZ-KULT-TOUR statt. Es spielen das klassisch orientierte "Trio Jazzfeel" (S. Slowik - Piano, S. Pilch - Drums und R. Kutschmann - Kontrabass) sowie Lora Kostina (Solo Piano). Sonderführungen in der Gemäldegalerie ab 21.00 Uhr. Sektbar im Belvedere des Schlosses. Weitere Attraktionen: Jazz Paintings mit Versteigerung und ein Feuerwerk.

Veranstaltungsort: Schloss Georgium

Sonntag, 10. August 2008 | 17.00Uhr | Thematische Führung

Die Frau im Portrait des 18. Jahrhunderts


„Die Frau im Portrait des 18. Jahrhunderts“ ist das Thema der Sonderführung, das sich der Frage widmet: Worin zeigt sich die Veränderung des Bildnisses vom höfisch-aristokratischen zum privat-bürgerlichen Typus. / Zugleich werden auch die auf den Portraits abgebildeten Damen und ihre für das 18. Jahrhundert ungewöhnlichen Ambitionen vorgestellt, denn Sticken, Schminken und Tarot war ihnen nicht genug. / Eintritt 3.00 €.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Samstag, 09. August 2008 | 15.30Uhr | Künstlergespräch

Gespräch mit der Künstlerin Nancy Jahns


Projekt im Programm "Orte/Reisen/Bilder - Kunst im Georgium" von Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e. V., gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, Stadt Dessau-Roßlau, Lotto Sachsen-Anhalt

Veranstaltungsort: Fremdenhaus beim SchloßGeorgium

Samstag, 09. August 2008 | 16.30Uhr | Führung zu Kunstobjekten im Park

Spaziergang mit der Künstlerin Inken Hemsen


Projekt im Programm "Orte/Reisen/Bilder - Kunst im Georgium" von Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e. V., gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, Stadt Dessau-Roßlau, Lotto Sachsen-Anhalt

Veranstaltungsort: Treff im Fremdenhaus

Samstag, 09. August 2008 | 16.00Uhr | Sonderführung

Die Frau im Portrait des 18. Jahrhunderts


„Die Frau im Portrait des 18. Jahrhunderts“ ist der Beitrag der Anhaltischen Gemäldegalerie zum Gartenreichtag überschrieben, der sich der Frage widmet: Worin zeigt sich die Veränderung des Bildnisses vom höfisch-aristokratischen zum privat-bürgerlichen Typus. / Zugleich werden auch die auf den Portraits abgebildeten Damen und ihre für das 18. Jahrhundert ungewöhnlichen Ambitionen vorgestellt, denn Sticken, Schminken und Tarot war ihnen nicht genug.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

26. Juli 2008 - 28. September 2008 | Sonderausstellung

"Vier Seiten " von Nancy Jahns


Mit dem Titel "Vier Seiten" möchte die Künstlerin auf die ursprüngliche Verwendung des Fremdenhauses mit den vier verschiedenen Schau-Fassaden eingehen, das u.a. zu Lehrzwecken von Erdmannsdorff in dieser Weise erbaut wurde. Es werden Fotografien zu sehen sein, die Konstellationen von Mensch und Landschaft zeigen und Annäherungen an die Parklandschaft im Detail. Der Umgebungsraum wird als Hinführung zu Blickpunkten/Personen verstanden. Die optische Genauigkeit und Geradlinigkeit der Fotografie kann als Parallele zur Anlage der Gärten verstanden werden. / Nancy Jahns ist 1969 in Stendal geboren, studierte 1992-98 in Halle an der Burg Giebichenstein bei Prof. Christine Triebsch und im Aufbaustudium 2004-06 bei Prof. Mechthild Lobisch. Sie lebt und arbeitet in Halle/Saale.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Fremdenhaus

Samstag, 26. Juli 2008 | 15.00Uhr | Ausstellungseröffnung

Nancy Jahns: "Vier Seiten"
Fotografie und Künstlerbuch

Projekt im Programm "Orte/Reisen/Bilder - Kunst im Georgium" von Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e. V., gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, der Stadt Dessau, Lotto Sachsen-Anhalt

Veranstaltungsort: Fremdenhaus beim Schloß Georgium

Sonntag, 13. Juli 2008 | 17.00Uhr | Thematische Führung

Die Frau im Portrait des 18. Jahrhunderts


Das landesweite Projekt "Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert" beschäftigt sich in diesem Jahr mit den Frauen des 18. Jahrhunderts. Die Anhaltische Gemäldegalerie stellt in diesem Zusammenhang in der monatlichen thematischen Führung einige Portraits von interessanten Frauenpersönlichkeiten dieser Zeit vor.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Samstag, 05. Juli 2008 | 17.00Uhr | Konzert

Opernarien gesungen von Michèle Rödel
Klavierbegleitung: Thomas Benke

Die erst 21jährige Sängerin (Mezzosopran), mehrfache Preisträgerin internationaler Gesangswettbewerbe und Richard-Wagner-Stipendiatin, singt die großen Arien aus den Opern "Idomeneo", "La Boheme", "Nabuco", "Norma", "LOhengrin", "Orpheus und Eurydike", "Othello", "Rheingold", "Rinaldo" u.a. / Kartenvorbestellungen unter 0340/517362

Veranstaltungsort: Festsaal im Schloss Georgium

20. Juni 2008 - 31. Oktober 2008 | Sonderausstellung

Inken Hemsen
Zeitgenössische Kunst im Georgium

parvum pratum (kleine wiese): Video in der Gemäldesammlung und Parksequenzen auf Bodenhöhe / mappae animadversionis: subjektive Kartierungen im Park -- Baumrauschen Süd - Baumrauschen Nord - Luftzügler - Hintergrundbrummen Süd - Hintergrundbrummen Nordost (Projekt von Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V., gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, der Stadt Dessau, Lotto Sachsen-Anhalt)

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie und Georgengarten

20. Juni 2008 - 31. Oktober 2008 | Sonderausstellung

mappae animadversionis 1-5 / parvum pratum (kleine Wiese) 6
Installation und Video von Inken Hemsen

mappae animadversionis 1-5 Tafeln mit Aufzeichnungen von Geräuschen und Bewegungen im Park Georgium/parvum pratum (kleine Wiese) 6 Video in der Gemäldesammlung / Die Hamburger Künstlerin Inken Hemsen weilte im Sommer 2007 auf Einladung des Büros Otto Koch im K.I.E.Z. e.V. im Georgenpark und zeichnete ihre Eindrücke von Geräuschen und Bewegungen auf.5 Zeichnungen sind auf Tafeln im Georgenpark zu finden. / Inken Hemsen fertigte aus ihren Videoaufzeichnungen auf Bodenhöhe im Park ihre Videosequenzen parvum pratum (kleine Wiese) an, die in der Gemäldegalerie zu sehen ist.

Veranstaltungsort: Park und Schloss Georgium

Sonntag, 01. Juni 2008 | 10 - 17 Uhr | UNESCO Welterbetag

UNESCO Welterbetag
Familientag in der Anhaltischen Gemäldegalerie

Während Eltern in der Zeit von 10-12 und von 14-17 Uhr die Galerie besichtigen bzw. an den Sonderführungen um 11 Uhr und 16 Uhr teilnehmen, können Kinder, betreut durch Museumspädagogen, sich in einem bunten Programm (Malen, Basteln, Spielen) auf ihre Weise mit Kunst beschäftigen.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Dessau

Samstag, 24. Mai 2008 | 15.30Uhr | Klavierkonzert


Klaviermusik im Georgium

Die Pianisten Thomas Benke (Dessau) und Wolfgang Kind (Dessau) spielen Werke zu vier Händen von Franz Schubert und Felix Mendelssohn Bartholdy.

Veranstaltungsort: Schloss Georgium

Sonntag, 18. Mai 2008 | 10 - 17Uhr | Internationaler Museumstag

Internationaler Museumstag
Familientag in der Anhaltischen Gemäldegalerie

Der große Malwettbewerb von 10 - 16 Uhr mit Preisverleihung um 16.30 Uhr steht dieses Jahr unter dem Motto: "Fische, Vögel, Fabelwesen". / Von 10 - 16.30 Uhr können "kleine Detektive die Gemäldegalerie entdecken", puzzeln oder sich bei Gesellschaftsspielen mit internationalen Kunstwerken auseinandersetzen. / Für die Kleinsten liegen Malvorlagen und Malstifte bereit. / Vor dem Schloß werden Kinder und Erwachsene eingeladen zum Mitmachen bei historischen Kinderspielen, beim großen Schachspiel und Boule-Spiel. / Für Erwachsene finden zwei Sonderführungen statt: 11 Uhr "Deutschen Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts" sowie um 15 Uhr "Was kreucht, fleucht und blüht". / Außerdem wird von 14 - 17 Uhr in der Bibliothek des Verwaltungsgebäudes eine "Begutachtung von Kunst aus Privatbesitz" angeboten. / Das Belvedere ist an diesem Tag geöffnet und der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Freitag, 16. Mai 2008 | 14.00Uhr | Kunst mit Muße und Kaffee


Pflanzensymbolik auf Gemälden der Anhaltischen Gemäldegalerie


Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Donnerstag, 15. Mai 2008 | 10.00Uhr | Kunstbetrachtung für Senioren


Pflanzensymbolik auf Gemälden der Anhaltischen Gemäldegalerie


Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Donnerstag, 08. Mai 2008 | 19.00Uhr | Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung

"Im Bett richt mir kein zancken an..." Liebe und Ehe in illustrierten Flugblättern des 16. und 17. Jahrhunderts
Ein Vortrag von Kristina Bake

Der Vortrag von Kristina Bake findet im begleitend zur Sonderausstellung "Aufgedeckt & rumgedreht. Bewegte Geschichten auf fliegenden Blättern" statt.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Dienstag, 06. Mai 2008 | 15.00Uhr | Kunstkurs für Kinder


Kunstkurs für Kinder von 7-10 Jahre


Veranstaltungsort: Schloss Georgium/Blumengartenhaus

Samstag, 03. Mai 2008 | 15.30Uhr | Kammerkonzert

Kammerkonzert des Anhaltischen Theaters



Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Montag, 21. April 2008 | 18.00Uhr | Feierliche Gemälde-Übergabe

Neuerwerbung eines Krüger-Portraits des Grafen von Gneisenau
Feierliche Übergabe

Franz Krüger (1797-1857), in Großbadegast bei Köthen geboren und in Dessau zur Schule gegangen, ist der bedeutendste aus Anhalt stammende Künstler des 19. Jahrhunderts. Als preußischer Hofmaler ist er für seine Staatsportraits und insbesondere für seine großformatigen und höchst facettenreichen Paradebilder berühmt geworden. / Der von Krüger portraitierte Generalfeldmarschall Graf Neidhardt von Gneisenau (1760-1831) - eine der herausragenden Persönlichkeiten der deutschen Militärgeschichte und Demokratiebewegung - steht ebenfalls in besonderer Beziehung zum Land Sachsen-Anhalt. Friedrich Wilhelm III. hat ihm 1814 in Anerkennung seiner militärischen Leistungen das im Bördekreis gelegene Gut Sommerschenburg zum Geschenk gemacht. Hier wurde er später in einem von Schinkel entworfenen Mausoleum beigesetzt. / Durch das vom Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt gemeinsam mit der Kulturstiftung der Länder erworbene Krüger-Portrait des Grafen von Gneisenau werden der Dargestellte und der Künstler gleichermaßen gewürdigt. Mit der feierlichen Übergabe des Bildes an die Anhaltische Gemäldegalerie Dessau wird der dort vorhandene Krüger-Raum eine erhebliche Aufwertung erfahren. / Zur feierlichen Übergabe des Gemäldes durch die Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder, Frau Isabel Pfeiffer-Poensgen und durch den Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt, Herrn Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz sind Sie am 21.4.2008, um 18.00 Uhr in den Festsaal des Schlosses Georgium sehr herzlich eingeladen.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Dessau

Freitag, 18. April 2008 | 14.00Uhr | Kunst mit Muße und Kaffee




Rundgang durch die Sonderausstellung "aufgedeckt und rumgedreht - Bewegte Geschichten auf fliegenden Blättern"

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Donnerstag, 17. April 2008 | 10.00 Uhr | Kunstbetrachtung für Senioren




Rundgang durch die Sonderausstellung "aufgedeckt und rumgedreht - Bewegte Geschichten auf fliegenden Blättern"

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Sonntag, 13. April 2008 | 17.00Uhr | Führung am 13.4.2008

Sonntagsführung


In der Sonntagsführung steht ein Rundgang durch die Sonderausstellung "aufgedeckt und rumgedreht - Bewegte Geschichten auf fliegenden Blättern" auf dem Programm.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Samstag, 05. April 2008 | 16.00Uhr | Sonderausstellungseröffnung

Eröffnungsveranstaltung der Sonderausstellung
"aufgedeckt & rumgedreht"

Bewegte Geschichten auf fliegenden BlätternBegrüßung: Dr. Norbert Michels, Anhaltische Gemäldegalerie; Einführung: Dr. des. Jörn Münkner, Herman von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik, Humboldt- Universität zu Berlin; Musikalische Umrahmung: Clara von Wolffersdorff (Violine) und Elisabeth Sommer (Violoncello), Musikschule Dessau-Roßlau

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie -Orangerie am Schloß Georgium

05. April 2008 - 25. Mai 2008 | Sonderausstellung

Aufgedeckt & rumgedreht
Bewegte Geschichten auf fliegenden Blättern

Vor 500 Jahren gehörten Flugblätter zu den wichtigsten Medien der Schwarzen Kunst, die durch Johannes Gutenberg und den Buchdruck hervorgebracht wurde. Ihren Erfolg auf dem Markt verdankten sie der geschickten Kombination von Bildern und Texten mit aktueller Brisanz. Klappen oder Drehscheiben verleihen dem Medium bis heute einen besonderen, auch spielerischen Reiz. Das inhaltliche Spektrum reicht von der neutralen Berichterstattung bis zur erotischen Unterhaltung, von moralischer und politischer Satire bis zur religiösen Ermahnung und Erbauung.Das Flugblatt richtete seine Aufmachung und Aussage vor allem am Geschmack des Publikums aus. Es reagierte sensationsheischend, ermahnend oder ironisch auf Ereignisse und Wunschvorstellungen. Flugblätter eignen sich deshalb bestens, das Weltbild, die Hoffnungen und Ängste sowie die künstlerischen Vorlieben und medientechnischen Voraussetzungen ihrer Epoche zu vergegenwärtigen.Die Macher von damals verstanden es nicht nur, Botschaften in doppelsinnige Bilder und Texte zu verpacken. Eingebaute Klappen und Drehelemente verführen bis heute zu einer intensiveren Beschäftigung mit den Inhalten. Erst indem der Betrachter die Oberfläche aufdeckt und darunter blickt, erschließt sich ihm der tiefere Sinndes Blattes. Interaktiv gestaltete Flugblätter beziehen ihr Publikum auf verschiedenen Wahrnehmungsebenen in den Kommunikationsprozess mit ein. Nicht zuletzt geeht das verstandesmäßige Begreifen auch sprachgeschichtlich auf ein Ergreifen mit den Händen zurück.Die didaktische Ausstellung wird bereichert durch originale Druckgraphiken und Bücher aus den Beständen der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau und des Kunstmuseums des Landes Sachsen-Anhalt, Stiftung Moritzburg Halle.

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Samstag, 15. März 2008 | 15.30Uhr | Klavierkonzert

Klaviermusik im Georgium
mit Thomas Benke

Thomas Benke (Dessau) spielt Werke von Schuhmann und Rachmaninow.Eintritt: 13,50 € und 10,50 €

Veranstaltungsort: Schloss Georgium

Sonntag, 09. März 2008 | 11.00Uhr | Konzert

Trio Grand Cru
Kurt-Weill-Fest

"Youkali - Land der Sehnsucht - "Im Rahmen des Kurt-Weill-Festes spielt im Festsaal des Schlosses Georgium das Ensemble: Trio Grand Cru -Violine: Emily Bowman Violoncello: Elena Cheah Klavier: Christoph Israel - Im Pariser Exil träumte Kurt Weill von einem Fantasieort namens Youkali. Das Trio Grand Cru um den Pianisten Christoph Israel, Begleiter von Max Raabe und Arrangeur für das Palastorchester, spürt diesem Land der Sehnsucht nach und erweist dabei auch den Filmträumen seine musikalische Referenz.

Veranstaltungsort: Schloss Georgium

Sonntag, 09. März 2008 | 17.00Uhr | Sonntagsführung

Thematische Führung in der Ständigen Sammlung
mit Margit Schermuck-Ziesché


Veranstaltungsort: Schloss Georgium

Mittwoch, 05. März 2008 | 19.00Uhr | Gesprächsabend

Aufgaben und Arbeitsweise der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau
Gesprächsabend mit Dr. Norbert Michels

Der Förderverein lädt alle an der Anhaltischen Gemäldegalerie interessierten Bürger zu einem Gesprächsabend in den Festsaal des Schlosses Georgium ein. Der Direktor der Galerie, Dr. Michels, wird die Aufgaben und die Arbeitsweise der Anhaltischen Gemäldegalerie erläutern. Die Pflege und die Publizierung des Bestandes, aber auch Neuerwerbungen sowie die bedeutsamen Ausleihen einzelner Bildwerke für internationale Ausstellungen stehen im Mittelpunkt des Abends. Gleichzeitig wird die Durchführung qualitativ hochwertiger Sonderausstellungen bei einem gegenwärtig sehr geringen Etat diskutiert werden. Wesentliches Anliegen des Gesprächsabends ist es, die Bedeutung der Galerie für die künftige Entwicklung der Stadt Dessau-Roßlau aufzuzeigen.

Veranstaltungsort: Schloss Georgium

Freitag, 22. Februar 2008 | 14.00Uhr | Kunstbetrachtung

Kunstbetrachtung für Senioren
Kunst mit Muße und Kaffee


Veranstaltungsort: Schloss Georgium

Donnerstag, 21. Februar 2008 | 10.00Uhr | Kunstbetrachtung für Senioren

Kunstbetrachtung für Senioren



Veranstaltungsort: Schloss Georgium

Sonntag, 10. Februar 2008 | 17.00Uhr | Sonntagsführung

Thematische Führung in der ständigen Sammlung mit Margit Schermuck-Ziesché



Veranstaltungsort: Schloss Georgium

Samstag, 26. Januar 2008 | 15.30Uhr |

Klavierkonzert
Klavierkonzert mit Vladimir Valdivia (Stuttgart)


Veranstaltungsort: Schloß Georgium

Sonntag, 20. Januar 2008 | 17.00Uhr |

Sonntagsführung


Führung in der Sonderausstellung: Von Rom nach Venedig. Friedrich Nerly - Der Erfurter Romantiker / Eintritt: 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Sonntag, 20. Januar 2008 | 17.00Uhr |

Sonntagsführung


Führung in der Sonderausstellung: Von Rom nach Venedig. Friedrich Nerly - Der Erfurter Romantiker / Eintritt: 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Freitag, 18. Januar 2008 | 14.00Uhr |

Kunst mit Muße und Kaffee


Die Kunstwissensachaftlerin Margit Schermuck-Ziesché führt durch die Sonderausstellung "Von Rom nach Venedig - Der Erfurter Romantiker Friedrich Nerly"

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Donnerstag, 17. Januar 2008 | 10.00Uhr |

Kunstbetrachtung für Senioren


Die Kunstwissenschaftlerin Margit Schermuck-Ziesché führt durch die Sonderausstellung "Von Rom nach Venedig. Der Erfurter Romantiker Friedrich Nerly"

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Dienstag, 08. Januar 2008 | 15.00Uhr |


Kunstkurs für Kinder von 7-9 Jahren


Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Sonntag, 06. Januar 2008 | 17.00Uhr |

Sonntagsführung


Führung in der Sonderausstellung: Von Rom nach Venedig. Friedrich Nerly - Der Erfurter Romantiker / Eintritt: 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Freitag, 21. Dezember 2007 | 14.00Uhr |

Kunst mit Muße und Kaffee



Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Donnerstag, 20. Dezember 2007 | 10.00Uhr |

Kunstbetrachtung für Senioren



Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Sonntag, 09. Dezember 2007 | 17.00Uhr | Sonntagsführung

Sonntagsführung


Führung in der Sonderausstellung: Von Rom nach Venedig. Friedrich Nerly - Der Erfurter Romantiker / Eintritt: 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Dienstag, 04. Dezember 2007 | 15.00Uhr |

Kunstkurs fürKinder von 7-10 Jahren



Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

25. November 2007 - 20. Januar 2008 | Sonderausstellung

Von Rom nach Venedig. Friedrich Nerly - Der Efurter Romantiker


Mit Friedrich Nerly (Erfurt 1807-1878 Venedig) wird einer der bekanntesten aus Mitteldeutschland stammenden Spätromantiker anläßlich seines 200. Geburtstages präsentiert. Sein Werk stellt einen Höhepunkt der Entwicklung romantischer Land-schaftsauffassung dar, zu der in wesentlichem Maße auch die Dessauer Brüder Heinrich, Ferdinand und Friedrich Olivier beigetragen haben. Nerlys Begegnung mit dem Land der Sehnsucht - Italien - hat sein Werk entscheidend geprägt. Seit 1828 lebte er zunächst in Rom, seit 1837 bis zu seinem Tod in Venedig.Die für Italien chrakteristischen Landschaftsge-gebenheiten und das südländische Klima verkörper-ten das bildkünstlerisch angestrebte Ideal, das Nerly zunächst weitgehend realistisch wiedergege-ben hat. Seine Ölstudien gehören zu den ersten Zeugnissen einer unmittelbaren Naturbeobachtung und sind ein wichtiger Beitrag für die sich im 19. Jh. herausbildende Freilichtmalerei. Neben den frühen Anklängen eines Realismus, den er mit subjektiven Erlebnis- und Erfahrungswerten anrei-chert, sind es die in das Licht der Dämmerung oder des Mondscheines getauchten, stimmungsvollen Inszenierungen venezianischer Veduten, die zu sei-nen Hauptwerken gehören und im Sinne der Romantik eine spezielle Bilderfindung Nerlys darstellen. Seine Figurenstudien sind Beispiele nicht nur der pittoresken, sondern zugleich des zunehmenden ethnographischen Interesses an den Motiven des Volkslebens.Die Ausstellung wird am Tag genau am 200. Geburts-tag Friedrich Nerlys eröffnet und zeigt Leihgaben des Angermuseums Erfurt, das seine Gründung im Jahr 1886 dem umfangreichen Bestand von Werken Nerlys aus dessen Nachlaß verdankt.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Samstag, 24. November 2007 | 16.00Uhr | Ausstellungseröffnung

Von Rom nach Venedig. Friedrich Nerly - Der Erfurter Romantiker



Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Samstag, 17. November 2007 | 17.00Uhr | Jubiläumsveranstaltung

80 Jahre Anhaltische Gemäldegalerie Dessau


Anläßlich des 80jährigen Bestehens der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau findet eine Festveranstaltung statt. Es sprechen: Klemens Koschig (Oberbürgermeister der Stadt Dessau), Prof. Dr. Wolfgang Paul (Vorsitzender des Fördervereins), Prof. Dr. Dieter Dolgner (Universität Halle-Wittenberg). Musikalische Aufführung: Thomas Benke spielt den 1874 komponierten Klavierzyklus "Bilder einer Ausstellung" von Modest Mussorgsky.Im Anschluß werden zwei neue Buchpublikationen vorgestellt: Prof. Dr. Eberhart Hirsch präsentiert seinen nun gedruckt vorliegenden Festvortrag zum 225jährigen Bestehen des Georgenparks. Dr. Norbert Michels stellt den anläßlich des Galeriejubiläums erschienenen Band "Zweimal zwölf zum Achtzigsten. Meisterwerke der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau" vor. (Finanziert durch den Öffentlichen Versicherer SachsenAnhalt ÖSA, die Stadtsparkasse Dessau und den Förderverein Anhaltische Gemäldegalerie und Georgengarten e.V.)

Veranstaltungsort: Festsaal im Schloss Georgium

Samstag, 17. November 2007 | 17.00Uhr |

Festveranstaltung zum 80.jährigen Bestehen der Anhaltischen Gemäldegalerie


Die Anhaltische Gemäldegalerie Dessau wurde vor 80 Jahren gegründet. Aus Anlaß dieses Jubiläums erscheint ein Band über "Meisterwerke der Anhalti-schen Gemäldegalerie Dessau", zu dem zahlreiche Kunsthistoriker und Museumsdirektoren des In- und Auslandes Textbeiträge geliefert haben. / Das Bestehen des Georgengartens jährte sich 2005 zum 225. Mal. Letzteres wurde vom Förderverein "Anhaltische Gemäldegalerie Dessau und Georgengarten" Dessau e.V. am 9. September 2005 durch einen Festvortrag von Herrn Prof. Dr. Erhard Hirsch gewürdigt. Der Vortrag, versehen mit einem zusätzlichen Beitrag von Herrn Land-schaftsarchitekt Uwe Merz, liegt nunmehr als Publikation vor. / Zur Präsentation beider Bücher und zur Feier des Galeriejubiläums wird herzlich in den Festsaal des Schlosses Georgium eingela-den. / Das Festprogramm wird beendet durch den Klavierzyklus "Bilder einer Ausstellung" von Modest Mussorkski, gespielt von Thomas Benke

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Freitag, 16. November 2007 | 14.00Uhr |

Kunst mit Muße und Kaffee


Im Mittelpunkt der Kunstbetrachtung steht der Maler Ferdinand Rayski (1806-1890)/ Eintritt 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Donnerstag, 15. November 2007 | 10.00Uhr |

Kunstbetrachtung für Senioren


Im Mittelpunkt der Kunstbetrachtung steht der Maler Ferdinand Rayski (1806-1890) / Eintritt 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Dienstag, 06. November 2007 | 15.00Uhr |

Kunstkurs für Kinder von 7-10 Jahre



Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Sonntag, 28. Oktober 2007 | 17.00Uhr | Sonntagsführung

Christoph Nahte - Landschaftszeichner der Vorromantik
Mit der Natur innig vertraut

Thematische Führung durch die Sonderausstellung mit Dr. Norbert Michels

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloß Georgium

Samstag, 27. Oktober 2007 | 13.00Uhr | Tagung

Bücherwelten im Gartenreich
Jahrestagung der Dessau-Wörlitz-Kommission

Leitung: Dr. Wilhelm Haefs (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) / 13.00 Uhr - Begrüßung durch die Vorsitzenden der Dessau-Wörlitz-Kommission Prof. Dr. Gunnar Berg und Dr. Thomas Weiss / Grußwort von Prof. Dr. Daniel Fulda (Gf. Direktor des Interdisziplinären Zentrums für die Erforschung der Europäischen Aufklärung der Martin-Luther-Universität Halle)/ Dr. Wilhelm Haefs (Halle): Einführung / 13.30 Uhr - Uwe Quilitzsch (Dessau): Konservative Weltoffenheit. Ein Blick in die Bibliothek des Wörlitzer Schlosses / 14.30 Uhr - Christian Eger (Halle): Die Bibliothek der Fürstin Luise von Anhalt-Dessau: Eine Rekonstruktion aus den Beständen der Hofbibliothek / 15.30 Uhr -Kaffeepause / 16.00 Uhr - Martine Kreissler (Dessau): Die historischen Sammlungen der Anhaltischen Landesbücherei Dessau und ihre gegenwärtige Situation / 16.30 Uhr Dr. Maria-Verena Leistner (Leipzig): Der Bibliothekar Wilhelm Müller / 17.15 Uhr - Kaffeepause / 17.30 Uhr - Prof. Dr. Werner Wilhelm Schnabel (Erlangen): „Westminster-Abtey“. Beobachtungen am Stammbuch Friedrich Matthissons / 18.00 Uhr Prof. Dr. Ernst Fischer (Mainz): Die Dessauer „Buchhandlung der Gelehrten“ als verlegerisches Avantgarde-Unternehmen / 19.30 Uhr - Konzert: Lieder und Arien von G. B. Pergolesi, G. F. Händel, F. W. Rust, L. v.Beethoven, F. Schubert, G. Rossini - Monika Wiebe (Sopran), Stellario Fagone (Klavier) / Die Tagung wird gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt, das Prorektorat für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die Kulturstiftung DessauWörlitz und die Stadt Dessau.Kontakt: Dessau-Wörlitz-Kommission, I.Z.E.A., Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Franckeplatz 1, Haus 54, 06110 Halle/S., Tel. +49 (0) 345 -55-21781; e-mail: dwk@izea.uni-halle.de; Internet: www.izea.uni-halle.de/dwkomm.htm

Veranstaltungsort: Festsaal im Schloss Georgium

Donnerstag, 11. Oktober 2007 | 19.00Uhr | Vortrag

Begleitveranstaltung zur Nathe-Ausstellung


Begleitend zur Ausstellung lädt der „Fördeverein Anhaltische Gemäldegalerie Dessau und Georgengarten“ e.V. am 11. Oktober, um 19 Uhr in die Orangerie, beim Schloß Georgium zu einem Vortrag ein. Es spricht: Dr. Friedrich Weltzien, Freie Universität Berlin, zum Thema:„Nathes Natur. Zwischen Unberührtheit und Hochtechnologie"

Veranstaltungsort: Orangerie

27. September 2007 - 24. November 2007 | Sonderausstellung

Im Kaukasus auf den Spuren von Heinrich Theodor Wehle
Florian Bielefeldt - Sophie Natuschke

Die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt und die Stiftung des Sorbischen Volkes schrieben 2006 zwei Stipendien für Armenien aus. Ausgangspunkt der Zusammenarbeit war der sorbische Zeichner Heinrich Theodor Wehle, der um 1800 in beiden heutigen Bundesländern Sachsen und Sachsen-Anhalt tätig gewesen ist und zugleich der erste Europäer war, der als Künstler im Zusammenhang mit einer Expedition den Kaukasus und Armenien bereiste. Von dort brachte er ein kostbares Konvolut von Landschaftszeichnungen in seine Heimat mit, dessen Hauptteil im Stadtmuseum Bautzen und in der Hamburger Kunsthalle aufbewahrt werden. 2005 wurde in der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau sowie in den Bautzener und Görlitzer Museen das Schaffen Wehle mit einer Ausstellung und einer umfassenden Publikation ins Gedächtnis der Öffentlichkeit zurückgehoben. Anlass genug, dass Sachsen-Anhalt, Repräsentant der Bundesrepublik in einem Kulturabkommen mit Armenien, die seit 1998 bestehende Partnerschaft zwischen den beiden Nationen mit einer besonderen Initiative zu beleben unternahm. Durch zwei Stipendien sollten Gegenwartskünstler auf den Spuren Wehles die überwältigende Natur und eindrucksvolle Kultur des Kaukasus aus heutiger Perspektive ins Bild setzen. Die Jury nominierte unter den Bewerbungen die sorbische Künstlerin Sophie Natuschke und den Hallenser Zeichner Florian Bielefeldt. Die Erträge dieser Reise werden, nach einer Ausstellung im Armenian Center for Contemporary Art, Jeriwan nun in der Anhaltischen Gemäldegalerie ausgestellt.Zur Eröffnung der Ausstellung am 27.9.2007, um 18.00 Uhr spricht Kultusminister Prof. Dr. J.- H. Olbertz

Veranstaltungsort: Graphische Sammlung - Fremdenhaus

Sonntag, 23. September 2007 | 17.00Uhr | Führung zur Sonderausstellung

Christoph Nathe - Landschaftszeichner der Vorromantik
Mit der Natur innig vertraut

Die Sonntagsführung findet begleitend zur Nathe-Ausstellung statt. Es führt: Edeltraut Dettmar

Veranstaltungsort: Orangerie

14. September 2007 - 04. November 2007 | Sonderausstellung

Christoph Nathe - Landschaftszeichner der Vorromantik
Mit der Natur innig vertraut

Christoph Nathes (1753-1806) bislang weitgehend unentdecktes Werk ist für die deutsche Kunst um 1800 von herausragender Bedeutung. Seine Leistung besteht darin, durch unkonventionelle Landschaftsdarstellung für eine Wegbereitung der deutschen Romantik gesorgt und insbesondere Caspar David Friedrich wesentliche Schaffensimpulse gegeben zu haben. Insbesondere durch seine Riesengebirgsdarstellungen, die 1803 bei der Chalcographischen Gesellschaft Dessau als vorzügliche Aquatinta-Blätter nach den heute in der Potsdamer Plansammlung aufbewahrten Vorzeichnungen erschienen sind, vollzieht Nathe eine radikale Abkehr von der klassizisch-akademischen Landschaftsauffassung. Zum einen zeichnen sich seine Szenen durch eine mit bestechender Akribie im Detail durchgeführte Erfassung weiter Horizonte aus; zum anderen geht es in der Nahsicht bei der Darstellung von Felsformationen der Bergschluchten mit ihren Wasserfällen um die Wiedergabe geologischer Formationen. Dies kommt nicht von ungefähr – denn Nathe hat im Auftrag der Oberlausitzschen Gesellschaft der Wissenschaften zu Görlitz eine Vielzahl naturwissenschaftlicher Illustrationen angefertigt. Sein Interesse an einer neuen naturwissenschaftlichen Sicht der Welt ging sogar soweit, dass er mit einem Elektrisierapparat landschaftsähnliche Strukturbilder schuf, die mit einigen erhaltenen Exemplaren in der Ausstellung präsentiert werden können. Sein naturwissenschaftlicher Ansatz verhalf Nathe dazu, sich von der traditionellen Landschaftsauffassung zu lösen. Gleichwohl verfolgte er weiterhin eminent künstlerische Ambitionen. So liegt seinen Wasserfalldarstellungen, aber auch den gleichsam alle irdischen Niederungen überwindenden Horizontlandschaften ein Freiheitsgedanke zugrunde, wie er etwa auch bei Joseph Anton Koch nachzuweisen ist. Zu einer Analyse der ikonographischen Hintergründe seiner Landschaften können Texte und Briefe Nathes herangezogen werden. Von besonderem Interesse ist dabei ein bislang noch nicht kunstgeschichtlich ausgewertetes Traktat Nathes zur gotischen Baukunst. Es zeigt sich, dass Kants Naturbegriff und Schillers Ästhetik des Erhabenen Nathes neue Wahrnehmung von Natur und Architektur freigesetzt und beflügelt haben. Für den Nachvollzug der von Nathe eingeleiteten Emanzipation der Landschaftsdarstellung stehen in der Ausstellung mit mehr als 100 Handzeichnungen, Druckgraphiken und „elektrischen Bildern“ aus den reichen Beständen der Städtischen Kunstsammlungen Görlitz, aber auch der Museen in Bautzen, und Zittau ein umfangreiches und größtenteils unpubliziertes Material aus dem Nachlass des Künstlers zur Verfügung. Hinzu kommen wissenschaftliche Illustrationen von Experimentiertafeln der OberlausitzschenGesellschaft der Wissenschaften sowie die für Königin Luise von Preussen angefertigten Handzeichnungen Nathes aus der Plansammlung in Potsdam. --- Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der sich mit Aufsätzen ebenso der kunst- wie der naturgeschichtlichen Seite des Werkes von Christoph Nathe widemte (128 Seiten mit zahlr. Farbabb., an der Museumskasse 15,- €). --- Laufzeiten der Ausstellung: Görlitz, Barockhaus: 29.6. –29.7.2007 --- Dessau, Anhaltische Gemäldegalerie (Orangerie beim Schloss Georgium): 14.9. – 4.11.2007

Veranstaltungsort: Orangerie beim Schloss Georgium

Dienstag, 28. August 2007 | 21.00Uhr | Führung

Sonderführung zum "Gelben Fest"
Die Farbe Gelb in der Malerei

Als Begleitveranstaltung zur Orangerie-Party anlässlich der Woche des "Gelben Festes" findet eine Sonderführung zum Thema statt.Es führt: Margit Schermuck-Ziesché.

Veranstaltungsort: Schloss Georgium

Dienstag, 28. August 2007 | 21.00Uhr | Museumsnacht

Party mit Live-Musik und Betrachtung von Mond und Sternen


Anlässlich der Woche des "Gelben Festes" findet in der Orangerie des Schlosses Georgium eine Party mit Live-Musik statt. Während des Festes können auf dem Belvedere des Schlosses Georgium über Fernrohre Mond und Sterne betrachtet werden. Es findet eine Sonderführung zum Thema "Die Farbe Gelb in der Malerei" statt (s. die gesonderte Ankündigung).

Veranstaltungsort: Orangerie

25. August 2007 - 04. November 2007 | Sonderausstellung

Raum für Reflexionen


„Raum für Reflexionen“ im Schloss GeorgiumFür den Gartensaal im Schloss Georgium haben die polnische Künstlerin Marzena Nowak und das Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V. ein situatives Konzept entwickelt, das den Durchgangsraum in einen Aufenthaltsraum verwandelt. Der Raum vermittelt vielfältige Bedeutungen: Der historische Wandspiegel gegenüber der verglasten Tür zum Garten verbindet Innen- und Außenraum durch Reflexionen des Natürlichen Lichts und die Widerspiegelung des Ausblicks ins Freie, gewandelt durch Tageszeit, Jahreszeit und Wetter. Der Betrachter wird nun durch Sitzgelegenheiten zum Innehalten, zu ästhetischen und philosophischen Reflexionen eingeladen. Wer sich 12 Minuten Zeit nimmt, kann die Lesung eines Kapitels aus „Die Lehrlinge zu Sais“ von Novalis, der 1793 das Georgium besuchte, anhören.

Veranstaltungsort: Schloss Georgium

Samstag, 11. August 2007 | 16.00Uhr | Öffentliche Führung am Gartenreichtag


Öffentliche Führung

"Christiane Amalie Erbprinzessin von Anhalt-Dessau empfängt in ihrem Schloss"

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

05. Juli 2007 - 02. September 2007 | Sonderausstellung

Zeichnungen, Objekte von Inken Hemsen
Spuren in Landschaftsgärten, England

Künstlergespräche zur Ausstellung: immer donnerstags bis sonntags 15.00 - 16.30 Uhr Ein Projekt von Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V.

Veranstaltungsort: Fremdenhaus beim Schloss Georgium

Donnerstag, 05. Juli 2007 | 15 - 16.30 Uhr | Künstlergespräch

Zeichnungen, Objekte von Inken Hemsen
Spuren in Landschaftsgärten, England

Tea Time mit Inke Hemsen

Veranstaltungsort: Fremdenhaus beim Schloss Georgium

05. Juli 2007 - 02. September 2007 | Sonderausstellung

Zeichnungen, Objekte von Inken Hemsen
Spuren in Landschaftsgärten, England

Inken Hemsen zeigt im Fremdenhaus beim Georgenschloß Zeichnungen und Objekte, die in zwölf englischen Landschaftsgärten entstanden. Während ihres Aufenthaltes in Dessau in diesem Sommer wird sie neue Arbeiten in Beziehung zum Georgium entwickeln, die 2008 hier gezeigt werden. "Das Lebendige und Einzigartige des Momentes und Ortes in der idealisierten Natur nachzuspüren und darzustellen ist ein Anliegen. Hierin bekommen kleine, feine Bewegungen ebenso Raum wie große, offensichtliche. Das Gehen auf selbstverständlichen und auf versteckten Wegen, die Veränderung der Wahrnehmung, ein Hineinfühlen, Mitgehen, Raum geben ist das Thema, das die Zeichnungen, Fotografien, Wegbeschreibungen und Objekte verbindet."----Orte/Reisen/Bilder - im Zusammenhang dieser Begriffe wird 2007/08 das Georgium Ausgangs- und Zielort künstlerischer Projekte. Eingeladen sind Künstler u.a. aus Seoul (Südkorea), Berlin, Hamburg, Halle, Magdeburg. Dieses Programm von Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V. wird gefördert vom Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt und der Stadt Dessau, unterstützt von der Anhaltischen Gemäldegalerie.

Veranstaltungsort: Fremdenhaus beim Schloss Georgium

Dienstag, 03. Juli 2007 | 15.00Uhr |


Kunstkurs für Kinder


Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Dienstag, 05. Juni 2007 | 15.00Uhr | Kunstkurs für Kinder


Kunstkurs für Kinder


Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Freitag, 25. Mai 2007 | 14.00Uhr |

Kunst mit Muße und Kaffee



Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Donnerstag, 24. Mai 2007 | 10.00Uhr |

Kunstbetrachtung für Senioren



Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Sonntag, 20. Mai 2007 | 10-17Uhr | Internationaler Museumstag

5. Familientag zum Internationalen Museumstag


Der 30. Internationale Museumstag steht unter dem Motto: Museen und universelles Erbe. Universelles Erbe - individuelle Verantwortung, individuelles Erbe - universelle Verantwortung. / Angebote in der Anhaltischen Gemäldegalerie: Thematische Führungen 1. "Wie bewahre ich Graphik konservatorisch richtig auf, um sie für spätere Generationen erhalten und vererben zu können." / 2. "Hilfe, ich habe Kunst geerbt! Von wem ist sie und was ist sie wert." / 3. "Meisterwerke von nationaler und internationaler Bedeutung, die den Anspruch erheben können, universelles Erbe in unserer Stadt zu sein." / Kinder können sich als kleine Detektive betätigen und auf Spurensuche nach Bäumen auf Gemälden gehen. / Thema des diesjährigen Malwettbewerbes von 14-16 Uhr: Mein Freund der Baum. / Weitere Betätigungsmöglichkeiten für Klein und Groß: Malstifte, Malvorlagen, Puzzles, Endloslandschaft, Kunstspiele für mehrere Mitspieler, großes Außenschachspiel und Boule-Spiel. / Das Belvedere lädt zum Rundblick über die Baumkronen auf Dessaus höchste Gebäude ein.Öffnungszeit: 10 - 17 Uhr / Eintritt: Kostenfrei

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Dienstag, 08. Mai 2007 | 15.00Uhr |

Kunstkurs für Kinder



Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Samstag, 05. Mai 2007 | 15.30Uhr | Kammerkonzert des Anhaltischen Theaters

Kammerkonzert des Anhaltischen Theaters



Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Samstag, 05. Mai 2007 | 16.00 Uhr | Öffentliche Führung


Begleitveranstaltung zur Ausstellung "Gartenträume"

"Den Geheimnissen von Natur und Kunst im Georgium auf der Spur - Reiseerinnerungen", öffentliche Führung mit Edeltraut Dettmar / Treffpunkt: Sphingentor (gegenüber Tierparkeingang), 3,00 €

Veranstaltungsort: Georgengarten

Samstag, 28. April 2007 | 15.30Uhr | Konzert




"Piano-Recita" mit Thomas Benke

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Sonntag, 22. April 2007 | 16.00Uhr | Öffentliche Führung


Begleitveranstaltung zur Ausstellung "Gartenträume"

"Den Geheimnissen von Natur und Kunst im Georgium auf der Spur" - Öffentliche Führung durch die philosophische Partie rund um den Widderaltar mit Edeltraut Dettmar / Treffpunkt = Schloß Georgium

Veranstaltungsort: Georgengarten

Samstag, 21. April 2007 | 15.30Uhr | Liedernachmittag

Liedernachmittag


Konzert mit Christoh Heinrich - Bariton, Teresa Smolnik - Mezzosopran und Thomas Benke - Klavier. Es erklingen Lieder von Franz Schubert.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Freitag, 20. April 2007 | 14.00Uhr |


Kunst mit Muße und Kaffee

Eintritt 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Donnerstag, 19. April 2007 | 10.00Uhr |


Kunstbetrachtung für Senioren


Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Donnerstag, 12. April 2007 | 17.00Uhr | Diavortrag

Diavortrag


Begleitveranstaltung zur "Gartenträume"-Ausstellung Diavortrag: "Das Georgium - Gartentraum und Kulturerbe" Referentin - Edeltraut Dettmar

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

30. März 2007 - 13. Mai 2007 | Sonderausstellung

Gartenträume
Historische Parks in Sachsen-Anhalt - eine Reise durch die 40 Parks in Wort und Bild

Im Jahr 2000 initiierte das Land Sachsen-Anhalt ein in Deutschland bisher einzigartiges Vorhaben: Stellvertretend für die rund 1.000 Gartendenkmale des Landes wurden 40 der bedeutendsten und schönsten Anlagen ausgewählt und im Netzwerk "Gartenträume - Historische Parks in Sachsen-Anhalt" zusammengeschlossen. Die Parks und Gärten umfassen die ganze Bandbreite der gartenhistorischen Entwicklung im Land - vom Klostergarten in Drübeck über Barockgärten und Landschaftsparks, Stadtparks und Villengärten bis hin zum modernen Landart-Projekt Goitzsche bei Bitterfeld. Das Netzwerk Gartenträume verfolgt das Ziel, das gartenkulturelle Erbe des Landes wiederzuentdecken, die Parks schrittweise wiederherzustellen und für eine sensible touristische Nutzung zu öffnen. Seit 2006 werden die "Gartenträume" als touristische Markensäule des Landes neben der "Straße der Romanik" und dem "Blauen Band" beworben. Durch sein einmaliges Zusammenspiel von Gartendenkmalpflege und Tourismus hat das Projekt Gartenträume national und international Modellcharakter erlangt.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Donnerstag, 29. März 2007 | 18.00Uhr | Ausstellungseröffnung

Ausstellungseröffnung
Eröffnung der Ausstellung

GARTENTRÄUME - Historische Parks in Sachsen-Anhalt - eine Reise durch die 40 Parks in Wort und Bild Begrüßung: Dr. Norbert Michels, Anhaltische Gemäldegalerie Dessau Einführung: Claus Mangels, Vorsitzender des Gartenträume - Historische Parks in Sachsen-Anhalt e. V.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Freitag, 16. März 2007 | 14.00 Uhr |




Thema der Veranstaltung ist der Augsburger Maler Georg Philipp Rugendas (1666-1742)

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Donnerstag, 15. März 2007 | 10.00Uhr | Kunstbetrachtung


Kunstbetrachtung für Senioren

Tehma der Veranstaltung ist der Augsburger Maler Georg Philipp Rugendas (1666-1742) Eintritt 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Freitag, 19. Januar 2007 | 14.00Uhr | Veranstaltungsreihe

"Kunst mit Muße und Kaffee"


Führung in der Sonderausstellung "Max Ernst - Die Urschrift der Natur"

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Donnerstag, 18. Januar 2007 | 10.00Uhr | Kunstbetrachtung für Senioren

Kunstbetrachtung für Senioren


Führung durch die Sonderaustellung "Max Ernst - Die Urschrift der Natur"

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Mittwoch, 17. Januar 2007 | 18.00 Uhr | Vortrag

Vortrag zur Ausstellung "Max Ernst - Die Urschrift der Natur


Der Förderverein "Anhaltische Gemäldegalerie und Georgengarten" Dessau e.V. lädt ein zu einem Vortrag zur Sonderausstellung "Max Ernst - Die Urschrift der Natur". Es spricht Mirka Knauf M.A. (Sprengel Museum Hannover) zum Thema: "Max Ernst - Von Vogelwesen und geheimnisumwitterten Wäldern".

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Samstag, 13. Januar 2007 | 15.00Uhr | Begleitveranstaltung zur Ausstellung

Filmvorführung


"MAX ERNST - mein Vagabundieren-meine Unruhe"

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Dienstag, 09. Januar 2007 | 15.00Uhr | Kunstkurs für Kinder

Kunstkursfür Kinder für Kinder von 7 - 9 Jahre



Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Sonntag, 07. Januar 2007 | 15.00Uhr | Filmvorführung

Filmvorführung


Filmvorführung: "MAX ERNST - mein Vagabundieren-meine Unruhe" von Peter Schamoni

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Donnerstag, 21. Dezember 2006 | 10.00Uhr | Kunstbetrachtung für Senioren

"Kunstbetrachtung für Senioren"


Thema der "Kunstbetrachtung für Senioren" ist das Gemälde "Die Heimsuchung" von Marx Reichlich.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Freitag, 08. Dezember 2006 | 14.00Uhr | Kunst mit Muße und Kaffee

Veranstaltungsreihe "Kunst mit Muße und Kaffee"


Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Gemälde "Die Heimsuchung" von Marx Reichlich

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Dienstag, 05. Dezember 2006 | 15.00Uhr | Kunstkurs für Kinder

Kunstkurs für Kinder von 7 - 9 Jahre



Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Sonntag, 03. Dezember 2006 | 16.00Uhr | Sonntagsführung

Sonntagsführung


Sonntagsführung in der Sonderausstellung "Max Ernst - Die Urschrift der Natur" Eintritt: 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

03. Dezember 2006 - 01. Januar 2007 | Sonderausstellung

Max Ernst. Das graphische Werk


Ausstellungseröffnung: 1. Dezember 2006

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Samstag, 02. Dezember 2006 | 15.30Uhr | Sonderkonzert

"Piano Recital" Konzert mit Thomas Benke


Werke von Johann Sebastian Bach (Toccata e-moll, BWV 914), Ludwig van Beethoven (32 Variationen über ein Original-Thema in c-moll, WoO 80; Sonate E-Dur, op. 109), Robert Schumann (Fantasiestücke, op.12) Eintritt: 8,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

26. November 2006 - 21. Januar 2007 | Sonderausstellung


Max Ernst - Das graphische Werk


Veranstaltungsort: AnhaltischeGemäldegalerie - Orangerie

Samstag, 25. November 2006 | 17.00Uhr | Schülersolistenkonzert


Schülersolistenkonzert der Musikschule Dessau


Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Samstag, 25. November 2006 | 16.00Uhr | Ausstellungseröffnung




Eröffnung der Sonderausstellung: Max Ernst - Die Urschrift der Natur. Graphische Werke aus der Sammlung Harald Loebermann

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Donnerstag, 23. November 2006 | 10.00Uhr | Kunstbetrachtung


Kunstbetrachtung für Senioren

Thema der Veranstaltung: Geschichte der Hagar; 3,00 € pro Teilnehmer

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Samstag, 18. November 2006 | 15.30Uhr | Kammerkonzert


Kammerkonzert des Anhaltischen Theaters


Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Sonntag, 12. November 2006 | 17.00Uhr | Sonntagsführung




Thematische Führung in der ständigen Sammlung

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Dienstag, 07. November 2006 | 15.00Uhr | Kunstkurs für Kinder




Kunstkurs für Kinder von 7 - 9 Jahre

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Donnerstag, 19. Oktober 2006 | 10.00Uhr | Kunstbetrachtung für Senioren


Kunstbetrachtung für Senioren

Thema der Kunstbetrachtung für Senioren: Max Slevogt

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Samstag, 14. Oktober 2006 | 15.30Uhr | Kammerkonzert des Anhaltischen Theaters


Kammerkonzert des Anhaltischen Theaters


Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Sonntag, 08. Oktober 2006 | 16.00Uhr | Literarische Führung


Literarische Führung

Literarische Führung durch die philosophisch-weltanschaulichen Partien zwischen dem Denkmalplatz des Fürsten und dem Vasenhaus Treffpunkt: Festsaal im Schloß Georgium; pro Person 3,00 €

Veranstaltungsort: Park Georgium

Dienstag, 03. Oktober 2006 | 15.00Uhr | Kunstkurs für Kinder


Kunstkurs für Kinder von 7 - 9 Jahre


Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Mittwoch, 06. September 2006 | 18.00Uhr | Öffentliche Führung in der Sonderausstellung

Öffentliche Führung in der Sonderaustellung "Anhalt in alten Ansichten . Landschaft Baukunst Lebenswelten"


Eintritt: 3.00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie: Orangerie und Fremdenhaus

26. August 2006 - 02. September 2006 | Sonderausstellung

Zeitgenössische Kunst im Georgengarten 2006


Projekt des Vereins "Büro Otto Koch im K.I.E.Z." e.V. Eröffnung 26. August, 15 Uhr Nach erfolgreichen Anläufen in den vergangenen Jahren präsentiert der Verein „Büro Otto Koch im K.I.E.Z.“ e.V. auch 2006 ein umfangreiches Programm zeitgenössischer Kunst im Georgengarten. Eva-Maria Schön verwandelt den Rundsaal des Georgenschlosses in einen „Verkehrten Garten“. Auf der Wiese vor dem Schloß ist die Plastik „Architektur des Gleichgewichts“ von Jan Meyer-Rogge aufgestellt. An der Ruine des ehemaligen Küchengebäudes präsentiert Nanaé Suzuki ein „Stillleben mit Bäumen“. „Wo ist die Erde?“ fragt Karla Sachse am Fremdenhaus. Und Tilman Küntzel lockt im Vasenhaus mit dem selbstspielenden Instrument „Lüster“. Nach der Eröffnung am 26. August, 15 Uhr, am Schloß Georgium führt ein Rundgang zu den Objekten, wobei auch Gespräche mit den Künstlern möglich sind. Eine besondere, zusätzliche Attraktion ist die Öffnung des Vasenhauses für das Objekt „Lüster“ vom 26. August bis 2. September in der Zeit von 10 bis 20 Uhr.

Veranstaltungsort: Schloß und Park Georgium

Sonntag, 13. August 2006 | 16.00Uhr | Öffentliche Führung

Öffentliche Führung in der Sonderausstellung "Anhalt in alten Ansichten . Landschaft Baukunst Lebenswelten"


Eintritt: 3.00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie: Orangerie und Fremdenhaus

20. Juli 2006 - 10. September 2006 | Sonderausstellung

Anhalt in alten Ansichten


Die vom Harz bis zum Dessau-Wörlitzer Gartenreich reichende Kulturlandschaft Anhalts wird in einem groß angelegten Ausstellungsprojekt der Anhaltischen Gemäldegalerie in einer bisher noch nicht angestrebten thematischen Bandbreite präsentiert. Grundlage für diese Ausstellung ist ein von der Anhaltischen Gemäldegalerie initiiertes und mit dem Museumsverband Sachsen-Anhalt durchgeführtes Projekt. Dessen Ziel ist es, sämtliche an allen öffentlichen Sammlungen Deutschlands und Österreichs (insbesondere Wien) vorhandenen historischen Ansichten Anhalts für eine Bilddatenbank zu erfassen. Bei den über mehr als zwei Jahren durchgeführten Recherchen sind mehr als 1200 Motive nachgewiesen, fotografiert, beschrieben und mit einem Schlagwortverzeichnis erfasst worden. Dabei kam es zu einer ansehnlichen Zahl von glücklichen Funden, die teilweise sogar als spektakulär zu bezeichnen sind. Aus diesem reichen Material kann nun die Sonderausstellung der Anhaltischen Gemäldegalerie schöpfen. Thematisch geht die Ausstellung weit über die in Publikationen meist übliche Beschränkung auf Ansichten der Schlossbaukunst, insbesondere des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches hinaus. Anhalt – dies wird eindrücklich deutlich – hat weitaus mehr zu bieten: Die Ausstellungsgruppen reichen von den Themen „Graue Vorzeit – Hort der Germanen“, „Dörfer und Amtsflecken“, „Residenzstädte“ über „Häuser und Menschen“, „Schlösser und Herrschaften“, „Parks und freie Natur“ bis zu den Gruppen „Transport und Verkehr“, „Spazierengehen, Kuren und Wandern im Harz“ sowie „Letzte Reise - Tod und Trauer“. Durch diese thematische Bandbreite kommen auch historische Ansichten in den Blick, denen bislang keine Aufmerksamkeit zuteil wurde: So z.B. die Zeugnisse der germanischen Vorzeit und die mit ihnen verbundenen Legenden, Bilder der alltäglichen Lebenswelt und Straßenszenen mit Ansichten von einfachen Häusern und Hinterhofsituationen bis hin zu Darstellungen von höfischen Trauerzeremonien des Barock und bürgerlicher Begräbniskultur. Das vielfältige Bildmaterial zeigt, in welch starkem Maße die Wahrnehmung von Stadt und Natur bis weit in das 19. Jahrhundert von höfischer Repräsentation geprägt war; spannend ist es, zu verfolgen, wie die Dominanz der Höfe durch die Wahrnehmung der „freien Natur“ aufgebrochen wird. Neue historische Bedeutung gewinnt durch das Ansichtenmaterial auch die in Anhalt sich gegenüber dem bislang besonders beachteten höfischen Klassizismus bald stark behauptende Mittelalterromantik und insbesondere die Neugotik, mit der in höfischen und bürgerlichen Kreisen ganz unterschiedliche politische Bedeutungen verbunden waren.Die alten Ansichten bieten also nicht nur ein beschauliches Bild der guten alten Zeit; sie ermöglichen auch historische Erkenntnis über die zentralen gesellschaftlichen Prozesse. Durch die Einsichten in die historische Prägung der Wahrnehmung von Städten und Natur geben sie uns auch einen Maßstab an die Hand, an dem wir unser heutiges Bild unserer Umgebung messen können.Die Reflexion solcher Prozesse wird neben der Ausstellung durch ein mehr als 300 Seiten umfassenden Katalogband unterstützt. An ihm haben neben den Museumsleitern und – mitarbeitern der vier anhaltischen Residenzstädte auch weitere, teils namhafte Autoren mitgewirkt. Das anhaltische Bildmaterial wird durch einleitende Gruppentexte in den jeweiligen Kontext gestellt. Damit gewinnen die Ansichten eine über das Lokalgeschichtliche hinausreichende Bedeutung. Das Katalogbuch wird anlässlich der Ausstellungseröffnung am 19. Juli, um 18.00 Uhr erstmals präsentiert. Die Ausstellung, in der neben den umfangreichen Beständen der Anhaltischen Gemäldegalerie zahlreiche Leihgaben anhaltischer Museen und mehrerer auswärtiger Sammlungen vertreten sind, kann bis zum 10. September besichtigt werden.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Mittwoch, 19. Juli 2006 | 18.00Uhr | Ausstellungseröffnung

Anhalt in alten Ansichten


Eröffnung der Sonderausstellung"Anhalt in alten Ansichten" (nähere Informationen unter "Sonderausstellungen")

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

16. Juli 2006 - 03. September 2006 | Sonderausstellung

Anhalt in alten Ansichten


Ausstellungseröffnung: 15. Juli 2006

Veranstaltungsort: Aanhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Sonntag, 09. Juli 2006 | 17.00Uhr | Thematische Führung

Thematische Führung



Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Samstag, 01. Juli 2006 | 17.00Uhr | Vortrag

Die Entwicklung des Klassizismus in Deutschland von 1755 bis 1800


Vortrag von Prof. Dr. Ottomeier, Berlin

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Mittwoch, 21. Juni 2006 | 18.30Uhr | Kunstbetrachtung am Abend




"Die Anfänge der flämischen Landschaftsmalerei bis zur 'Überschaulandschaft' des Cornelis Massys" / Eintritt: 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Samstag, 17. Juni 2006 | 15.30Uhr | Sonderkonzert




Sonderkonzert mit dem Pianisten Thomas Benke

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Donnerstag, 15. Juni 2006 | 10.00Uhr | Kunstbetrachtung für Senioren

Kunstbetrachtung für Senioren


Kunstbetrachtung für SeniorenThema: "Johann Conrad Seekatz" / Eintritt 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Dienstag, 06. Juni 2006 | 15.00Uhr | Kunstkurs für Kinder




Kunstkurs für Kinder im Alter von 7 bis 9 Jahren

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Sonntag, 04. Juni 2006 | 10.00Uhr | Welterbetag




Spezielle Veranstaltungen für die Anhaltische Gemäldegalerie und den Georgengarten: 11.00-12.00 Uhr Führung "Der Georgengarten - Geschichte und Gartengestaltung" (Eintritt: 3,00 €) / 13.00-13.30 Uhr Rundgang durch die Anhaltische Gemäldegalerie "Von schönen Fraune und saftigen Früchten" (Eintritt: 3,00 €) / Vortrag im Festsaal "Der Georgengarten - Ein Kleinod des Welterbes" / 18.30-20.00 Uhr "Literarischer Abendspaziergang durch den Georgengarten" (Treffpunkt: Schloß Georgium; Eintritt: 3,00 €)

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Mittwoch, 31. Mai 2006 | 18.30Uhr | Abendführung




Öffentliche Abendführung mit anschließender BelvederebesteigungEintritt: 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Mittwoch, 24. Mai 2006 | 18.30Uhr | Abendveranstaltung

Bildbetrachtung


Thema: Der Maler Wilhelm Schadow und sein Gemälde "Die Kinder Schöning"Eintritt 3.00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Sonntag, 21. Mai 2006 | 10.00Uhr | Internationaler Museumstag




Der Internationale Museumstag wird in der Anhaltischen Gemäldegalerie wieder als Familientag mit speziellen Angeboten für Erwachsene und Kinderbegangen: - 2 x 20 Lieblingsbilder: Kinder und Erwachsene stimmen ab über die beliebtesten Werke der Anhaltischen Gemäldegalerie. Das Ergebnis ist eine Woche später in einer Fotoausstellung im Treppenhaus des Schlosses Georgium zu besichtigen. / Großer Malwettbewerb zum Thema: "Leben im Park" mit Preisverleihung um 16.30 Uhr / Öffnung des Belvedere / 11 Uhr und 15 Uhr Führungen in der Sammlung / "Burgen und Schlösser - Malen mit den Kleinsten", / "Kunst zum Puzzeln" / "Prinz Johann Georg und Mademoiselle Caroline von Hill geben sich die Ehre. Die Herren gestalten Orden, die Damen Fächer; Schminken und Kostümieren für ein Foto / Boule-Spiel / Großes Schachspiel / Kunstspiele für mehrere Spieler ab 8 Jahre. / Kaffee und Kekse in der Schloßrotunda.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Sonntag, 14. Mai 2006 | 16.00Uhr | Vortrag zur Sonderausstellung

Vortrag zur Sonderausstellung "Von der Vorzeichnung zum Gemälde - Werkstattpraxis von Van Eyck bis Cranach"


Der Förderverein "Anhaltische Gemäldegalerie Dessau und Georgengarten" Dessau e.V. lädt zu einem Vortrag zur Sonderausstellung ein. Es spricht Dipl.-Restaurator Christoph Schölzel (Staatliche Kunstsammlungen Dresden) zum Thema: Das Dresdener Marientriptychon des Jan van Eyck - Zur Maltechnik und Restaurierungsgeschichte.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Mittwoch, 03. Mai 2006 | 18.30Uhr | Abendführung




Einführung in die Sonderausstellung "Von der Vorzeichnung zum Gemälde - Werkstattpraxis von Van Eyck bis Cranach". Anschließend besteht die Möglichkeit, historische Übertragungstechniken auf grundiertem Papier auszuprobieren und dabei eine eigene Silberstiftzeichnung anzufertigen.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Samstag, 22. April 2006 | 15.30Uhr | Kammerkonzert

Kammerkonzert des Anhaltischen Theaters


Kammerkonzert des Anhaltischen Theaters

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Donnerstag, 20. April 2006 | 10.00Uhr | Kunstbetrachtung für Senioren

Kunstbetrachtung für Senioren


Führung in der Sonderausstellung: Von der Vorzeichnung zum Gemälde - Werkstattpraxis von Van Eyck bis Cranach" mit dem Angebot, anschließend selbst historische Übertragungstechniken auszuprobieren.

Veranstaltungsort: SAnhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Sonntag, 09. April 2006 | 17.00Uhr | Sonntagsführung

Führung in der Sonderaustellung


Sonntagsführung in der Orangerie beim Schloß Georgium zur Ausstellung: Von der Vorzeichnung zum Gemälde - Werkstattpraxis von Van Eyck bis Cranach" / Eintritt 3.00

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Dienstag, 04. April 2006 | 15.00Uhr | Kunstkurs für Kinder von 7-9 Jahre

Kunstkurs für Kinder


Ausprobieren historischer Maltechniken in der Orangerie

Veranstaltungsort: Orangerie

02. April 2006 - 14. Mai 2006 | Sonderausstellung

Von der Vorzeichnung zum Gemälde. Werkstattpraxis von Van Eyck bis Cranach


Anläßlich der Ausstellung „Das Geheimnis des Jan van Eyck“ wurde im vergangenen Jahr von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden eine didaktische Begleitausstellung zur spätmittelalterlichen Maltechnik präsentiert. Diese vielbeachtete Schau macht nun Station in der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau. Wie sind die uns heute noch faszinierenden Bilder in der Zeit um 1500 entstanden? Welche einzelnen Arbeitsgänge wurden vorgenommen, welche Materialien wurden verwendet? Was schuf der Meister, was seine Schüler? Wie haben wir uns die damalige Werkstattpraxis vorzustellen? Diese Betrachter alter Malerei immer wieder interessierenden Fragen werden beleuchtet. Im Mittelpunkt stehen eindrucksvolle Rekonstruktionen maltechnischer Vorgehensweisen, die an der Hochschule für Bildende Künste Dresden durchgeführt wurden und in Dessau um Untersuchungsergebnisse von altdeutschen Gemälden, insbesondere der Cranach-Werke, ergänzt werden. Des weiteren werden an Hand des reichen Dessauer Graphikbestandes einzelne Arbeitsprozesse, beispielsweise Übertragungstechniken, veranschaulicht. Erst die modernen Techniken der Bilduntersuchung, so z. B. die Röntgenaufnahme und Infrarotreflektographie, ermöglichen uns einen Einblick in die verborgene und geheimnisvolle Welt unter der Farbschicht. Neben der speziellen dendrochronologischen Untersuchung, die Auskunft über das Alter der verwendeten Holztafel geben kann, ist es vor allem die mit Hilfe der Infrarotreflektographie gewonnene Einsicht in die oftmals vorhandene Unterzeichnung, die zur Klärung fraglicher Zuschreibungen und Datierungen entscheidend beitragen kann. Die ausgestellten Malmaterialien und Beispiele für Entstehungsprozesse und Werkstattpraxisdes 15./16. Jahrhunderts werden zudem in einem Video, das die einzelnen Arbeitsschritte beim Entstehen eines spätmittelalterlichen Tafelgemäldes zeigt, dem Besucher eindrucksvoll demonstriert. Auch wird dann im Rahmen des museumspädagogischen Begleitprogramms dieser Ausstellung die Möglichkeit geboten, einzelne maltechnische Arbeitsschritte in der Praxis selbst nachzuvollziehen. / Eröffnung der Ausstellung: 1. April, 16.00 Uhr

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Sonntag, 26. Februar 2006 | 11.00Uhr | Kurt Weill Fest

Kammerkonzert


Kammerkonzert des "Philharmonia Quartetts" im Rahmen des Kurt Weill Festes

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Samstag, 18. Februar 2006 | 15.30Uhr | Kammerkonzert




Kammerkonzert der Anhaltischen Philharmonie

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Donnerstag, 16. Februar 2006 | 10.00Uhr | Kunstbetrachtung für Senioren




Thema der Kunstbetrachtung ist das Gemälde "Götterfest" von Cornelis van Poelenburgh Treffpunkt: Schloß Georgium Eintritt: 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Sonntag, 12. Februar 2006 | 17.00Uhr | Führung

Thematische Sonntagsführung


Thema: Musik in der Kunst Referentin: Margit ZieschéEintritt: 3,00 €

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

05. Februar 2006 - 19. März 2006 | Sonderausstellung

Ausstellung des Kunstvereins
Architektur in Dessau. Realisierte Qualitäten und verpasste Chancen

Die Sonderausstellung des Anhaltischen Kunstvereins e.V. ist gestaltet in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Samstag, 04. Februar 2006 | 17.00 Uhr | Jahresversammlung des "Fördervereins Anhaltische Gemäldegalerie und Georgengarten"

Jahresversammlung unseres Fördervereins


Hauptprogrammpunkt der diesjährigen Jahresversammlung des "Fördervereins Anhaltische Gemäldegalerie und Georgengarten" e.V. ist die Wahl eines neuen Vorstandes. Daneben ist bei gutem Essen und Trinken Zeit für anregende Gespräche.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

Sonntag, 22. Januar 2006 | 16.00 Uhr | Vortrag


Vortrag zur Sonderausstellung

"Heinrich Theodor Wehle und die sächsische Landschaftsmalerei"Vortrag von Dr. Anke Fröhlich zur Sonderausstellung "Im Reich der schönen, wilden Natur. Der Landschaftszeichner Heinrich Theodor Wehle" - Orangerie beim Schloß Georgium

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie, Orangerie

Sonntag, 22. Januar 2006 | 16.00 Uhr | Vortrag

Dia-Vortrag


Zum Abschluß der Sonderausstellung "Im Reich der schönen, wilden Natur" hält Frau Dr. Anke Fröhlich (Dresden) einen Dia-Vortrag. Sie spricht zum Thema "Heinrich Theodor Wehle und die sächsiche Landschaftsmalerei".

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Donnerstag, 19. Januar 2006 | 10.00Uhr | Kunstbetrachtung

Kunstbetrachtung für Senioren


Die "Kunstbetrachtung für Senioren" findet diesmal in der Orangerie statt. Im Mittelpunkt steht Leben und Werk des Ausnahmekünstlers Heinrich Theodor Wehle.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Samstag, 14. Januar 2006 | 15.30Uhr | Kammerkonzert

Kammerkonzert der Anhaltischen Philharmonie
Kammerkonzert der Anhaltischen Philharmonie


Veranstaltungsort:

Mittwoch, 11. Januar 2006 | 15.00 UhrUhr |


Kunstkurs für Kinder von 10-12 Jahre

Monatlicher Kunstkurs für Kinder von 10-12 Jahre

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Dessau

Dienstag, 10. Januar 2006 | 15.00 UhrUhr | Kunstkurs für Kinder von 7-9 Jahre




Am 1ß. Januar treffen sich alle interessierten Kinder zwischen 7 und 9 Jahren wieder zum monatlichen Kunstkur für Kinder.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Sonntag, 08. Januar 2006 | 17.00Uhr | Thematische Sonntagsführung


Thematische Sonntagsführung

Die Sonntagsführung gibt in der Sonderausstellung Im Reich der schönen, wilden Natur. Der Landschaftszeichner Heinrich Theodor Wehle" Einblicke in das kurze und doch so interessante Leben und Werk dieses sorbischen Künstlers.

Veranstaltungsort: Anhaltsiche Gemäldegalerie, Orangerie

27. November 2005 - 22. Januar 2006 | Sonderausstellung

Im Reich der wilden, schönen Natur. Der Landschaftszeichner Heinrich Theodor Wehle


Ausstellungseröffnung: 26. November, 16.00 Uhr in der Orangerie am Schloss Georgium. Ausstellungsdauer: 27. November 2005 bis 22. Januar 2006. Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 10 bis 17 Uhr. Geöffnet auch am 25. und 26. Dezember 2005 sowie am 1. Januar 2006Das bisher nur wenig bekanntgewordene Werk des bereits im Alter von 27 Jahren verstorbenen Lausitzer Künstlers erfährt durch die Ausstellung eine lange ausstehende Würdigung. Wehle hat in seiner kurzen Schaffensperiode einen durchaus eigenständigen Typus der sentimentalischen Landschaft entwickelt und damit die romantische Auffassung von Landschaft im Sinne Caspar David Friedrichs wesentlich vorbereitet. Für den in der englischen Kunstliteratur des frühen 18. Jahrhunderts mit der Wahrnehmung von Landschaft verbundenen Freiheitsgedanken hat Wehle mit seinen im Auftrag von Zar Peter dem Großen gefertigten Zeichnungen der Kaukasus-Expedition beeindruckende Zeugnisse geliefert.Eine Besonderheit stellen auch die im Auftrag des Dessauer Fürsten Leopold III. Friedrich Franz für die Chalcographische Gesellschaft geschaffenen Ansichten des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches dar; von Haldenwang technisch brillant in Aquatinta-Drucke umgesetzt, bringen sie die Stimmung dieser nach englichem Vorbild geschaffenen Parklandschaft auf den Begriff und bieten neue Perspektiven für die in diesem Zusammenhang stattfindende höfische Repräsentation in der Zeit nach der französischen Revolution.Die Ausstellung ist Ergebnis eines Gemeinschaftsprojektes des Sorbischen Museums und des Stadtmuseums in Bautzen, des Kulturhistorischen Museums Görlitz sowie der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau. Sie wird durch Leihgaben aus deutschen und polnischen Sammlungen bereichert, so z.B. von der Kunsthalle Hamburg, dem Staatlichen Kupferstichkabinett Dresden, dem Kupferstichkabinett SMPK Berlin, der Staatsgalerie Stuttgart, den Nationalmuseen Warschau und Poznan sowie aus Privatbesitz. Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog mit einem illustrierten Werkverzeichnis.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Freitag, 25. November 2005 | 17.00Uhr | Ausstellungseröffnung


Eröffnung der Sonderausstellung

"Im Reich der wilden, schönen Natur. Der Landschaftszeichner Heinrich Theodor Wehle"

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Donnerstag, 17. November 2005 | 10.00Uhr | Kunstbetrachtung fürSenioren


Kunstbetrachtung für Senioren

Thema der Kunstbetrachtung: Prinzessin Wilhelmine Luise von Preußen, geb. von Anhalt-Bernburg, eine Malerin

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie, Schloß Georgium

Sonntag, 13. November 2005 | 17.00Uhr |


Thematische Führung

Thema der Führung: Heiligendarstellungen auf Gemälden

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie, Schloß Georgium

Samstag, 12. November 2005 | 17.00Uhr | Konzert

Konzert der Musikschule Dessau
Konzert der Musikschule Dessau


Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie, Schloß Georgium

09. Oktober 2005 - 30. Dezember 2005 | Sonderausstellung

FASZINATION KUNST
eine Gemeinschaftsausstellung

FASZINATION KUNST eine Gemeinschaftsausstellung Stiftung Moritzburg Halle, Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt, Anhaltische Gemäldegalerie Dessau, Stiftung Bauhaus Dessau, Lyonel-Feininger Galerie Quedlinburg, Kulturhistorisches Museum Magdeburg, Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen MagdeburgAusstellung vom 09. Oktober bis 30. Dezember 2005In einer groß angelegten Gemeinschaftsausstellung zeigen 6 beteiligte Institutionen vom 09. Oktober bis 30. Dezember 2005 Kunstwerke aus ihren Sammlungen. Die Schau findet im Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg statt. Mit einer Auswahl von ca. 150 Gemälden, Zeichnungen, Skulpturen, Kunsthandwerk und Kunst der Neuen Medien werden sich die großen Kunstsammlungen im Land Sachsen-Anhalt erstmalig gemeinsam der Öffentlichkeit vorstellen. Gezeigt werden Hauptwerke der einzelnen Sammlungen, darunter Gemälde von Lucas Cranach d. Ä., Pieter Breughel d. J., Willem van Aelst, Max Liebermann, Emil Nolde, Ernst Ludwig Kirchner und Erich Heckel, Skulpturen von Wilhelm Lehmbruck und Ernst Barlach, Arbeiten aus dem Bauhaus, aus der Zeit nach 1945 sowie zeitgenössische Werke von Per Kirkeby, Johann Creten, John Smith und Sigalit Landau.Die Ausstellung bietet einen konsequenten Querschnitt durch die Vielfalt der Kunstsammlungen im Land und verweist auf die regionalspezifischen Entstehungsgeschichten der Sammlungen, die von fürstlicher Repräsentation über bürgerliches Engagement bis hin zu staatlichem Auftrag reichte. Auch in den vergangenen Jahren haben sich die Bestände der Museen durch zum Teil bedeutende Neuerwerbungen, Stiftungen und Schenkungen erweitert und verändert, so dass ein gemeinsamer Diskurs über Sammlungsstrategien und Schwerpunktsetzungen ansteht, der Vergleiche zulässt und Visionen für zukünftige Museumsarbeit aufzeigt.Die Ausstellung findet korrespondierend und ergänzend zu der in der Bundeskunsthalle in Bonn präsentierten Ausstellung "Topografien (ost-)deutscher Kultur 1505 – 2005" statt.

Veranstaltungsort: Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg

Sonntag, 11. September 2005 | 16.00Uhr | Familiensonntag - Thematische Führung




Thematische Führung in der ständigen Ausstellung für Erwachsene mit gesondertem Programm für Kinder

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Dessau, Schloss Georgium

Samstag, 10. September 2005 | ab 19.00Uhr | 5. Dessauer Museumsnacht

5. Dessauer Museumsnacht


Im Schloß Georgium - freie Besichtigung der ständigen Ausstellung 19 - 24 Uhr- Aufstieg zum Belvedere mit höchster Cocktailbar Dessaus 19 - 24 Uhr- Führungen: 20.30 Uhr Highlights der Anhaltischen Gemäldegalerie 21.30 Uhr - Niederländische Landschaftsmalerei 22.30 Uhr - Portraits aus drei Jahrhunderten - Jazz-Improvisationen mit Christoph Reuter und Steffen Illner - Klassische Musik mit dem Christian-Beyer- Quartett- Sonderverkauf von Plakaten und KatalogenIm Fremdenhaus- Ausstellung:kroko Selbstinszenierte Fotografie- 19.30 Uhr: Führung durch die Ausstellung „Chalcographische Gesellschaft zu Dessau“

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

13. August 2005 - 10. September 2005 | Sonderausstellung

kroko - Selbstinszenierte Fotografien von Jutta Konjer und Manfred Kroboth


Eröffnung und Künstlergespräch am Gartenreichtag, 13. August 2005, um 17.00 Uhr. Öffnungszeiten: Am Gartenreichtag 14 - 18 Uhr.Während der Museumsnacht 19 - 24 Uhr. Dienstag bis Sonntag 10 - 17 Uhr nach telefonischer Vereinbarung.In inszenierten Fotografien beleben die Hamburger Künstler Jutta Konjer und Manfredt Kroboth altbekannte Skulpturen oder Architektur, die wenig oder nicht mehr bewußt wahrgenommen werden. Das Künstlerpaar bringt sich mit Handlungen und Gesten aktiv in die Szene ein. Durch Reduktion auf schwar/weiß-Fotografie verwischen sich die Grenzen zwischen den Kunstfiguren und unserer Lebenswel, Fiktion und Wirklichkeit. Wenn das Kind aus Bronze im Park an die Hand genommen, die nackte Figur im Depot der Hamburger Kunsthalle bekleidet wird, Pferd und Reiter endlich von Stallknechten betreut werden, zeugt diese Zuwendung von feiner Ironie, doch immer auch Respekt vor dem Kunstwerk, das ins gegenwärtige Bewußtsein gerückt wird. In Dessau agierte "kroko" an einigen Orten im Georgengarten, am Amaliensitz, aber auch im Stadtgebiet - am Brecht-Weill-Denkmal, in der ehemaligen Schultheiß-Brauerei.Zur Ausstellung erscheint eine Postkartenedition.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Fremdenhaus

Samstag, 13. August 2005 | 10.00Uhr | 5. Gartenreichtag

5. Gartenreichtag


5. Gartenreichtag am 13. August 2005 mit Programm rund um das Schloss Georgium. Das Programm finden Sie im Internet unter http://www.anhalt-info.de

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Dessau, Schloss Georgium

Sonntag, 10. Juli 2005 | 17.00Uhr | Thematische Führung




Thematische Führung zur Sonderausstellung "Aufklärung - Antike in Buch und Bild"

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

Mittwoch, 06. Juli 2005 | 15.00Uhr | Kunstkurs für Kinder im Alter von 10 - 12 Jahren


Bildbetrachtung und kreatives Gestalten


Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

Dienstag, 05. Juli 2005 | 15.00Uhr | Kunstkurs für Kinder im Alter von 7 - 9 Jahren


Bildbetrachtung und kreatives Gestalten


Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie

19. Juni 2005 - 31. Juli 2005 | Sonderausstellung

Aufklärung - Antike in Buch und Bild


Ausstellungseröffnung: 18. Juni, 16.00 Uhr in der Orangerie am Schloss GeorgiumAusstellungsdauer: 19. Juni – 31. Juli 2005Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags von 10 bis 17 UhrDie Exposition ist eine vom Winckelmann-Museum Stendal im Rahmen des Netzwerkprojektes „Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert“ organisierte didaktische Wanderausstellung. Sie wird in unserem Hause erstmalig zu sehen sein, bevor sie in Teilen in Stendal, Halle und anderen Orten Sachsen-Anhalts präsentiert werden wird. In den drei Abteilungen - Die Wiederentdeckung Griechenlands und Kleinasiens im 18. und 19. Jahrhundert; Italien, Sizilien und seine großen archäologischen Ausgrabungen, Reise nach Ägypten –werden sowohl Bücher als auch Gemälde und Zeichnungen vorgestellt, letztere insbesondere aus dem Nachlass Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorffs (1736-1800). Außerdem sind Arbeiten des berühmten französischen Architekten Charles-Louis Clérisseau (1747-1818) sowie des italienischen Architekten Vincenzo Brenna (1721-1820) zu sehen. Zudem bietet die Ausstellung einen Überblick von illustrierten Stichwerken der Antikenforschung des 18. Jahrhunderts. Zur Ausstellung erscheint eine begleitende Publikation von Ulrike Steiner.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie - Orangerie

01. Januar 1970 - 01. Januar 1970 |





Veranstaltungsort:

01. Januar 1970 - 01. Januar 1970 |





Veranstaltungsort:

01. Januar 1970 - 01. Januar 1970 | Sonderausstellung





Veranstaltungsort:
© Anhaltische Gemäldegalerie

01. Januar 1970 - 01. Januar 1970 | Sonderausstellung





Veranstaltungsort:

01. Januar 1970 - 01. Januar 1970 |





Veranstaltungsort:

01. Januar 1970 - 01. Januar 1970 | Sonderausstellung

"Dessau 2011"
Gegenwartskunst im Schloß Georgium

Sibylle Hofter„Dessau 2011“ 23.9.-4.12.2011 Anhaltische Gemäldegalerie DessauFremdenhaus beim Schloss Georgium Zwölf Gemälde aus fünf Jahrhunderten verließen das offene Depot der Gemäldegalerie und sind vom 23. September bis 4. Dezember 2011 im Fremdenhaus beim Schloss Georgium zu sehen. Es ist eine ungewöhnliche Zusammenstellung von unterschiedlichen Themen und Ausdrucksmitteln: von Renaisssance (Portrait) über Barock (eine Glasbläserwerkstatt), Kinderszenen der nachfolgenden Jahrhunderte bis zur Baustelle Diagonalstraße von 1953 des Dessauer Malers Szillat. Die Auswahl traf die Berliner Künstlerin Sibylle Hofter - und stellt daneben einen Bildschirm mit einer umfangreichen digitalen Bildfolge: ihre 2011 in Dessau entstandenen Fotografien. Mit diesem Medium des 21. Jahrhunderts weist sie auf die Gegenwart unserer Stadt und ihrer Bewoh-ner, die Vielfalt des Lebens auch im Abgelegenen und meist Unbeachteten erfassend. „Die Gegenwart hat es in dieser Stadt schwer, zumindest drängt sich dieser Eindruck dem Besucher auf, dass sie zwischen den beiden großen herrschenden Kulturmarken kaum Platz hat. Die genaue Inaugenscheinnahme von etwas zur Zeit des Fotografierens Gegenwärtigem wirkt dem entgegen – in einer von vielen Methoden, dem entgegenzuwirken.“ (S. H.)Mit dem Titel ihrer Ausstellung „Dessau 2011“ bezeichnet Sibylle Hofter einerseits den Zeitraum ihrer Beobachtungen, weist andererseits auf die Gegenwart der Ausstellungsbesucher und die aktuelle Wirkung der Gemälde verschiedener Epochen. Ein reiches Feld unerwarteter inhaltlicher und ästhetischer Beziehungen zwischen den Bildern ist zu entdecken.www.sibylle.hofter.de , www.agentur-schwimmer.deProjekt im Programm "Resonanzen" von Büro Otto Koch im K.I.E.Z. e.V., gefördert vom Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt und der Stadt Dessau-Roßlau, unterstützt von Offenen Kanal Dessau.Das Fremdenhaus kann man Di - So 10 -17 Uhr nach Anmeldung 0340-613874 besuchen.Am Samstag, den 26. November wird um 14 Uhr zum Gespräch mit Sibylle Hofter und Monika Brandmeier (Hochschule für Bildende Künste Dresden) eingeladen.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Dessau - Fremdenhaus

01. Januar 1970 - 01. Januar 1970 | Sonderausstellung

Anna Tretter "Linie"
Kunst der Gegenwart in der Anhaltischen Gemäldegalerie

Anna Tretter hat ihre "Linie" mittels eines elektronischen Zeichenbretts während einer Reise von Prag nach Dresden aufgezeichnet, ein abstraktes Protokoll des Unterwegsseins. Die auf einer DVD gespeicherte Zeichnung sieht man in einem Monitor, vor einem Fenster, zwischen Landschaftsgemälden des 19. Jahrhunderts. Beziehungen entstehen zu einem gemalten Weg, einem Fluß auf den historischen Bildern. Mit dem Blick aus dem Fenster spielt der reale Raum des Georgengartens mit: Bewegung der Spaziergänger oder Radfahrer, der Zug von Wolken und Vögeln. Dazu kommen das Gehen oder Innehalten des Betrachters selbst und anderer Besucher auf ihrem Weg durch die Galerie. / Anna Tretter, geboren 1956 in Kirchzell/Odenwald, studierte Kunst an den Akademien in Stuttgart und München. An der Universität in Kosice/Slowakei leitet sie das Studio Neue Medien/Bildende Kunst.

Veranstaltungsort: Anhaltische Gemäldegalerie Schloß Georgium

01. Januar 1970 - 01. Januar 1970 |





Veranstaltungsort:

01. Januar 1970 - 01. Januar 1970 |





Veranstaltungsort:

01. Januar 1970 - 01. Januar 1970 |





Veranstaltungsort:

01. Januar 1970 - 01. Januar 1970 | Sonderausstellung





Veranstaltungsort:

01. Januar 1970 - 01. Januar 1970 |





Veranstaltungsort:

01. Januar 1970 - 01. Januar 1970 | Sonderausstellung





Veranstaltungsort:

01. Januar 1970 - 01. Januar 1970 | Sonderausstellung





Veranstaltungsort:

01. Januar 1970 - 01. Januar 1970 |





Veranstaltungsort:

01. Januar 1970 - 01. Januar 1970 | Sonderausstellung




777

Veranstaltungsort:

01. Januar 1970 - 01. Januar 1970 |





Veranstaltungsort:


<< zurück zur aktuellen Übersicht

 letzte Änderung: 22.05.2016 | © by Förderverein